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Probleme im Tempel des Namenlosen
#81
Man könnte es so erklären, dass das Empfangen des Wunders ein Schritt auf dem Weg zum Namenlosen ist, ein lockendes und verdorbenes Geschenk - das allerdings auch seinen Preis haben sollte.

Bzw. hat es ja auch negativen Einfluss auf die Gunst der anderen Götter, wenn man hier um den Namenlosen buhlt - zumindest wenn man keine Statue zerstört, wie ich hier gelesen habe. Passt doch eigentlich. Kanonischer wäre es aber schon, wenn das im Spiel besser kommuniziert würde. Von wegen "Gnade" ...

aber so richtig überzeugend ist es nicht. :P
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#82
(09.09.2018, 07:56)Recke schrieb: Mal ne kurze Frage. Wenn ich auf die Statue gehe habe 3 Möglichkeiten, welche muss ich auswählen damit mir das Wunder zuteil wird?

Berühren 


:evil: Ich finde der Text passt schon so!
Der Teufel ist ja in unserer Kultur auch der, der "verführerische Geschenke" macht, und nicht der, der zerstört, straft und droht...
Außerdem woher wisst ihr, dass der Namenlose der Böse ist? :pfeif:
[Bild: missriva.jpg]
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#83
Weil er einen guten Grund hat, böse zu sein? :evil:
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#84
(09.09.2018, 15:43)Asgrimm schrieb: :evil: Ich finde der Text passt schon so!
Der Teufel ist ja in unserer Kultur auch der, der "verführerische Geschenke" macht, und nicht der, der zerstört, straft und droht...
Naja, dann müsste die Sache aber einen Haken haben - und zwar einen, der über das Absinken in der Gunst der "guten Götter" hinausgeht. Wenn man dem Teufel seine Seele verkauft, dann macht man doch eigentlich am Ende immer ein schlechtes Geschäft (sofortige Vergünstigung gegen Versklavung für die Ewigkeit etwas später). Hier aber rächt sich das Geschenk nicht, jedenfalls wenn man sich anschließend gegen den Namenlosen wendet und die Statuen zerstört. Man kann die Vergünstigung behalten ohne einen Pries zu zahlen. Dass man den Teufel dergestalt austricksen kann, das hätte ich noch nirgends gelesen.
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."
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#85
Die Märchenbücher sind voll mit Leuten, die den Teufel bauernschlau übers Ohr gehauen haben.
Karl Marx´"Hans Röckle und der Teufel" ist noch eine Klasse besser. Da verfängt sich der Teufel mehrmals in seinem eigenen Vertrag und zerreißt ihn schließlich entnervt.
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#86
Das steinerne Herz?!?
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#87
(10.09.2018, 16:04)Pyromaniac schrieb: Da verfängt sich der Teufel mehrmals in seinem eigenen Vertrag und zerreißt ihn schließlich entnervt.
So ein bisschen von wegen "Mit seinen eigenen Waffen schlagen"?

Da muss ich grad irgendwie an "Witcher 3", bzw. die Erweiterung "Hearts of Stone" denken. Der primäre Antagonist Gaunter o'Dim (je nachdem, wie man sich entscheidet) wird zwar nicht als der leibhaftige Teufel dargestellt, sondern er ist wohl eher einer mir nicht näher bekannten Märchenfigur nachempfunden. Und dennoch weist er so einige charakteristische Züge einer Teufelsfigur auf. Im speziellen natürlich, dass seine Opfer einen Pakt mit ihm schließen, der ihnen ihre Wünsche erfüllt, der Preis dafür jedoch ihre Seele ist.

Und auch Gaunter o'Dim, der ein absolut übermächtiges Wesen darstellt, kann letztlich besiegt werden, indem man ihn mit seinen eigenen Waffen schlägt, bzw. ihn in einem von ihm erdachten Spiel zu eher unfairen Anfangsbedingungen schlägt.

So abwegig finde ich das alles auch gar nicht. Auch der Teufel ist an seinen Pakt gebunden, den er mit seinem Opfer eingeht. Er mag ihn zu seinen Gunsten auslegen, Schlupflöcher kreieren, Fallen auslegen, so dass derjenige, der sich mit den Teufel einlässt, wohl einen schweren Stand hat und im Nachteil ist, aber schlussendlich ist ein Pakt ein Pakt. 

Mir fällt da auch noch der Film "Im Auftrag des Teufels" ein. Mit Al Pacino in einer seiner besten Rollen. Geiler Schauspieler! :up:
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