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Zum Meckern!
Ich will mich über das Wetter beschweren!
Habe seit einer Woche Urlaub und das Wetter hält sich keinen Tag an die Wettervorhersage!
Und dann Streikt die Bahn - betrrifft an Hamburg die S-Bahn, und  damit fast alle Randstrecken.
Aber ich hab ja noch eine Woche ... und das Wetter soll (angeblich) besser werden.
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Auch ich möchte mal meckern.

(04.09.2021, 11:55)zakkarus schrieb: Und dann Streikt die Bahn - betrrifft an Hamburg die S-Bahn, und  damit fast alle Randstrecken.
Man kann über diesen Streik politisch ja denken, was man will, ihn für gerchtfertigt oder ungerechtfertigt halten. Wie man es damit auch hält, jedenfalls findet er statt und die DB AG sowie alle Reisenden müssen damit klarkommen.

Das, was mich ärgert, ist das grottenschlechte Krisenmanagement der Deutschen Bahn. Der Reisende wird - an nahezu allen Bahnhöfen - schlicht allein gelassen oder sogar in die sprichwörtliche Wüste geschickt.

Es gibt einen Notfahrplan. Der ist aber nicht verlässlich. Ich habe vorgestern eine Fahrt gebucht und gestern hat ein Zug zwei Haltestellen vor dem angegebenen Endbahnhof - in einer größeren Stadt, wo für gewöhnlich viele Menschen umsteigen - geendet.

Soweit so wenig gut. Weshalb genau der Zug, der ja einen Lokführer hatte, nun nicht die letzten zwei Bahnhöfe der Strecke auch noch befahren konnte, hat niemand erklärt. Aber vielleicht gab es ja einen zwingenden Grund.

Nur: An der Haltestelle, an der ich in diesen Zug umsteigen musste, wurde schlicht die neue Endhaltestelle angezeigt. Es gab keine Durchsage, wie Reisende zu dem eigentlich geplanten Endbahnhof dann alternativ an ihr Ziel kommen. Zum Glück hatte ich circa 3/4 Stunde Aufenthalt und konnte mich - gerade noch, weil eine nette Dame mich vorgelassen hat - in dem völlig überfüllten Reisezentrum, das nur mit einer Person besetzt war, erkundigen.

An zwei der Umsteigebahnhöfe gab es zudem plötzlich kurzfristige Gleisänderungen bei den Zügen. Zu keiner der beiden gab es irgendeine Ansage. An einem Bahnhof lief ein - von allen Fahrgästen zu vielen Zügen vielbefragter - Bahnbediensteter herum. Als ich ihn dann erwischte, ließ er mich stehen mit der Antwort: "Fragen Sie meine Kollegin, ich habe keine Zeit." - Nur eine Kollegin gab es weit und breit am Gleis nicht.

An dem anderen Bahnhof fuhr zu der an der Anzeigetafel angezeigten Zeit plötzlich ein anderer Zug ein, an dem ein anderes Reiseziel stand. Dieser war auch angesagt worden (stimmte aber eben nicht mit der Anzeigetafel überein). Der Lokführer hatte sein Fenster dicht, konnte also nicht gefragt werden, ob nun seine Anzeige am Zug unrichtig sei und wohin er fährt. Es war auch weit und breit kein Bahnbediensteter an dem (kleineren) Bahnhof zu sehen. Tatsächlich waren die Gleise der Züge geändert worden, ohne dass dies angezeigt oder mitgeteilt worden war. Auch die Verspätung "meines" Zuges um circa 10 Minuten war nicht angesagt oder angezeigt worden.


Offen gesagt:
- Wenn man am Morgen eines Tages entscheidet, einen Zug  aus dem Notfahrplan vorzeitig enden zu lassen, muss es an allen Zusteigebahnhöfen, die dieser Zug passiert, Durchsagen für die Reisenden zu den nun abgeschnittenen Orten geben.
- Sobald bekannt wird, dass ein Zug an einem anderen Gleis abfährt, muss es an dem ursprünglich geplanten und angesagten Gleis eine Anzeige dazu geben und (mindestens!) eine Durchsage; eigentlich eher drei, weil bei dem Lärm auch mal Durchsagen untergehen können.
Es ist schon nahezu empörend, dass alle Nase lang die Standarrdtexte, man solle sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen und man solle Abstand zu den Gleisen halten, durch die Lautsprecher quäken, die wirklich wichtigen Ansagen für die - in Streikzeiten ohnehin gestressten - Reisenden ausbleiben.

Bei einem guten Krisenmanagement würde ich sogar erwarten, dass zumindest an größeren Bahnhöfen Kräfte engagiert werden - es sind ja Semesterferien, da kann man ein paar Studenten dafür anheuern -, die an den Gleisen stehen und Auskünfte an Reisende zu den aktuellen Änderungen geben. Diese Mitarbeiter können per Handy jeweils auf dem aktuellen Stand gehalten werden.

Demgegenüber geht die Bahn offenbar davon aus, dass jeder Reisende sich ständig selbst über jede spontane Änderung informiert und sich seine Wege sucht. Das muss er letztlich auch - gerade älteren Menschen fällt das bestimmt noch schwerer als mir -, aber kunden- und serviceorientiert ist das nicht.
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."
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Da fällt mir nur ein:



:D
Die der Götter Gunst verloren,
sind verfallen einer Macht -
Die sie führt zu fernen Toren,
und durch sie in ew'ge Nacht.
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Mußte bei mir erst ein bißchen sickern, hat dann für einen unkontrollierten Lacher gesorgt. Danke, Alpha, davon hab ich derzeit eh zu wenig. (Was dann wieder on topic ist.)
Treffen sich zwei Streuner auf einem Fest.
Sagt der eine: "Hast du schon die schöne Halskette der Gastgeberin gesehen?"
Sagt der andere: "Nein. Zeig mal her."
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Das schlimmere ist das die oft eingesetzten Ersatzbusse - wenn mal wieder auf meiner Strecke gebaut siind - gefühlt zuverlässiger isdn lasdie S-Bahn auf Schienen.
Ich würde sofort auf der Seite der Streikenden sein wenn sie für eine bessere Bahn kämpfen würden ... und das nicht während einer Pandemie.
Das seit 30 Jahren die S-Bahn auf meiner Strecke es nicht hinbekommt, Zugausfälle etc. zu vermeiden ... naja, ist den Politikern anscheinend egal.
Dafür werden SUVs zugelassen - Zivilpanzer der Stadt.
Ich freue mich schon auf die "QWahl".
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:angry:

Seit WOCHEN freu ich mich drauf, endlich mal wieder ne Runde Drum & Bass im Club zu hören. Bei nem Twitch-Stream vor ein paar Wochen hatte ich mich noch gewundert, dass es Sonntag sein soll, aber die DJs meinten "ja, weil Montag Feiertag". Beim Spaziergang heut mit entsprechender Musik eingestimmt, JETZT sollte es eigentlich losgehen.

Dann guck ich noch mal auf die Seite vom Laden ... im Datum vertan, der Spaß war gestern.

Und jetzt sitz ich hier rum und ärger mich über mich selbst, weil ich nicht aufs Veranstaltungsdatum geguckt hab, als ich vor ein paar Tagen schon auf der Webseite vom Club war.

:wall: :motz:
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und durch sie in ew'ge Nacht.
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(31.10.2021, 23:07)Alpha Zen schrieb: Bei nem Twitch-Stream vor ein paar Wochen hatte ich mich noch gewundert, dass es Sonntag sein soll, aber die DJs meinten "ja, weil Montag Feiertag".
Das nenne ich zukunftsorientiert - um nicht zu sagen: ihrer Zeit voraus! 2022 ist der 31.10. ein Montag.

Schade, dass Du Dein Konzert verpasst hast. Vielleicht gibt es ja bald mal wieder eine Gelegenheit.

EDIT: Da fällt mir gerade ein: Vielleicht sitzen die in katholischen Landen, dann ist natürlich der 01.11., also dieses Jahr schon Montag ein Feiertag. :rolleyes:
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."
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BaWü :D
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Bei virtuellen Meetings finden solche lokalen Unterschiede leider kaum Beachtung. :rolleyes:
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Habe mir einen Fingernagel umgeknickt. Bah, tut einen Tag später immer noch weh. :angry2:
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Ich habe zu Neujahr zwei Nächte in der Notaufnahme verbracht. Stresst fast zwei Wochen später immer noch. :P
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Oh, das klingt ernst. Nervt es nur noch oder ist es noch schlimm?
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Zermürbend, aber nicht dramatisch.
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Das geht ja gut los. Ich wünsche der Rabenhexe das Beste.  :knuddel:
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Ohje. :/ Gute Besserung, aeyol!
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Wird schon wieder Klopapier gehamstert? Bei uns im REWE war das billige alles weg. Glauben die Leute es gibt kein Klopapier mehr, wenn Putin in die Ukraine einmarschiert?
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Das habe ich gekauft. :P
Die Börsen ziehts wohl auch runter, momentan.
Habe aber tatsächlich schon eine ganze Weile ein ungutes Gefühl, was Putin angeht. Klopapier wird dann allerdings ein eher geringeres Problem sein.
"Es gibt Zebras, die freiwillig hinter Gittern sitzen, um wie weiße Pferde auszusehen."
Stanislaw Jerzy Lec

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