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Interview mit Werner Fuchs
#1
Werner Fuchs schrieb:Wir waren nicht zufrieden mit der Realität
ein Interview zur Geschichte von DSA

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#2
Oh, das ist ein Auszug aus diesem Buch Drachenväter? Da löhne ich die 42 Euronen dafür vielleicht doch noch. Interessante Ausführungen zur Vorgeschichte, zum Entstehungsumfeld von DSA. Und das in einem flockigen Stil - feine Sache. Hätte ich was mit dem "Fratzenbuch" am Hut, hätte ich ihn spontan geliked. :up:
"Es gibt Zebras, die freiwillig hinter Gittern sitzen, um wie weiße Pferde auszusehen."
Stanislaw Jerzy Lec

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#3
Danke für den Hinweis auf dieses schön zu lesende Interview mit Werner Fuchs! ;)
Da kommt wieder sein gihm eigener lockerer Geist zur Geltung. Überhaupt ist er vom Erscheinungsbild und von der Art her der sympathischste Macher von DSA, was ja die von ihm geförderten DSA-Autoren in der Fanpro-Zeit auch bestätigen.
Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, Werner Fuchs hätte die Rechte an DSA nie an Ulisses verpachten sollen.

In diesem Zuge mein Hinweis auf ein tolles, ebenso informatives Video-Interview mit Werner:
https://dorptv.wordpress.com/2009/11/01/...09-fanpro/

Viel Spaß!
Svellttaler Geschichten
Geschichten und Abenteuer aus dem Svelltland und den Schildlanden
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#4
Tolles Video-Interview, in der Tat. Verstärkt auch meinen Eindruck eines wahren Sympathiebolzens. :up:

(15.01.2015, 21:31)Boronar schrieb: Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, Werner Fuchs hätte die Rechte an DSA nie an Ulisses verpachten sollen.
Warum? Gibts da einen speziellen Grund oder meinst Du das generell, rückblickend betrachtet?
"Es gibt Zebras, die freiwillig hinter Gittern sitzen, um wie weiße Pferde auszusehen."
Stanislaw Jerzy Lec

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#5
(18.01.2015, 19:23)Tobi schrieb: Tolles Video-Interview, in der Tat. Verstärkt auch meinen Eindruck eines wahren Sympathiebolzens. :up:

(15.01.2015, 21:31)Boronar schrieb: Ich bin nach wie vor der festen Überzeugung, Werner Fuchs hätte die Rechte an DSA nie an Ulisses verpachten sollen.
Warum? Gibts da einen speziellen Grund oder meinst Du das generell, rückblickend betrachtet?

Eher rückblickend betrachtet, Tobi. Ich möchte jetzt an dieser Stelle nicht alte Geschichten um Ulisses auskramen und alles Schlechte loswerden. Wenn man nur nach 2010 aufmerksam die Beiträge in einschlägigen DSA-Foren um die Rolle von Ulisses als "Pächter" (nach Juli 2011 Inhaber) von DSA betrachtet, wird relativ schnell deutlich, dass viele Strategien im Umgang mit alten, anerkannten Autoren; Qualitätsmängel an den Produkten und klare Kommunikationsschwächen mit den DSA-"Fans" viel Kritik- und Empörungswellen geschlagen haben.

Außerdem ist meiner Auffassung nach auch irgendwann eindeutig Schluss mit der ständigen, konsumorientierten DSA-Erweiterung in Regeln und Weltbeschreibung. Der gewöhnliche DSA-Konsument kommt eh nicht hinterher mit der Gesamtentwicklung von DSA und Werner Fuchs sagte ja in den oben zitierten Interviews selbst, dass das Pen&Paper-Rollenspiel gewissermaßen markttechnisch gar nicht durchdringend oder gar erweiternd wirken kann.

Ich persönlich lehne Ulisses als DSA-Verleger komplett ab und kaufe nur noch alte Produkte aus Zeiten von DSA 3.0. Da war alles vorhanden, um diese Welt in Roman und Spiel zu erleben. NLT ist schließlich auch nur modifiziertes DSA 3.0! ;)
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#6
(19.01.2015, 22:02)Boronar schrieb: kaufe nur noch alte Produkte aus Zeiten von DSA 3.0. Da war alles vorhanden, um diese Welt in Roman und Spiel zu erleben. NLT ist schließlich auch nur modifiziertes DSA 3.0! ;)

Das klingt jetzt auch nicht gerade unsympathisch. ;)
Ja, den Überblick über die Gesamtentwicklung habe ich auch irgendwann verloren, so als einfacher Konsument, sag ich jetzt mal. Aber das war lange vor Ulisses. Um 2001, 2002 herum, als DSA4 eingeführt wurde. Da wurde mir das alles zu bunt, gewissermaßen. Danach habe ich die Szene nur noch am Rande mitverfolgt. Die Geschichte mit den verpachteten Rechten ging erst ganz an mir vorbei. Eines Morgens bin ich wach geworden und dachte nur: wieso überhaupt Ulisses? Naja. Deshalb aber auch meine Neugier. Habe wohl einiges verpaßt, wie es scheint.
Ich denke mal, wenn der Markt so lange stagniert und man etwas neues versuchen möchte, geht das eben nicht ohne Risiko. Und wenn man dann dafür die falschen Leute an den Hebel läßt, ist das - ja, bedauerlich.
Aber gut, müßen wir auch nicht vertiefen. Hab Dank für Deine Einschätzung, Boronar. :up:
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