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Vier Tempelzehntverweigerer im Svellttal [Nosave-Runde]
#11
Trotz Athars Apell bleibt die Stimmung in der Gruppe, insbesondere zwischen Geron und Dajida, getrübt. Und so ist Geron in dem Moment, in dem sie gemeinsam das Tor von Gashok betreten, entschlossen, die Stadt ohne Dajida wieder zu verlassen. Soll die durchtriebene Satuariasschwester doch alleine sehen, wie sie in den Nordlanden zurechtkommt! Ein scharfes Zischen, gefolgt von einem dumpfen, vibrierenden Aufprall und einem gellenden Schrei Dajidas, reißt ihn jäh aus seinen Gedanken. Die Hexe bricht neben ihm zusammen, noch bevor Alfredo sie stützen kann. Man hat auf mich geschossen!, ruft sie mit Panik in den Augen. Ist Bolze von Armbrust! Jemand hat mit Bolze geschosse! Geron, Athar, Hilfe! Athar hat sich als erster wieder gefasst und untersucht die Wunde. Der Bolzen muss raus. Es wird schmerzen. Hier, beißt fest zu., sagt er und bietet Dajida ein Stofftuch an, das diese in den Mund nimmt. Vorsichtig, aber dennoch entschlossen entfernt er den Bolzen aus der Schulter der Hexe, die ihre Schmerzensschreie nur mühsam unterdrückt, während Alfredo sie stützt und beruhigend auf sie einredet. Geron hat derweil seine Kräuter ausgepackt und bereitet einen Wirselkraut-Umschlag vor.

Eine Menschentraube hat sich mittlerweile um die kleine Gruppe gebildet. Wild gestikulierend und schwatzend zeigt man auf die blutige Gestalt, den roten Fleck auf dem Pflaster und die staubigen Helden. Schlimm, was aus Gashok geworden ist! -- Jaja, das war bestimmt einer dieser Ungläubigen, das sage ich Euch! -- Jaaa, aber schaut Euch diese Leute hier mal an, Frau Praioslob! Die sehen auch nicht gerade wie aufrechte Gläubige aus! Wer weiß, was die hier überhaupt wollen! So und ähnlich tönen die wenig hilfsbereiten Städter.

Grimmig verarzten die Helden ihre Kameradin und machen sich auf den Weg zur nächsten Herberge auf, mit dem Sicherheit verheißenden Namen "Safe Shelter". Wer auch immer der Attentäter war, er ist längst über alle Berge, und keiner der Städter wollte etwas gesehen haben. Auf dem Zimmer kümmert sich Geron erneut um den Wundverband und lässt auch einiges an Kraft in die Heilung Dajidas fließen. Athar betrachtet nachdenklich seine Stiefel. Ist euche jene seltsame weiße Asche aufgefallen, die den Boden bedeckte auf dem Marktplatz? An unser aller Schuhen klebt sie noch. Mich deucht, hier hat es unlängst gebrannt., denkt er laut nach. Asche ist mich scheißegal! Will finden diese testa di cavolo, und zur Strecke bringen!

Da es bereits spät ist und in Gashok offenbar die Bürgersteige nach Einbruch der Dunkelheit heruntergeklappt werden, übernachtet man zunächst. Der fuchsteufelswilde Alfredo wird von Athar unauffällig mit einem Somnigravis zum Schlafen gebracht. Mitten in der Nacht weckt ein heller Lichtschein den aufmerksamen Elfen. Dajida steht bereits am Fenster und beobachtet das seltsame Treiben auf dem Marktplatz: Eine Gruppe braungelb berobter Gestalten hat ein Reisigbündel entzünded, dass sie nun mitten auf dem Marktplatz verbrennen. Nach wenigen Minuten ist der Spuk vorbei, und nur die Asche bleibt auf dem Marktplatz zurück. Bei Grors Mittelfinger, wo sind wir hier nur gelandet, kommentiert sie das Gesehene. In niemand ist an diesem üblen Ort Vertrauen angebracht! Es wird schwer, die Wahrheit hier zu finden., kommentiert Athar die Situation. Den Rest der Nach hält der Elf Wache und sinnt über das Geschehen des Vortages nach.

Nach einem kargen, fast wortlosen Frühstück beginnt die Gruppe ihre Ermittlungen. Und weil die Städter es alle plötzlich sehr beschäftigt sind, wenn das Attentat zur Sprache kommt, fragen die Helden gleich im Praiostempel nach. Angeblich sollte dort ja Wahrheit sehr geschätzt werden.
Hallo, ich bin's - der Bart von Fidel Castro. Und mir ist total langweilich nie geschnitten wurde.
I'm a roleplayer. My dice are like my relationships: platonic and unlucky.
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RE: Vier Tempelzehntverweigerer im Svellttal [Nosave-Runde] - von Hendrik - 08.12.2014, 19:43



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