Vor 11 Stunden
Die Tempelruinen liegen zwölf Reisestunden von den Umarhügeln entfernt. Man kommt zur Mitte des westlichen Kartenrandes an und steht bei Finsternis in einem großteils tot aussehenden Wald.
Unweit nördlich des Startpunkts steht eine Werwölfin namens Anath. Sobald man sich ihr nähert, auch wenn man im Schatten versteckt ist, ruft sie: "Ihr werdet mir nicht meine Rache nehmen!" und läuft zu dem Eingang einer nahegelegenen Wolfshöhle (laut Kartenmarkierung), in der sie verschwindet:
Folgt man Anath in diese Höhle, trifft man sie dort vor einem kleinen See in humanoider Gestalt. Um sie herum liegen mehrere Leichenreste. Sie spricht die Helden sofort als "Menschlinge" an:
Sie flucht auf die Helden und die Welt und fragt rhetorisch, ob ein Wolf seine letzte Mahlzeit nicht in Ruhe genießen könne. Sie macht also keinen Hehl aus ihrer Natur als Werwölfin und sie scheint sich dem Tode nahe zu sehen.
Man kann nun sagen, dass man gekommen sei, um ihren bösen Taten und denen ihrer Wölfe ein Ende zu setzen. Sie habe den letzten Unschuldigen das Leben gekostet (AW 1). Alternativ kann man sie als "widerwärtiges Untier" beschimpfen und ihr ihren baldigen Tod ankündigen (Aw 2). Der Säbelrassler hat AW 1 gewählt.
Anath fragt daraufhin erbost: "Meine Wölfe?!" und fügt hinzu, dass sie das nicht mehr seien. Das Rudel sei der düsteren Magie des Schattenfürsten verfallen. Die Helden jagten das falsche Ziel.
Man kann sie nun fragen, ob sie andeuten wolle, dass dieser "Schattenfürst" verantwortlich ist, während sie auf der Leiche eines Menschen herumkaue, verbunden mit der Äußerung, dass man einen solchen Blödsinn nicht glaube (AW 1), mit "vielleicht" antworten, aber darauf bestehen, dass die Dorfbewohner von einem Werwolf gesprochen hätten, der sein Rudel dazu treibe, unschuldige Familien zu ermorden, verbunden mit dem Urteil, sie habe ihr Leben verwirkt (AW 2) oder sie auffordern, zu erklären, wer der Schattenfürst ist und was er mit ihrem Rudel angestellt hat (AW 3).
AW 2 ist nicht ganz richtig, denn die Dorfbewohner haben nie von einem Werwolf gesprochen. Der Begriff fiel in Imnestal kein einziges Mal. Allerdings hat Merella in ihrem Tagebuch vermerkt, früher mit den Anführern des örtlichen Wolfsrudels gesprochen zu haben. Wenn man annimmt, dass auch ein Waldläufer nicht mit Tieren sprechen kann, würde es Sinn machen, dass es sich bereits dabei um ein Werwolfsrudel handelte oder zumindest die Anführer Werwölfe waren. Das stand dort aber nicht ausdrücklich so drin. Wie dem auch sei, die Antwort ist ohnehin zu aggressiv.
Der Säbelrassler hat AW 1 gewählt. Zwar ist es durchaus naheliegend, dass Anath die Wahrheit sagt, aber wenn sie gerade eine Menschenleiche verspeist, sollte man sie schon damit konfrontieren, anstatt zum netten Plausch über den Schattenfürsten überzugehen. Der wird ohnehin noch zur Sprache kommen.
Anath erklärt daraufhin, dass es ihr egal sei, was der Gesprächsführer glaubt, sie sage die Wahrheit. Dieser Ort sei nicht immer so gewesen. Er habe nicht immer in einer falschen, unheiligen Dunkelheit geschwebt. Es habe vor kurzer Zeit begonnen. Die Ruinen im Osten der Lagerstätte seien für sie und ihr Rudel schon seit langer Zeit ein Ort des Unheils gewesen. Deshalb hätten sie noch nie das Bedürfnis gehabt, sich in den Bereich des gefallenen Tempels zu wagen. Es sei einst ein Amaunator geweihter Tempel gewesen. Dieser sei ein Gott der Sonne gewesen. In dem Tempel liege eine große Prophetin begraben. Einst sei es heiliger Boden gewesen, doch nun sei er befleckt. Amaunators Macht habe offensichtlich nachgelassen. Denn würde es sich immer noch um seinen heiligen Grund und Boden handeln, würde sich kaum das Unheil für sie und ihr Rudel aus den Tiefen des Tempels erhoben haben.
Fordert man sie auf, weiterzusprechen, erzählt Anath, dass vor ein paar Wochen ein Geräusch wie fernes Donnergrollen von unter dem Tempel zu hören gewesen sei. Sie hätten dem wenig Bedeutung beigemessen, doch dann habe sich der Himmel verdunkelt und die Schatten seien immer länger geworden. Es sei genau zu Mittag gewesen. Sie habe das Rudel versammelt, um es zu beruhigen. Sie habe an eine Sonnenfinsternis gedacht, sich aber damit geirrt. In diesem Augenblick sei der Schattenfürst unter ihnen aufgetaucht. Mit einem einzigen Blick habe er die Kontrolle über ihre Wölfe, ihre Kinder, übernommen. Sie habe ihre Gestalt verändert und sei auf ihn zugesprungen, aber er habe nur gelacht. Er habe sie mit ihrem Namen angesprochen, sie aufgefordert, sich zu ergeben, und gesagt, sie solle das Werkzeug ihrer - des Schattenfürsten und der Seinen - Rache sein. Er sei durch die Reihen der panischen Wölfe gegangen und habe einen nach dem anderen mit einer einfachen Berührung getötet. Als sie alle tot gewesen seien, habe er mit seiner Dunkelheit nach den Leichen ihrer Kinder gegriffen und sie als Schattenwölfe belebt. Sie - Anath - sei vor Schreck und Trauer wie betäubt gewesen und davongerannt. In den letzten paar Wochen habe sie sich vor den Schatten, die einst Wölfe waren, und vor der Dunkelheit, die aus dem Tempel krieche, der einst das Gefängnis des Schattenfürsten gewesen sei, versteckt.
Sie wolle sich nicht mehr verstecken. Sie habe diesen Mann nur getötet, um genügend Stärke zu bekommen, um sich dem Schattenfürsten zu stellen. Dieser wolle alles töten, egal ob "Menschlinge" oder Wölfe, denn sie stünden als Schatten wieder auf und stärkten die Reihen seiner Armee.
Schließlich fragt Anath, ob man ihr ihre Rache zugestehen werde oder ob sie gegen die Helden kämpfen müsse. Antwortet man ihr, dass der Schattenfürst der wahre Quell allen Übels zu sein scheine und man ihr dabei helfen werde, ihn zu töten, fordert Anath die Helden auf, sie im Tempel, östlich dieser Lagerstätte, zu treffen. Sie warnt, die Helden sollten sich vor den Schatten, die dort lauerten, in Acht nehmen. Und sie sollten sich gut vorbereiten, bevor sie hingingen. Damit endet das Gespräch, es gibt einen Tagebucheintrag, Anath verwandelt sich in ihre Wolfsform und verlässt die Höhle:
In dem kleinen See finden sich je 1x Onyxring, Goldkette und Blutstein.
Mit dem Gespräch ist nun also der "große Unbekannte" wenn noch nicht ins Licht getreten - das kann er seiner Natur nach wahrscheinlich auch nicht -, so dann doch zumindest erstmals benannt. In gewisser Weise haben dann also wohl doch die Dorfbewohner Recht, die Umar für all das verantwortlich machen. Denn es sind weder die Oger noch im eigentlichen Sinn die Wölfe, sondern eine bislang unbekannte, noch nie gesehene magische Macht, gleich wie man sie nun nennen mag.
Dass es hier einen alten Tempel von Amaunator gibt, ist interessant. Wir erinnern uns, dass wir im Rahmen der Queste um den Kult des Blicklosen Auges in einer anderen Amaunator-Kultstätte unter Atkatla waren und dort dessen Avatar getroffen und letztlich erlöst haben. Dass es einen Zusammenhang zwischen beiden Questen gibt, ist indessen eher unwahrscheinlich.
Verlässt man die kleine Höhle, in der es mehr nicht zu entdecken gibt, wieder, trifft man hinter ihr, also ganz am westlichen Kartenrand, auf einen Schattendieb. Er schreit: "Bitte ... Tod ... zu viele ... aaagh ...". Direkt danach fällt er ohne dass ein Fremdeinfluss zu sehen ist, tot um.
Bei seiner Leiche findet man neben unmagischer Ausrüstung eines nur leicht gerüsteten Bogenschützen und Nahkämpfers 39 GM und Lellyns Tagebuch. In der Gegenstandsbeschreibung heißt es, man habe es bei der Leiche eines "Kriegers" gefunden, der "von den Schatten getötet wurde". Die Leiche habe am Rande des dichten Waldes gelegen. Das letzte Kapitel sei besonders interessant.
Inhaltlich liest man, dass nichts so sei, wie der Autor es sich vorgestellt habe. Er habe gedacht, ein Held zu werden, als er sich Mazzy Fentans Gruppe angeschlossen habe. Er habe geglaubt, sie würden die Monster, die sich ihnen entgegenstellten, mit Leichtigkeit überwinden und durch den Ruhm siegreicher Schlachten berühmt werden, wie es in den alten Geschichten immer erzählt werde. Er habe nicht ahnen können, wie langweilig und anstrengend die Reisetage und wie schrecklich das Gemetzel mit dem Geruch des Todes seien. Er könne den Tod mittlerweile schmecken. Sie hätten schon so viele Schatten und Schwarzwölfe abgeschlachtet, dass sein Verstand beinahe so abgestumpft und träge geworden sei wie sein Schwertarm. Er sei blutverkrustet, aber ihm fehle sogar die Energie, sich zu säubern. Ohne Mazzy würde er schon wahnsinnig geworden sein. Sie sei eine beständige Quelle der Stärke und erinnere sie immer an die Unschuldigen, die von den Wölfen getötet worden seien. Sie ermahne sie, dass sie diese Schrecken erdulden müssten, um jene zu retten, die sich nicht selbst verteidigen können. Mazzy sei in dieser Gruppe die Heldin, er - der Autor - sei ein Nichts.
Die Schlacht habe wohl gerade erst begonnen. Sie hätten den Eingang zu einem alten Tempel erreicht. Es habe vor Schatten nur so gewimmelt. Sie würden alle tot sein, würde Mazzy nicht so schnell und beherzt reagiert haben. Es seien viel zu viele Gegner gewesen, aber Mazzy habe hier noch vorhandene bunte Glasstücke verwendet, um Licht auf den Eingangsbereich zu reflektieren und so die Schatten zu vernichten. Es sei ihnen gelungen, einen sicheren Zufluchtsort zu erreichen. Alle Schatten, die ihnen gefolgt seien, seien durch das Licht vernichtet worden. Morgen wollten sie versuchen, in den Tempel und damit in die Dunkelheit vorzudringen. Er habe noch nie solche Angst empfunden. Er versuche, so tapfer wie Mazzy zu sein, aber es wolle ihm nicht gelingen. Er verspüre den fürchterlichen, unwiderstehlichen Drang, davonzurennen und er hoffe, dieser werde ihn nicht überwältigen, wenn der entscheidende Kampf beginne.
Nun, es scheint, als habe ihn dieser Drang überwältigt, denn von den anderen Mitgliedern von Mazzys Gruppe ist hier keine Spur. Es ist auch nicht ganz eindeutig, ob der "Schattendieb", der hier tot umgefallen ist, selbst Lellyn war. Wenn ja, wäre zu erwarten gewesen, dass er auch so benannt wäre. Andererseits erscheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass in diesem dunklen Wald ein einzelner Schattendieb unterwegs sein könnte, der Mitglieder einer Heldengruppe bestiehlt - und dann noch um so etwas materiell wertloses wie ein Tagebuch. Jedoch kann dieser Schattendieb eigentlich nicht Autor des Tagebuchs gewesen sein, denn darin steht, dass sie viele Schatten und Schwarzwölfe (womit aber wahrscheinlich Schattenwölfe gemeint sind) bekämpft hätten. Die sind nur mit magischen Waffen zu treffen, während der Schattendieb nur ein unmagisches Langschwert und einen unmagischen Bogen mit unmagischen Pfeilen im Gepäck hatte. Damit hätte er keinen einzigen Schatten verletzen können.
Wir erfahren aus dem Tagebuch immerhin, dass Mazzy eine ganz tolle Frau mit großer Moral sei und dass man die Schatten mit bunten Glasstücken, die das Licht reflektieren, vernichten kann. Letzteres wird sicherlich nochmal relevant werden.
Erkundet man nun das Areal, spawnen hier an verschiedenen Stellen Schatten (in 2er, 3er oder 4er-Gruppen), die je 420 XP wert sind, und einzelne Schattenwölfe, die je 500 XP wert sind. Einmal haben die Helden auch einen Höheren Schattenwolf angetroffen, der 650 XP wert war. Der war nach einem Neuladen aber nicht mehr vor Ort; wahrscheinlich ist da ein Zufallselement drin, welche Gegner wo genau auftauchen.
Die Schatten treffen nicht besonders gut, ziehen aber bei jedem Treffer temporär ST-Punkte ab. Auch da scheint mir ein Zufallselement drin sein. Mal war es nur ein Punkt, mal zwei und manchmal auch drei Punkte. Vielleicht sind es bei kritischen Treffern mehr, das habe ich aber nicht systematisch untersucht Die Wirkung hält nur ein paar Minuten an. Da sich der Effekt kumuliert, kann das die physische Bekämpfung der Gegner aber behindern; ernstlich in Gefahr, wegen Absinkens einer Eigenschaft auf null zu sterben, geraten die Helden dadurch aber nicht.
Alle Schatten und Schattenwölfe können auch sehr einfach durch Anomens oder Aeries "Untote vertreiben"-Fähigkeit getötet werden. Insofern ist dieser dunkle Wald keine allzu große Gefahr.
Im Nordosten des Areals liegen die Ruinen des alten Tempels. Man kann sie frontal über die Haupttreppe betreten oder über einen Nebeneingang vom östlichen Kartenrand her. Im Osten greift unter anderem ein Schattenscheusal an. Das ist 2.000 XP wert. Ansonsten halten sich in dem Tempelbereich eine Vielzahl von Schatten und Schattenwölfen auf, die aber für eine hochstufige Gruppe auch in der Masse keine echte Gefahr darstellen.
Es gibt in den Tempelruinen ein paar Objekte, die mit Fragenzeichen- oder Benutzencurser untersucht werden können.
So befindet sich im Osten eine große Grube im Boden. Eine nähere Betrachtung ergibt, dass die Kanten zerkratzt und zerfetzt seien, als habe sich hier kürzlich ein großes Wesen hindurchbewegt. Die Dunkelheit in der Grube sei so intensiv, dass sie fast in den Augen schmerze:
Es besteht kein Zweifel, dass dies die Stelle ist, an der der Schattenfürst aus seinem Grab emporgestiegen ist. In die Grube hinabsteigen kann man hier indessen nicht.
Am Beginn der Haupttreppe im Südwesten der Tempelanlage befindet sich ein Brunnen. Eine Untersuchung ergibt, dass er mit einer dunklen, dicken Flüssigkeit gefüllt sei, die nach Verwesung riecht:
Dies soll wohl bedeuten, dass der Schattenfürst nicht nur das Land in Dunkelheit hüllt und die Toten als Schatten belebt, sondern auch den Quell des Lebens, also das Wasser, verpestet.
Im hinteren Bereich des Tempels befindet sich ein großer aufrecht stehender Kristall mit einer kleinen Lichtkugel in der Mitte. Bei einer Untersuchung erfährt man, dass in dem Edelstein ein schwaches, aber deutlich erkennbares Licht flackere. Es werde von der Dunkelheit beeinträchtigt.
Direkt neben dem Licht steht Anath in Werwolfsgestalt. Sie ruft, es sei eine Falle. Man solle den Spiegel links vom Kristall verwenden und damit das wenige Licht sammeln, das geblieben sei, um ihr Rudel zu rächen. Dafür gibt es einen Tagebucheintrag. Direkt darauf stirbt Anath ohne ersichtliche Feindeinwirkung. Wahrscheinlich war sie schon tödlich verwundet.
Den angesprochenen Spiegel findet man tatsächlich ganz leicht südwestlich des schwach leuchtenden Edelsteins in einer Fensteröffnung. Untersucht man sie mit dem Benutzencurser, erfährt man, dass ein wenig von dem schwachen Licht, das der verdunkelte Edelstein ausstrahlt, sich in dem polierten Glas des kaputten Fensters spiegelt. Man kann das Fenster so drehen, dass es das Licht vollständig reflektiert. Benutzt man das Fenster erneut, verschwindet die kleine Lichtkugel und der wie ein Hinkelstein stehende Kristall leuchtet nun insgesamt schwach. Um ihn herum ist der Tempel dadurch erleuchtet. Jeder Schatten oder Schattenwolf, der in diesen Bereich gelockt wird, stirbt augenblicklich:
Doch Vorsicht: Auf diese Weise getötete Schatten geben keine XP. Daher ist es viel besser, sie nicht in den Bereich zu locken, sondern mit "Untote vertreiben" auszuschalten. Das geht auch schnell und kampflos und bringt die vollen XP.
In diesem Tempel findet ein besonders reges Spawning von Schatten und Schattenwölfen statt. Insbesondere in der dunklen Ecke westlich des kaputten Fensters taucht fast immer sofort ein neuer Schatten oder Schattenwolf auf, sobald man die Stelle erneut in den Sichtbereich bekommt.
Hinter dem Hinkelstein-Kristall befindet sich die Treppe nach unten, die auf der Karte als "Verlieseingang" markiert ist.
Mehr Interessantes gibt es auf der Karte einstweilen nicht zu entdecken. Es existiert allerdings im Osten, südlich des alten Tempels, ein Bereich, der so eng von totem Gestrüpp umwuchert ist, dass man ihn nicht betreten kann. Es liegt nahe, dass hier zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas stattfinden wird.
Einstweilen sieht die erkundete Karte des Waldes um die Tempelruinen so aus:
Dieses Areal ist übrigens relativ fehleranfällig. Ich habe drei Anläufe gebraucht, um es so durchzuspielen, wie hier beschrieben. Das erste Mal war ich Anath nicht direkt in die Höhle gefolgt, sondern hatte zuerst den Außenbereich zuende erkundet. Bei dem Betreten der Höhle war Anath sodann nicht zugegen. Im Übrigen war auch der Schattendieb bei diesem ersten Durchlauf nicht da. Ich hatte also weder die Informationen von Anath noch diejenigen aus dem Tagebuch von Lellyn.
Nach einem Neuladen von einem Zeitpunkt, von bevor ich Anath das erste Mal außerhalb der Höhle getroffen hatte (um zu testen, ob man sie innerhalb der Höhle wiedertrifft, wenn man ihr gleich folgt), war diese plötzlich überhaupt nicht mehr - auch nicht außerhalb der Höhle - anzutreffen.
Erst beim dritten Versuch, als ich direkt nach Betreten des Areals zu ihr gegangen bin und dann gleich die Höhle betreten habe, war sie innerhalb der Höhle in Menschengestalt anwesend. Und nach dem Verlassen war dann der sterbende Schattendieb dort (wobei er auch vor dem Betreten der Höhle schon da gewesen sein mag).
Ohne Anaths Informationen und/oder das Tagebuch Lellyns verpasst man hier jeden Anschluss an die Geschichte. Man erführe nichts vom Schattenfürsten.
Unweit nördlich des Startpunkts steht eine Werwölfin namens Anath. Sobald man sich ihr nähert, auch wenn man im Schatten versteckt ist, ruft sie: "Ihr werdet mir nicht meine Rache nehmen!" und läuft zu dem Eingang einer nahegelegenen Wolfshöhle (laut Kartenmarkierung), in der sie verschwindet:
Folgt man Anath in diese Höhle, trifft man sie dort vor einem kleinen See in humanoider Gestalt. Um sie herum liegen mehrere Leichenreste. Sie spricht die Helden sofort als "Menschlinge" an:
Sie flucht auf die Helden und die Welt und fragt rhetorisch, ob ein Wolf seine letzte Mahlzeit nicht in Ruhe genießen könne. Sie macht also keinen Hehl aus ihrer Natur als Werwölfin und sie scheint sich dem Tode nahe zu sehen.
Man kann nun sagen, dass man gekommen sei, um ihren bösen Taten und denen ihrer Wölfe ein Ende zu setzen. Sie habe den letzten Unschuldigen das Leben gekostet (AW 1). Alternativ kann man sie als "widerwärtiges Untier" beschimpfen und ihr ihren baldigen Tod ankündigen (Aw 2). Der Säbelrassler hat AW 1 gewählt.
Anath fragt daraufhin erbost: "Meine Wölfe?!" und fügt hinzu, dass sie das nicht mehr seien. Das Rudel sei der düsteren Magie des Schattenfürsten verfallen. Die Helden jagten das falsche Ziel.
Man kann sie nun fragen, ob sie andeuten wolle, dass dieser "Schattenfürst" verantwortlich ist, während sie auf der Leiche eines Menschen herumkaue, verbunden mit der Äußerung, dass man einen solchen Blödsinn nicht glaube (AW 1), mit "vielleicht" antworten, aber darauf bestehen, dass die Dorfbewohner von einem Werwolf gesprochen hätten, der sein Rudel dazu treibe, unschuldige Familien zu ermorden, verbunden mit dem Urteil, sie habe ihr Leben verwirkt (AW 2) oder sie auffordern, zu erklären, wer der Schattenfürst ist und was er mit ihrem Rudel angestellt hat (AW 3).
AW 2 ist nicht ganz richtig, denn die Dorfbewohner haben nie von einem Werwolf gesprochen. Der Begriff fiel in Imnestal kein einziges Mal. Allerdings hat Merella in ihrem Tagebuch vermerkt, früher mit den Anführern des örtlichen Wolfsrudels gesprochen zu haben. Wenn man annimmt, dass auch ein Waldläufer nicht mit Tieren sprechen kann, würde es Sinn machen, dass es sich bereits dabei um ein Werwolfsrudel handelte oder zumindest die Anführer Werwölfe waren. Das stand dort aber nicht ausdrücklich so drin. Wie dem auch sei, die Antwort ist ohnehin zu aggressiv.
Der Säbelrassler hat AW 1 gewählt. Zwar ist es durchaus naheliegend, dass Anath die Wahrheit sagt, aber wenn sie gerade eine Menschenleiche verspeist, sollte man sie schon damit konfrontieren, anstatt zum netten Plausch über den Schattenfürsten überzugehen. Der wird ohnehin noch zur Sprache kommen.
Anath erklärt daraufhin, dass es ihr egal sei, was der Gesprächsführer glaubt, sie sage die Wahrheit. Dieser Ort sei nicht immer so gewesen. Er habe nicht immer in einer falschen, unheiligen Dunkelheit geschwebt. Es habe vor kurzer Zeit begonnen. Die Ruinen im Osten der Lagerstätte seien für sie und ihr Rudel schon seit langer Zeit ein Ort des Unheils gewesen. Deshalb hätten sie noch nie das Bedürfnis gehabt, sich in den Bereich des gefallenen Tempels zu wagen. Es sei einst ein Amaunator geweihter Tempel gewesen. Dieser sei ein Gott der Sonne gewesen. In dem Tempel liege eine große Prophetin begraben. Einst sei es heiliger Boden gewesen, doch nun sei er befleckt. Amaunators Macht habe offensichtlich nachgelassen. Denn würde es sich immer noch um seinen heiligen Grund und Boden handeln, würde sich kaum das Unheil für sie und ihr Rudel aus den Tiefen des Tempels erhoben haben.
Fordert man sie auf, weiterzusprechen, erzählt Anath, dass vor ein paar Wochen ein Geräusch wie fernes Donnergrollen von unter dem Tempel zu hören gewesen sei. Sie hätten dem wenig Bedeutung beigemessen, doch dann habe sich der Himmel verdunkelt und die Schatten seien immer länger geworden. Es sei genau zu Mittag gewesen. Sie habe das Rudel versammelt, um es zu beruhigen. Sie habe an eine Sonnenfinsternis gedacht, sich aber damit geirrt. In diesem Augenblick sei der Schattenfürst unter ihnen aufgetaucht. Mit einem einzigen Blick habe er die Kontrolle über ihre Wölfe, ihre Kinder, übernommen. Sie habe ihre Gestalt verändert und sei auf ihn zugesprungen, aber er habe nur gelacht. Er habe sie mit ihrem Namen angesprochen, sie aufgefordert, sich zu ergeben, und gesagt, sie solle das Werkzeug ihrer - des Schattenfürsten und der Seinen - Rache sein. Er sei durch die Reihen der panischen Wölfe gegangen und habe einen nach dem anderen mit einer einfachen Berührung getötet. Als sie alle tot gewesen seien, habe er mit seiner Dunkelheit nach den Leichen ihrer Kinder gegriffen und sie als Schattenwölfe belebt. Sie - Anath - sei vor Schreck und Trauer wie betäubt gewesen und davongerannt. In den letzten paar Wochen habe sie sich vor den Schatten, die einst Wölfe waren, und vor der Dunkelheit, die aus dem Tempel krieche, der einst das Gefängnis des Schattenfürsten gewesen sei, versteckt.
Sie wolle sich nicht mehr verstecken. Sie habe diesen Mann nur getötet, um genügend Stärke zu bekommen, um sich dem Schattenfürsten zu stellen. Dieser wolle alles töten, egal ob "Menschlinge" oder Wölfe, denn sie stünden als Schatten wieder auf und stärkten die Reihen seiner Armee.
Schließlich fragt Anath, ob man ihr ihre Rache zugestehen werde oder ob sie gegen die Helden kämpfen müsse. Antwortet man ihr, dass der Schattenfürst der wahre Quell allen Übels zu sein scheine und man ihr dabei helfen werde, ihn zu töten, fordert Anath die Helden auf, sie im Tempel, östlich dieser Lagerstätte, zu treffen. Sie warnt, die Helden sollten sich vor den Schatten, die dort lauerten, in Acht nehmen. Und sie sollten sich gut vorbereiten, bevor sie hingingen. Damit endet das Gespräch, es gibt einen Tagebucheintrag, Anath verwandelt sich in ihre Wolfsform und verlässt die Höhle:
In dem kleinen See finden sich je 1x Onyxring, Goldkette und Blutstein.
Mit dem Gespräch ist nun also der "große Unbekannte" wenn noch nicht ins Licht getreten - das kann er seiner Natur nach wahrscheinlich auch nicht -, so dann doch zumindest erstmals benannt. In gewisser Weise haben dann also wohl doch die Dorfbewohner Recht, die Umar für all das verantwortlich machen. Denn es sind weder die Oger noch im eigentlichen Sinn die Wölfe, sondern eine bislang unbekannte, noch nie gesehene magische Macht, gleich wie man sie nun nennen mag.
Dass es hier einen alten Tempel von Amaunator gibt, ist interessant. Wir erinnern uns, dass wir im Rahmen der Queste um den Kult des Blicklosen Auges in einer anderen Amaunator-Kultstätte unter Atkatla waren und dort dessen Avatar getroffen und letztlich erlöst haben. Dass es einen Zusammenhang zwischen beiden Questen gibt, ist indessen eher unwahrscheinlich.
Verlässt man die kleine Höhle, in der es mehr nicht zu entdecken gibt, wieder, trifft man hinter ihr, also ganz am westlichen Kartenrand, auf einen Schattendieb. Er schreit: "Bitte ... Tod ... zu viele ... aaagh ...". Direkt danach fällt er ohne dass ein Fremdeinfluss zu sehen ist, tot um.
Bei seiner Leiche findet man neben unmagischer Ausrüstung eines nur leicht gerüsteten Bogenschützen und Nahkämpfers 39 GM und Lellyns Tagebuch. In der Gegenstandsbeschreibung heißt es, man habe es bei der Leiche eines "Kriegers" gefunden, der "von den Schatten getötet wurde". Die Leiche habe am Rande des dichten Waldes gelegen. Das letzte Kapitel sei besonders interessant.
Inhaltlich liest man, dass nichts so sei, wie der Autor es sich vorgestellt habe. Er habe gedacht, ein Held zu werden, als er sich Mazzy Fentans Gruppe angeschlossen habe. Er habe geglaubt, sie würden die Monster, die sich ihnen entgegenstellten, mit Leichtigkeit überwinden und durch den Ruhm siegreicher Schlachten berühmt werden, wie es in den alten Geschichten immer erzählt werde. Er habe nicht ahnen können, wie langweilig und anstrengend die Reisetage und wie schrecklich das Gemetzel mit dem Geruch des Todes seien. Er könne den Tod mittlerweile schmecken. Sie hätten schon so viele Schatten und Schwarzwölfe abgeschlachtet, dass sein Verstand beinahe so abgestumpft und träge geworden sei wie sein Schwertarm. Er sei blutverkrustet, aber ihm fehle sogar die Energie, sich zu säubern. Ohne Mazzy würde er schon wahnsinnig geworden sein. Sie sei eine beständige Quelle der Stärke und erinnere sie immer an die Unschuldigen, die von den Wölfen getötet worden seien. Sie ermahne sie, dass sie diese Schrecken erdulden müssten, um jene zu retten, die sich nicht selbst verteidigen können. Mazzy sei in dieser Gruppe die Heldin, er - der Autor - sei ein Nichts.
Die Schlacht habe wohl gerade erst begonnen. Sie hätten den Eingang zu einem alten Tempel erreicht. Es habe vor Schatten nur so gewimmelt. Sie würden alle tot sein, würde Mazzy nicht so schnell und beherzt reagiert haben. Es seien viel zu viele Gegner gewesen, aber Mazzy habe hier noch vorhandene bunte Glasstücke verwendet, um Licht auf den Eingangsbereich zu reflektieren und so die Schatten zu vernichten. Es sei ihnen gelungen, einen sicheren Zufluchtsort zu erreichen. Alle Schatten, die ihnen gefolgt seien, seien durch das Licht vernichtet worden. Morgen wollten sie versuchen, in den Tempel und damit in die Dunkelheit vorzudringen. Er habe noch nie solche Angst empfunden. Er versuche, so tapfer wie Mazzy zu sein, aber es wolle ihm nicht gelingen. Er verspüre den fürchterlichen, unwiderstehlichen Drang, davonzurennen und er hoffe, dieser werde ihn nicht überwältigen, wenn der entscheidende Kampf beginne.
Nun, es scheint, als habe ihn dieser Drang überwältigt, denn von den anderen Mitgliedern von Mazzys Gruppe ist hier keine Spur. Es ist auch nicht ganz eindeutig, ob der "Schattendieb", der hier tot umgefallen ist, selbst Lellyn war. Wenn ja, wäre zu erwarten gewesen, dass er auch so benannt wäre. Andererseits erscheint es ziemlich unwahrscheinlich, dass in diesem dunklen Wald ein einzelner Schattendieb unterwegs sein könnte, der Mitglieder einer Heldengruppe bestiehlt - und dann noch um so etwas materiell wertloses wie ein Tagebuch. Jedoch kann dieser Schattendieb eigentlich nicht Autor des Tagebuchs gewesen sein, denn darin steht, dass sie viele Schatten und Schwarzwölfe (womit aber wahrscheinlich Schattenwölfe gemeint sind) bekämpft hätten. Die sind nur mit magischen Waffen zu treffen, während der Schattendieb nur ein unmagisches Langschwert und einen unmagischen Bogen mit unmagischen Pfeilen im Gepäck hatte. Damit hätte er keinen einzigen Schatten verletzen können.
Wir erfahren aus dem Tagebuch immerhin, dass Mazzy eine ganz tolle Frau mit großer Moral sei und dass man die Schatten mit bunten Glasstücken, die das Licht reflektieren, vernichten kann. Letzteres wird sicherlich nochmal relevant werden.
Erkundet man nun das Areal, spawnen hier an verschiedenen Stellen Schatten (in 2er, 3er oder 4er-Gruppen), die je 420 XP wert sind, und einzelne Schattenwölfe, die je 500 XP wert sind. Einmal haben die Helden auch einen Höheren Schattenwolf angetroffen, der 650 XP wert war. Der war nach einem Neuladen aber nicht mehr vor Ort; wahrscheinlich ist da ein Zufallselement drin, welche Gegner wo genau auftauchen.
Die Schatten treffen nicht besonders gut, ziehen aber bei jedem Treffer temporär ST-Punkte ab. Auch da scheint mir ein Zufallselement drin sein. Mal war es nur ein Punkt, mal zwei und manchmal auch drei Punkte. Vielleicht sind es bei kritischen Treffern mehr, das habe ich aber nicht systematisch untersucht Die Wirkung hält nur ein paar Minuten an. Da sich der Effekt kumuliert, kann das die physische Bekämpfung der Gegner aber behindern; ernstlich in Gefahr, wegen Absinkens einer Eigenschaft auf null zu sterben, geraten die Helden dadurch aber nicht.
Alle Schatten und Schattenwölfe können auch sehr einfach durch Anomens oder Aeries "Untote vertreiben"-Fähigkeit getötet werden. Insofern ist dieser dunkle Wald keine allzu große Gefahr.
Im Nordosten des Areals liegen die Ruinen des alten Tempels. Man kann sie frontal über die Haupttreppe betreten oder über einen Nebeneingang vom östlichen Kartenrand her. Im Osten greift unter anderem ein Schattenscheusal an. Das ist 2.000 XP wert. Ansonsten halten sich in dem Tempelbereich eine Vielzahl von Schatten und Schattenwölfen auf, die aber für eine hochstufige Gruppe auch in der Masse keine echte Gefahr darstellen.
Es gibt in den Tempelruinen ein paar Objekte, die mit Fragenzeichen- oder Benutzencurser untersucht werden können.
So befindet sich im Osten eine große Grube im Boden. Eine nähere Betrachtung ergibt, dass die Kanten zerkratzt und zerfetzt seien, als habe sich hier kürzlich ein großes Wesen hindurchbewegt. Die Dunkelheit in der Grube sei so intensiv, dass sie fast in den Augen schmerze:
Es besteht kein Zweifel, dass dies die Stelle ist, an der der Schattenfürst aus seinem Grab emporgestiegen ist. In die Grube hinabsteigen kann man hier indessen nicht.
Am Beginn der Haupttreppe im Südwesten der Tempelanlage befindet sich ein Brunnen. Eine Untersuchung ergibt, dass er mit einer dunklen, dicken Flüssigkeit gefüllt sei, die nach Verwesung riecht:
Dies soll wohl bedeuten, dass der Schattenfürst nicht nur das Land in Dunkelheit hüllt und die Toten als Schatten belebt, sondern auch den Quell des Lebens, also das Wasser, verpestet.
Im hinteren Bereich des Tempels befindet sich ein großer aufrecht stehender Kristall mit einer kleinen Lichtkugel in der Mitte. Bei einer Untersuchung erfährt man, dass in dem Edelstein ein schwaches, aber deutlich erkennbares Licht flackere. Es werde von der Dunkelheit beeinträchtigt.
Direkt neben dem Licht steht Anath in Werwolfsgestalt. Sie ruft, es sei eine Falle. Man solle den Spiegel links vom Kristall verwenden und damit das wenige Licht sammeln, das geblieben sei, um ihr Rudel zu rächen. Dafür gibt es einen Tagebucheintrag. Direkt darauf stirbt Anath ohne ersichtliche Feindeinwirkung. Wahrscheinlich war sie schon tödlich verwundet.
Den angesprochenen Spiegel findet man tatsächlich ganz leicht südwestlich des schwach leuchtenden Edelsteins in einer Fensteröffnung. Untersucht man sie mit dem Benutzencurser, erfährt man, dass ein wenig von dem schwachen Licht, das der verdunkelte Edelstein ausstrahlt, sich in dem polierten Glas des kaputten Fensters spiegelt. Man kann das Fenster so drehen, dass es das Licht vollständig reflektiert. Benutzt man das Fenster erneut, verschwindet die kleine Lichtkugel und der wie ein Hinkelstein stehende Kristall leuchtet nun insgesamt schwach. Um ihn herum ist der Tempel dadurch erleuchtet. Jeder Schatten oder Schattenwolf, der in diesen Bereich gelockt wird, stirbt augenblicklich:
Doch Vorsicht: Auf diese Weise getötete Schatten geben keine XP. Daher ist es viel besser, sie nicht in den Bereich zu locken, sondern mit "Untote vertreiben" auszuschalten. Das geht auch schnell und kampflos und bringt die vollen XP.
In diesem Tempel findet ein besonders reges Spawning von Schatten und Schattenwölfen statt. Insbesondere in der dunklen Ecke westlich des kaputten Fensters taucht fast immer sofort ein neuer Schatten oder Schattenwolf auf, sobald man die Stelle erneut in den Sichtbereich bekommt.
Hinter dem Hinkelstein-Kristall befindet sich die Treppe nach unten, die auf der Karte als "Verlieseingang" markiert ist.
Mehr Interessantes gibt es auf der Karte einstweilen nicht zu entdecken. Es existiert allerdings im Osten, südlich des alten Tempels, ein Bereich, der so eng von totem Gestrüpp umwuchert ist, dass man ihn nicht betreten kann. Es liegt nahe, dass hier zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas stattfinden wird.
Einstweilen sieht die erkundete Karte des Waldes um die Tempelruinen so aus:
Dieses Areal ist übrigens relativ fehleranfällig. Ich habe drei Anläufe gebraucht, um es so durchzuspielen, wie hier beschrieben. Das erste Mal war ich Anath nicht direkt in die Höhle gefolgt, sondern hatte zuerst den Außenbereich zuende erkundet. Bei dem Betreten der Höhle war Anath sodann nicht zugegen. Im Übrigen war auch der Schattendieb bei diesem ersten Durchlauf nicht da. Ich hatte also weder die Informationen von Anath noch diejenigen aus dem Tagebuch von Lellyn.
Nach einem Neuladen von einem Zeitpunkt, von bevor ich Anath das erste Mal außerhalb der Höhle getroffen hatte (um zu testen, ob man sie innerhalb der Höhle wiedertrifft, wenn man ihr gleich folgt), war diese plötzlich überhaupt nicht mehr - auch nicht außerhalb der Höhle - anzutreffen.
Erst beim dritten Versuch, als ich direkt nach Betreten des Areals zu ihr gegangen bin und dann gleich die Höhle betreten habe, war sie innerhalb der Höhle in Menschengestalt anwesend. Und nach dem Verlassen war dann der sterbende Schattendieb dort (wobei er auch vor dem Betreten der Höhle schon da gewesen sein mag).
Ohne Anaths Informationen und/oder das Tagebuch Lellyns verpasst man hier jeden Anschluss an die Geschichte. Man erführe nichts vom Schattenfürsten.
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."

