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(Un)ausgeglichene Kämpfe
#21

Wenn dir der Glücksfaktor in BG1 zu nervig ist, solltest du dir evtl. gerade deswegen doch mal BG2 anschauen. ;)

Da wurde das konsequent zurückgefahren. Angriffe und Zauber machen immer den gleichen Schaden (wenn sie vom gleichen Charakter auf den gleichen Gegner gemacht werden; Varianzen von Held zu Held und Gegner zu Gegner sind natürlich drin wegen versch. Rüstungswerte etc.). Die Schwierigkeit ist deutlich geringer, die von dir genannten "Spielereien" kommen kaum vor. Man kann sehr viel besser planen und Strategien umsetzen. Die Arenen sind m.E. in den meisten Fällen relativ offen.

Nicht alles davon empfinde ich als positiv, aber dir könnte es entgegenkommen. ;)


Die der Götter Gunst verloren,
sind verfallen einer Macht -
Die sie führt zu fernen Toren,
und durch sie in ew'ge Nacht.
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#22

(11.04.2016, 07:30)Alpha Zen schrieb: Wenn dir der Glücksfaktor in BG1 zu nervig ist, solltest du dir evtl. gerade deswegen doch mal BG2 anschauen.
Da BG2 ja grad in der CBS Gold zu erwerben war, habe ich dann heute mal zugeschlagen. Ich will dir mal soweit vertrauen und werd's mir angucken. Aber wehe, dat taugt nix! :P

Mit BG1 werde ich wohl bald durch sein. Im späteren Stadium wurde es wie gesagt insgesamt etwas besser. Es gibt ein paar Kämpfe, die absolut unfair aufgebaut sind, aber bisher bin ich überall durchgekommen, ohne den Schwierigkeitsgrad runterdrehen zu müssen. Ich klappere sicherheitshalber nochmal alle Orte und Wege ab, ob ich noch irgendwo was übersehen habe, aber ansonsten befinde ich mich jetzt kurz vor einem "Point of no Return", wie mir das Spiel dankenswerterweise rechtzeitig mitgeteilt hat.

Das einzige, was mir jetzt noch fehlt, ist eine Sidequest, in der man irgendsoeinen Kerl vor ein paar Flugechsen retten soll. Das will mir nicht so recht gelingen, der Idiot rennt von einem Sumpfloch ins nächste, wodurch sich der Kampf viel zu sehr in die Länge zieht. Und irgendwann wird man von den Flugechsen einfach schrottgehauen. Ohne, dass man dafür wirklich was kann, denn töten kann man sie nicht, wenn man sie verletzt, fliegen sie weg und eine unverletzte Flugechse kommt stattdessen wieder. Und deren Angriffe zu parieren ist nahezu unmöglich. Das sind so die Kämpfe, wo man sich denkt "Was soll der Käse eigentlich?" :rolleyes: Muss ich nochmal weiter probieren, den Kampf auszulassen lässt mein Dickkopp einfach nicht zu. :D

Was ich etwas befremdlich finde, ist, dass ein KK-Elixier offenbar den Waffenschaden nicht miterhöht. Mir erschien KK+20 etwas heftig, und ich hab mich schon auf satte 20 SP extra gefreut - aber irgendwie kam mir das von Anfang an spanisch vor, dafür war der Trank eigentlich zu günstig. Dennoch - eigentlich ist das ziemlich unlogisch. Dann hätten die lieber nur KK+5 oder so anbieten sollen und dafür dann den Waffenschaden sinngemäß miteinbeziehen. Für KK+20 kann man sich doch ein Ei pellen, zumal man die Dinger offenbar nicht vor dem Kampf einnehmen kann und eine KR opfern muss.


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#23

Gabs in BG1 schon den Paralü? Falls ja, probier den mal bei den Flugviechern. Kann jetzt nur von BG2 sprechen, da ist er auf Gegner erst ab Stufe zwei anwendbar.


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#24

(18.04.2016, 20:20)Alpha Zen schrieb: Gabs in BG1 schon den Paralü? Falls ja, probier den mal bei den Flugviechern. Kann jetzt nur von BG2 sprechen, da ist er auf Gegner erst ab Stufe zwei anwendbar.
Gute Idee eigentlich. Aber kann ich mir fast nicht vorstellen, dass man die einfach so versteinern kann. Konnte ich aber auch nicht ausprobieren - Paralü hatte ich nicht gesteigert. Ich hatte das dann einfach so gelöst, dass der Typ einen Axxeleratus Stufe 3 bekam und ich dann mit meinen Chars die Sumpflöcher verstopft habe. Dann ist er wohl ruckzuck in die Fluchtzone gelaufen. Und das reicht ja. Fand's irgendwie witzig, dass man ihn dann direkt im Anschluss plötzlich töten muss. Bzw. töten darf, wenn man auf Takate hört. Habe ich dann getan, war die gerechte Strafe dafür, dass er mir bei den Flugechsen so auf die Nerven gegangen ist. :D

Habe übrigens einen zweiten Durchlauf BG1 gestartet - ich bleibe, dabei, so das ganze Drumherum ist in BG1 viel besser. Da mir der reine Vollmagier in BG2 gut gefallen hat, wollte ich den jetzt auch mal in BG1 ausprobieren. Man kommt auch wohl gut durch (Stand Mitte Kapitel 3), aber man möchte wohl ab und zu mal in die Tastatur beißen, weil andauernd die Zauber misslingen, vor allem zu Beginn. Und dass man andauernd zu mehreren Kämpfen am Stück gezwungen wird, ohne Chancen, sich zwischendurch zu heilen. Es gibt Stellen, da versteh ich das noch, z.B. bei den neun Horden. Aber das mit dem Tischler ... man besiegt in einem Keller ein paar Gegner und findet einen Gang nach unten. Schön und gut. Anstatt dass dem Spieler die Wahl lässt, wann er da runter klettert, wird das einfach ohne Nachfrage sofort gemacht. Und man wird prompt von saugefährlichen Ghulen attackiert. Überlebt man mit ach und krach. Und dann? Heilen? Nein. "Wir gehen dem Tode nahe einfach weiter und rennen in die nächsten Ghule. Das hast DU als Spieler doch nicht zu entscheiden!" Total beknackt.

Aber beim zweiten Durchlauf wird irgendwie wohl vieles einfacher, weil man genau weiß, worauf man achten muss, wie man steigern muss, wann welche Tränke/Gifte Sinn machen, und man weiß ja auch genau, was auf einen zukommt. Die neun Horden z.B. habe ich beim ersten Durchlauf ziemlich schwer empfunden - jetzt beim zweiten Durchlauf bin ich da förmlich durchspaziert. Meine Magierin teilt jedenfalls genau wie in BG2 mit ihrem Ignispshaero aus - bloß kann man den viel weniger nutzen, weil man weniger AE hat und die AE-Reg auch längst nicht so hoch gebracht werden kann. Magie wird in BG1 echt ein bisschen stiefmütterlich behandelt. Und weil Nahkampfangriffe keine AU kosten, ist der Nahkampf irgendwie echt stärker (war in BG2 etwas besser von der Balance her). Und der Ignisphaero ist ja echt heftig teuer zu steigern. oO


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#25

In diesen Höhlen von Mok Pan Tohal gibt es ja mal wieder einen dieser Kämpfe, bei denen man sich wirklich fragen muss, ob einer von denen, die dieses Spiel programmiert haben, das Spiel auch selber mal gespielt haben vor dem Release. Der Kampf, wo man von einer Giftwolke verfolgt wird und in dem Unmengen von - sehr langsamen - Spinnen und - noch viel langsameren - Zombies die Gruppe verfolgen. Man macht seinen Zug und kann dann wirklich locker erstmal ne Pizza in den Backofen stecken, davor sitzen bleiben bis sie gar ist und sie dann in Ruhe aufessen, ehe man seinen nächsten Zug machen darf. Fall man dann überhaupt schon wieder an der Reihe ist. Unglaublich ermüdend. Eigentlich eine Zumutung für den Spieler. Das beste ist ja auch, dass es reicht, wenn einer die Fluchtzone erreicht. Was tun? Mit einem Char mit Axxeleratus 3 durchstürmen und dann warten, bis die anderen alle tot sind. Irgendwie recht befremdlich, man wartet darauf, dass man kaputtgehauen wird, um den Kampf zu "gewinnen". :rolleyes:

Bei der Initiative ist denen auch ein grober Schnitzer unterlaufen, wie mir scheint. Oder die haben das Prinzip einfach nicht verstanden. Wenn die "schnellere" Einheit wartet und dann die "langsamere" Einheit ebenfalls wartet, muss die "schnellere" Einheit vor der "langsameren" Einheit ihren Zug beenden, was das ganze Prinzip des Wartens ad absurdum führt. Normalerweise sollte es so sein, dass die Einheit mit der höchsten Inititative auch am längsten wartet. Man merkt wohl, dass die Jungs nicht viel Verständnis für Strategiespiele haben oder hatten.

Ist beidhändiger Kampf eigentlich sinnvoll? Meine Magierin trägt zwei Waffen, die die AE-Reg erhöhen, aber auch wirklich nur deswegen. Macht das bei einem Nahkämpfer Sinn? Und wie funktioniert das eigentlich? Addieren sich die SP beider Waffen? Kombinierbar mit Manövern? Konnte dazu nicht viel in Erfahrung bringen und mal eben auf die Schnelle ausprobieren ist in BG schwierig.

Edit: Frage am Rande: Hab in meiner Steam-Bibliothek bei den "Achievements" noch folgendes gesehen:
Zitat:Spitze der Nahrungskette
Ein Charakter besitzt eine Eigenschaft mit einem Wert von 20
Öhm ... bei 18 ist doch Schluss? Wie ist das denn jetzt zu verstehen?


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#26

Entschuldigung, dass ich mich hier kurz einmische, aber wie lange dauert denn ein Kampf durchschnittlich in Echtzeit? Ist das ein Extrembeispiel oder gibt es mehrere solcher Kämpfe? Sind die eigentlich rundenbasiert?


Hacke Tau, Kumpels!

Ihr seid Freunde der alten NLT? Freunde des Mikromanagements? Ihr sucht eine neue Herausforderung, weil euch die NLT zu leicht war?

Dann spielt doch mal Schicksalsklinge HD 1.36 von Crafty Studios!
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#27

(04.05.2016, 20:41)Lippens die Ente schrieb: Entschuldigung, dass ich mich hier kurz einmische, aber wie lange dauert denn ein Kampf durchschnittlich in Echtzeit? Ist das ein Extrembeispiel oder gibt es mehrere solcher Kämpfe? Sind die eigentlich rundenbasiert?

Rundenbasiert, ja. Die aufwändigen Kämpfe dauern ca. 15-20 Minuten. Natürlich nur, wenn man sie auch gewinnt. Falls man wie bei der Asselkönigin oder den Mohas immer wieder ran muss, vervielfacht sich das natürlich. Die kleinen Kämpfte für zwischendurch dauern so 5-10 Minuten.

Mit einer gut vorbereiteten, nicht völlig verskillten Gruppe und ein wenig Glück ist jeder Kampf absolut schaffbar, wenn man eine geeignete Taktik hat. Manche Kämfe werden mit den richtigen Zaubern geradezu simpel, aber ohne... Überhaupt finde ich die Magier in der zweiten Hälfte ziemlich entscheidend. Die Kämpfer hauen mit Wuchtschlag und Dreifachschuss sowieso alle einzelnen, normalen Gegner weg.

Ich musste nur einmal zu einem früheren Speicherpunkt zurückkehren, bei den Hesinde-Kristallen. Insofern, hart aber gerecht. Ganz zum Schluss wurde es eher zu einfach.


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#28

Ich hatte auch gegen die Mohas die die Jungfrau entführt hatten große Schwierigkeiten, da dort viele Fallen und Gift im Spiel waren. Ich habe das dann so gelöst, dass ich Zurbarans Klarum Purum so erhöht hatte, das der die Vergiftungen heilen konnte und habe selber meine Waffen auch vergiftet. So konnte ich dann mit den vergifteten Pfeilen den Moha-Schamanen vergiften und er war schon tot, bevor einer meiner Helden ihn im Nahkampf erreichen konnten. Mit einer Sinnenschärfe-Probe habe ich zuerst noch versucht möglichst viele Fallen zu entdecken.


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#29

Ein weiterer schwerer Kampf war für uns der Kampf gegen die Schwester von Niam.

Zuerst wollte ich die "leichten" Hunde erledigen, die sich aber als ziemlich schwer herausgestellt haben. Die Schwester von hinten angreifen ging auch nicht, sie kam mit ihren Sprüchen über das ganze Spielfeld.

Erfolg hatte ich dann mit ein paar vergifteten Pfeilschüssen. Nach dem Sieg über die Schwester sind die Hunde wieder "normal" stark geworden und konnten dann leicht besiegt werden.


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