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Dragon Age
#1
Eine Spieleserie/Fantasyuniversum das bereits einen beachtliche Tiefe erreicht hat. Dragon Age gehört zu den wenigen aktuellen Großproduktionen im RPG Bereich, die man wohl neben The Witcher & Elder Scrolls nennen würde. Ich würde gerne etwas ausführlicher über das bisherige Spielsystem, das Setting und das Gameplay dieser RPG Reihe diskutieren und ich finde das verdient einen eigenen Thread. Hinzu kommt, dass es hier bestimmt so einige Spieler gibt, die mindestens ein Spiel der Reihe kennen bzw. den aktuellsten Teil gerade spielen.

Ich beginne mal mit meiner kleinen Einschätzung zum Setting/Story:

Thedas (der bekannte Teil der Dragon Age Welt) bietet ein High Fantasy Setting. Der Hauptgegner der Menschen,Zwerge & Elfen ist die sogenannte Dunkle Brut, die alle paar Jahrhunderte durch eine Verderbnis angetrieben werden, an die Oberfläche zu kommen und die anderen Rassen heimzusuchen. Es gibt also die klare Rollenverteilung, ein Feind, den man nie endgültig besiegen kann, der immer wieder erstarkt und deshalb eine ständige Bedrohung darstellt. Eine zentrale Rolle bei deren Bekämpfung spielen die Grauen Wächter, wenn man so will eine Art selbstloser Kämpferorden, der seinen Sinn darin sieht, die Dunkle Brut überall zu bekämpfen und eine etwaige Verderbnis aufzuhalten. Daneben finden sich dann in Thedas verschiedene Reiche, am interessantesten erscheint mir das Tevinter Imperium, deren Herrschaft eine Art Magierkaste darstellt. Über Tevinter erfuhr man in den bisherigen Spielen leider nicht allzu viel.

Orlais und Ferelden stellen die bisherigen Schwerpunkte in den Spielen dar. Da gibt es noch sehr viel Spielraum/Gebiete, für etwaige Fortsetzungen. Eine besondere Rolle spielt noch eine Art andere Dimension, das Nichts (Fade) genannt, eine Art Mischung aus Traumwelt, mythologischer Unterwelt (Seelen der Toten) & Dämonendomäne, die Magier in der Regel mental betreten können. Ein interessanter Aspekt ist, das auch der Sitz der Götter/des Gottes je nach Religion im Fade liegen soll (letztendlich verdorben durch den Versuch von menschlichen Magiern diese "Götterstadt" physisch zu betreten, was letztendlich der Ursprung der Dunklen Brut war)

Für die Rassen, von den Menschen mal abgesehen, hat man sich ein paar nette Variationen einfallen lassen, die Zwerge leben primär unterirdisch in einem strengen Kastensystem und sie tragen prinzipiell einen Großteil der Last bei der Abwehr der Dunklen Brut. Das es nicht 1:1 Tolkienzwerge sind, ist für mich durchaus erfreulich. Die Elfen weisen ebenfalls einige Besonderheiten auf. Eine Rasse, die primär durch die Menschen gewaltsam verdrängt und immer noch ausgebeutet wird, auch hier hatte ich bisher eher nicht das Gefühl, es wären typische Standardelfen. Zumindest scheinen die Elfen in Zukunft noch eine größere Rolle zu spielen. Die Qunari vereinen viele Merkmale altbekannter Fantasyrassen, erscheinen mir allerdings gut durchdacht, zumal deren Hintergrund auch etwas komplexer ausfällt, als man im ersten Moment denkt. Es gibt (auch ohne Verderbnis) diverse Konflikte in Thedas, neben den üblichen Machtkonflikten zwischen den Reichen und der unterschiedlichen gesellschaftlichen Integration von Magiern und Elfen, spielt hier der Klerus als Machtfaktor gestützt durch die Templer eine größere Rolle. An sich ein recht naheliegender und interessanter Konflikt (notwendige Kontrolle der Magie im Sinne der Nichtmagier), daraus wurde bisher allerdings nicht allzu viel gemacht. Es gibt auch noch ein paar mysteriösere Charaktere (Beispiel Morrigan und Flemeth), die anscheinend auch zukünftig eine größere Rolle für die Story spielen sollen. Alles in allem erscheint das Setting ansprechend und ist in einigen Aspekten mit DSA vergleichbar, auch wenn letzteres da natürlich noch etliche Jahre Entwicklungsvorsprung und dadurch mehr Tiefe besitzt.

Zum Spielsystem:

Im Prinzip weniger komplex und ein relativ einfaches Standardsystem gerade im Vergleich zu anderen Spielsystemen. Mir gefällt es weniger, dass man bezogen auf die gesamte Reihe, hier eher einen Rückschritt feststellen kann. Das überschneidet sich dann zwangsläufig mit dem Gameplay und dem Anspruch, den man damit anscheinend verfolgt. Und Dragon Age ist wohl eher auf eine leichte Zugänglichkeit ausgelegt. Im Prinzip bietet es ein Klassenbezogenes Attributsystem, indem die jeweiligen Standardattribute klar ihrer typischen Klasse zugeordnet sind. (Stärke für Nahkämpfer, Geschicklichkeit für Schurken u.s.w.). Da nur der Hauptcharakter erstellt wird, sind die Basisklassen der Begleiter zwangsläufig festgelegt. Für jede Basisklasse (Krieger,Schurke,Magier) gibt es dann noch mehrere Spezialisierungen, die wiederum neue Fähigkeiten freischalten/erlernbar machen. Also alles in allem gibt es daran nichts herausragendes bzw. bemerkenswertes.

Zum Gameplay:

Ein generelles Problem sämtlicher RPGs ist die Umsetzung eines ansprechenden Kampfsystems. Prinzipiell besteht das alte Dilemma zwischen Rundenbasiert und "Echtzeit" mit Pausenfunktion.
In Dragon Age waren die Entwickler wohl der Meinung, man müsse noch mehr Dynamik erzeugen, also musste ein eher behäbiges "Echtzeit mit Pause" System (Origins) einem schnellerem actionorientiertem "Echtzeit mit Pause" System (Dragon Age 2/Inquisition) weichen. Der Spieler darf ähnlich einem Standardactionrpg entweder öfter Tasten drücken oder es soll das entsprechende Gefühl/die Dynamik, wie in einem Action RPG ala Diablo vermittelt werden. In diesem Sinne hat man dann so einiges vereinfacht. Eine komplexere Strategie ist eigentlich garnicht mehr möglich und auch nicht notwendig. Der höchste Anspruch der noch vorkommt, bei relativ wenigen Kämpfen, die Konzentration auf bestimmte Körperpartien (bei Drachen) mit möglichst einer Schadensart, gegen die der jeweilige Gegner anfällig ist. Interessant ist auch, dass es hier Fähigkeiten gibt, mit denen die Charaktere praktisch eine zeitlang unverwundbar sind, was es relativ einfach macht, dieses System entsprechend auszunutzen.

Grundsätzlich sind mit einem Echtzeitsystem die typischen Probleme verbunden (KI/Wegfindung/Kampfgebiet/Ausnutzung dieser Spielmechanikschwächen durch den Spieler). Ich kenne allerdings auch kein Echtzeitsystem, dass dies wirklich überzeugend in den Griff bekommt, gerade in den RPG Partyspielvarianten. Natürlich läuft es prinzipiell immer auf denselben Ablauf hinaus, nicht umsonst verwenden viele Spieler schon standardmäßig die typischen MMO Begriffe/Kampfrollenzuordnungen für ihre Charaktere, aber mit Anspruch hat das dann nur noch relativ wenig zu tun, wenn die KI in der Regel sich auf den erstbesten "Tank" stürzt und der Rest der eigenen Truppe nur noch draufkloppen/bzw. gelegentlich heilen muss. Simpler geht es kaum noch, was ich gerade bei Inquisition dann doch mehr als bedauerlich finde. Gut man hat hier tatsächlich mal das Gefühl sich in sehr weiträumigen Gebieten austoben zu können. Dafür gibts dann überraschend wenig Städte zu erkunden.

Eine ansprechende graphische Umsetzung ist und kann für mich allerdings nur ein Aspekt von vielen sein, die zur Immersion beitragen sollen. Inquisition füllt seine Gebiete relativ generisch, zum Teil nachvollziehbar (weil storybedingt) zum Teil leider eher nach dem Motto, diese Stelle können wir doch nicht "leer" lassen, ach setzen wir mal irgendetwas hin. Der Kern der meisten RPGs ist nun einmal das Kampfsystem und leider versteift sich das Gameplay (allgemein) oft auch zu sehr darauf (etwaige Gegnermassen, deren zum Teil unsinnige Platzierung). Wenn es dann keine interessanten Gegner/Herausforderungen bzw. taktischen Anspruch gibt, bleibt letztendlich für mich leider nicht mehr allzu viel positives für das Spiel übrig, da ich ja zwangsläufig einen Großteil der Spielzeit mit den Kämpfen verbringen muss.

Das aktuelle Dragon Age schafft es für mich nicht, über ein durchschnittliches Spielerlebnis hinauszukommen, obwohl es durchaus auch einige gelungene Momente (Story & Interaktion) besitzt. Die Partyinteraktion erscheint immer noch überdurchschnittlich (genaugenommen ist allerdings auch keine direkte Konkurrenz vorhanden, da kaum vergleichbare aktuelle Party RPGs dieser Kategorie existieren), wobei allerdings kaum Weiterentwicklung erkennbar ist und immer noch die "Belohnung" in einer Beziehung darin besteht, den Partner letztendlich ins Bett zu bekommen (was mal mehr oder weniger gelungen/glaubwürdig, je nach Partnerwahl rüberkommt). Gut dieses alberne Geschenksystem ala Dragon Age Origins gibts nicht mehr.

Dragon Age Origins hat mir trotz diverser Schwächen insgesamt noch am besten gefallen. Die Nachfolger bestechen dann mit pompöserer Grafik und der letzte Teil insbesondere mit einer extrem großen, ansehnlichen Spielwelt , die allerdings nicht gerade anspruchsvoll gefüllt werden konnte. Insofern bezweifle ich nicht, dass man auch mit Inquisition seinen Spaß haben kann und es scheint sich ja auch gut zu verkaufen.

Für mich war es in Hinblick auf Gameplay und Spielmechanik eher ein enttäuschender Rückschritt. Die Story war eher Beiwerk. Die Charaktere sind dagegen größtenteils gelungen. Ich hoffe einfach mal, dass man die erkennbaren Ansätze und das durchaus ansprechende Setting einfach besser nutzt und beim nächsten Teil weniger ein typisches Open World RPG im Hinterkopf hat, dabei bleiben offenbar immer zwangsläufig einige für mich wichtige Aspekte auf der Strecke, zumal mir etwas kleinere Gebiete, dafür mit besseren Quests und interessanteren NPCs und einer deutlich besseren Hauptstory deutlich lieber sind.

Das soll soweit erst einmal als Einstieg/Ansatz reichen, es gibt da sicherlich noch zahlreiche Aspekte über die man diskutieren könnte und das ist ja lediglich mein bisheriger subjektiver Eindruck dieser Spielereihe.

Auf was legt ihr besonderen Wert und was gefällt euch besonders gut an Dragon Age? Was haltet ihr generell von der Reihe, wie bewertet ihr die Lore/das Setting? Ist Inquisition für euch besser als Origins? Darüber würde ich gerne mit euch diskutieren/ Meinungen austauschen und ich bin mir sicher das man vieles von dem, was ich negativ sehe, auch ganz anders sehen kann. In diesem Sinne versuche ich hiermit eine größere/anregende Diskussion zum Thema Dragon Age Universum anzustoßen (was sich auch nicht nur auf die Spiele an sich beschränken muss (zum Beispiel Novellen)).
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#2
Zunächst einmal Danke für die Einführung, Silencer.
Mir hat Dragon Age 1 (anderes habe ich bisher nicht gespielt) recht gut gefallen. Wie du schon geschrieben hast, ist die Fantasy-Welt durchaus vielseitig und realistisch gestaltet. Neben dem französisch angehauchten Orlais, dem im Mittelpunkt des Spiels stehenden Ferelden (das wohl am ehesten mit einem Standard-Fantasy-Kingdom-of-the-Britains zu vergleichen ist) gibt es noch Antiva, einen spanisch anmutenden Kleinstaat mit recht lockeren Sitten.

Die Zwerge finde ich recht gut getroffen. Viele Fantasy-Welten übernehmen einfach komplett die heutigen Gesellschaftsvorstellungen: Der einfache Soldat kann zum Berater des Königs werden, Fremde werden toleriert u.s.w.
Die Zwerge in DA sind da ganz anders: Adel, Bürgertum und Plebs sind streng getrennt, "Oberflächenzwerge" werden mit Mißtrauen beäugt (auch wenn man auf den Handel mit den Oberflächenbewohnern angewiesen ist), die ehrenvollen Rituale der Ahnen werden zwar gepflegt, aber dienen unter der Hand nur der eigenen Profilierung -- DA zeichnet da ein recht realistisches Bild einer geschlossenen Gesellschaft. Die wirkt vielleicht nicht durchgehend sympathisch, aber doch nachvollziehbar. In diesem Zusammenhang fand ich auch die Queste um die Königswahl gelungen: Ob man nun den progressiven oder den traditionellen Kandidaten unterstützt, man merkt bald, dass eigentlich beide ziemliche Schlitzohren sind und man nur zwischen Pest und Cholera wählen kann.

Auch, dass die Elfen mal nicht das alte, weise Volk sind, sondern fast nur noch aus verwilderten Stämmen und bettelarmen Tagelöhnern bestehen, fand ich erfrischend. Und die Qunari sind ohnehin recht originell: stoische Halbriesen, wenig emotional, eigenbrötlerisch und magisch unbegabt, mit fremdartiger Philosophie und einem Talent für Technologie.

Die Kämpfe in DA1 fand ich sehr spannend. Durch die vorgegebenen Profile kann man sich eine grobe Taktik für die Kämpfe vorgeben und dann während des Kampfes nachbessern. Das macht nicht nur am Bildschrim viel Spaß, sondern gibt auch ein gewissen Gefühl der Immersion: Man arbeitet mit einer gut eingespielten Heldengruppe zusammen und muss während des Kampfes nur noch grobe Anweisungen geben; Wynne als Heilerin und Alistair als Tank wissen auch so, was sie zu tun haben.
Hallo, ich bin's - der Bart von Fidel Castro. Und mir ist total langweilich nie geschnitten wurde.
I'm a roleplayer. My dice are like my relationships: platonic and unlucky.
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#3
Ich habe DA1 noch nicht gespielt, aber gekauft und es wartet darauf, dass ich es teste.

Ich habe mich zu dem Kauf genau wegen der von Hendrik geschilderten Zwerge und Elfe entschlossen, weil es sich für mich interessant anhörte, diese Völker einmal "abweichend von der Norm" zu spielen. Das versprach mir Spielspaß und Abwechslung.

Aufgrund der Schilderung von Silencer und Hendrik bin ich jetzt richtig neugierig geworden :)
Tut es eigentlich einer Zahl weh, wenn sie gerundet wird?
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#4
Ich finde die Elfen- und Zwerge-Geschichte und auch die Story über die BlackCity extrem spannend.
Und Flemeth! Ich bin ja ein riesen Flemeth-Fan. :D

Da ich allerdings das Gefühl habe, dass hier kaum einer Teil 2 und 3 gespielt hat, sollte ich wohl besser aufhören zu plabbern, bevor ich jemanden extrem spoilere. :/
For what it's worth, I'm glad it's you. It was nice to be happy ... for a while.
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#5
Nunja man kann größere Spoiler schon vermeiden und trotzdem darüber reden. Es geht ja auch gerade um individuelle Eindrücke, egal zu welchem Teil. Also wenn man nicht gerade die Highlights der Story verrät, denke ich schon, dass man das auch erwähnen kann. Es gibt da ja einiges, ohne das man gleich direkt auf die Story der Spiele eingehen muss. Ich denke schon, dass hier auch noch ein paar User aktuell den dritten Teil spielen. Der ist wie gesagt, nicht gerade mein persönliches Highlight, aber das sollte niemanden daran hindern, seine eigene Meinung dazu kundzutun. Je mehr Eindrücke und Meinungen, umso besser, sonst kann man ja schlecht darüber reden und diskutieren. Und wenn Spoiler tatsächlich notwendig sind, dann kann man diese ja ohne weiteres verbergen. :)

PS. Und wie weit bist du denn mit Teil 3, schon durch?
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#6
Ich habe bisher nur den ersten Teil gespielt, will die anderen Teile aber nachholen, irgendwann. Das Spiel als Ghetto-Elfe zu starten, war echt interessant! Mit dem Charakter, einer Schurkin, hatte ich es auch durchgespielt. Die anderen Einleitungen hatte ich mir auch angesehen und fand auch da die Zwergengesellschaft sehr eigenständig... und das Magier-Einstiegskapitel war witzig und mal was komplett anderes.
Lustigerweise habe ich sonst kaum etwas in Erinnerung behalten. Den Kampfhund fand ich ziemlich eklig, und die Hexen mochte ich, natürlich. ;)
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#7
Ich habe Inquisition inzwischen zwei Mal durch, ein Mal als Magier, ein zweites Mal als Bogenschütze.

Wo DA:O den Einstieg in die Welt und deren Völker zeigte, ist DA2 für mich eher so ein Schmalspur-RPG, welches den Weg hin zu Inquisition ebnet. Der dritte Teil handelt letztendlich sehr stark über die Elfen und deren Vergangenheit. Von der Story her hat es mich wirklich überzeugt. Die Hauptstory ist leider sehr kurz und das Spiel als solches nur deswegen so lang, weil es unglaublich viele zeitraubende, langweilige Nebenquests hat. :D Trotzdem ist es besser als Teil 2, weil es aus vielen Fehlern gelernt hat - die Landschaften sind toll, die Dungeons einzigartig und atmosphärisch. Ich hänge mal ein Bild von meiner Schurkin an, wo man ganz gut sehen kann, was ich meine.

   

Trotzdem bin ich durchaus ein Fan von Teil 2. Es ist nur ... kein Dragon Age, irgendwie. Es ist überhaupt nicht schmutzig, du spielst im Prinzip das Leben von Hawke nach, der zufällig in Kirkwall war, während halt ... Ereignisse passierten. :D
Es ist, wenn man nur die Story betrachtet, schon irgendwie notwendig, die Geschichte zu erzählen, nur finde ich den Weg nicht wirklich passend gewählt. Aber das ist Ansichtssache. DA2 ist eines der Spiele, die sehr stark polarisieren.

Was mir an Inquisition übrigens sehr gut gefällt ist, dass ein Mysterium enthüllt wird - und man merkt, dass die Schauergeschichten, die sich erzählt werden, schon irgendwie stimmen. Und das, wenn man das Ganze noch ein bisschen weiterspinnt, eventuell dazu führt, dass eine andere Geschichte auch stimmen könnte. Und wenn man dann noch Flemeth mit in diese Überlegungen einbezieht ... jo. :D
Ich bin sehr gespannt, was BW noch daraus macht. Ich hoffe, dass jetzt, nachdem Gaider Als Ober-Schreiberling gegangen ist, die Fäden verloren gehen. Aber ich habe eigentlich Vertrauen in Weekes, seinen Nachfolger.

Hat jemand von euch die Bücher oder Comics gelesen?
For what it's worth, I'm glad it's you. It was nice to be happy ... for a while.
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#8
Nein, nicht gelesen, aber guter Tipp, das werde ich mal in Angriff nehmen.

DA:O war der Hammer, mit Leliana am Lagerfeuer ... oder auch Morrigan :cool:
DA2 habe ich nicht gespielt.
DA3 fand ich ausgesprochen gut, z.B. die eigene Festung. Aber kommt für mich nicht ganz an DA:O ran. Cole und Sera waren mir dann doch zu abgedreht. Zweifellos wurde da viel Liebe und viel harte Arbeit reingesteckt, das merkt man. Auch äußerst spannend gewesen zu sehen, was aus Leliana und Morrigan wurde. Ich hätte es bevorzugt, wenn man das ein oder andere Gebiet etwas kleiner gestaltet hätte, dafür mehr Begleiterinteraktionen.
Lass es krachen bei Antamar! :D
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#9
Ich kenne nur Teil der Serie und plane wegen der plausibel klingenden Kritiken, weder Teil 2 noch 3 meine Aufwartung zu machen.

Ob man das Spielsystem als reichhaltig, hinreichend oder unterkomplex ansieht, hängt sicher auch davon ab, ob man mehrere Durchläufe angehen möchte. Ich habe Dragon Age 1 genau einmal gespielt. In der Form funktionierte das Charaktersystem gut genug für mich, denn ich hatte gerade beim Stufenaufstieg der Zauberer immer mehr als nur eine vielversprechende Option vor Augen. So soll es auch sein. Bei den Nahkämpfern wurde die Luft schon dünner, aber das ist ein Problem vieler Rollenspiele.

Am meisten habe ich im Spiel mit seiner grundlegenden Konzeption gehadert, mir wieder und wieder die immergleichen Gegner in zu großer Schlagzahl vor die Füße zu werfen. Ich fand das Kampfsystem in Ordnung, mochte die Angebote zum vorteilhaften Stellungsspiel im Raum, schätzte die Verkettungsmöglichkeiten von Zaubern und Talenten. Aber mit einer um ein ganzes Viertel abgesenkten Kampffrequenz hätte das Spiel für mich wesentlich besser funktioniert. In der gebotenen Form hat sich eines seiner zentralen Spielemente zu schnell verbraucht.

Die Handlung fand ich videospielgewöhnlich. Es hat mir trotzdem Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen, weil sie Bioware über die Figuren erzählte und ich sicher nicht falsch in der Annahme lag, die Entwickler hätten dem Spieler nicht zufällig vor allem die Hexe Morrigan und den Wächter Alistair besonders schmackhaft machen wollen. Mit den Beiden im Schlepptau ergoss sich ein fast bis zum Ende stetiger Strom aus gut abgestimmten Geplänkel in mein auf Spielspaß ausgelegtes Auffangbecken und ich hatte just diejenigen Gefährten dabei, die mit sichtlicher Relevanz in die Begebenheiten der Spielwelt eingebunden wurden. Das mag mit anderen Paarungen weniger gut funktionieren und den Spieler umso deutlicher auf die banale Plattheit der Haupthandlung stoßen, kann mir als Nichtbetroffenem aber egal sein. ;)

Da ich beim Erwerb eines Bioware-Spiels schon wusste, worauf ich mich einließ, habe ich mich auch nicht an der leeren Spielwelt (das interaktive Medium ist in diesem Aspekt zu ganz wesentlich entwickelteren Angeboten fähig) gestört. Mal was pflücken, mal wen anklicken, fertig. Was soll's.
Insgesamt hat mir Dragon Age 1 gut gefallen. Am Stück konnte ich es wegen der mich zu sehr nervenden Schwemme immergleicher Kampfklickfolgen nicht durchspielen, doch die beiden längeren Spielpausen bewahrten mir den Spaß.
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#10
(06.03.2015, 20:40)Calesca schrieb: Ich habe Inquisition inzwischen zwei Mal durch, ein Mal als Magier, ein zweites Mal als Bogenschütze.

Wo DA:O den Einstieg in die Welt und deren Völker zeigte, ist DA2 für mich eher so ein Schmalspur-RPG, welches den Weg hin zu Inquisition ebnet. Der dritte Teil handelt letztendlich sehr stark über die Elfen und deren Vergangenheit. Von der Story her hat es mich wirklich überzeugt. Die Hauptstory ist leider sehr kurz und das Spiel als solches nur deswegen so lang, weil es unglaublich viele zeitraubende, langweilige Nebenquests hat. :D Trotzdem ist es besser als Teil 2, weil es aus vielen Fehlern gelernt hat - die Landschaften sind toll, die Dungeons einzigartig und atmosphärisch.

Gibt es noch andere Aspekte, die dir gefallen oder nicht gefallen haben? Da es ja ein Kernelement ist, wie siehts diesbezüglich mit der Partyzusammenstellung und Interaktion im Vergleich zu Origins/DA2 aus? Wie bewertest du das Kampfsystem im Vergleich mit Origins? Die Story fand ich nicht so gut, der quasi Wink ganz am Ende, wirkt auf mich etwas zwanghaft, weil man ja noch irgendetwas für eine etwaige Fortsetzung bieten möchte. Und der Antagonist blieb mir schlichtweg zu blass, aber das ist bei vielen anderen Spielen dieser Art so. Die Gebiete waren optisch sehr schön und auch die generelle Gestaltung ist definitiv ein Fortschritt gegenüber den Vorgängern. Wenn man das alles nur noch mit interessanteren Inhalten gefüllt hätte, wäre das Spiel schon deutlich besser gewesen.

(07.03.2015, 13:47)HelmhamsterHD schrieb: Am meisten habe ich im Spiel mit seiner grundlegenden Konzeption gehadert, mir wieder und wieder die immergleichen Gegner in zu großer Schlagzahl vor die Füße zu werfen.

Ist das nicht ein "Grundproblem" fast aller RPGs? Der Schwerpunkt liegt eigentlich immer auf den Kämpfen, andere Optionen gibt es in der Regel nicht/kaum. Ich kenne Divinity: Original Sin (als Beispiel für ein aktuelleres RPG) nicht, dass hier ja relativ positiv kommentiert wurde, ob da die Anzahl der Kämpfe evtl. ausgewogener gestaltet ist. Bei Dragon Age Inquisition fällt es mir dagegen umso mehr negativ auf (weil ich das Kampfsystem an sich für anspruchslos halte). Generell denke ich das es zu wenig Variationen im Kampfsystem gibt und deshalb nur wenige Gegner herausstechen können (man hat ja quasi immer Standardgegner und ein paar besondere Gegner). Das im Prinzip jedes RPG irgendwann repetitiv wirkt, lässt sich wohl kaum vermeiden, zumindest wenn es fast nur aus Kämpfen besteht.

Zitat:Die Handlung fand ich videospielgewöhnlich. Es hat mir trotzdem Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen, weil sie Bioware über die Figuren erzählte und ich sicher nicht falsch in der Annahme lag, die Entwickler hätten dem Spieler nicht zufällig vor allem die Hexe Morrigan und den Wächter Alistair besonders schmackhaft machen wollen. Mit den Beiden im Schlepptau ergoss sich ein fast bis zum Ende stetiger Strom aus gut abgestimmten Geplänkel in mein auf Spielspaß ausgelegtes Auffangbecken und ich hatte just diejenigen Gefährten dabei, die mit sichtlicher Relevanz in die Begebenheiten der Spielwelt eingebunden wurden. Das mag mit anderen Paarungen weniger gut funktionieren und den Spieler umso deutlicher auf die banale Plattheit der Haupthandlung stoßen, kann mir als Nichtbetroffenem aber egal sein. ;)

Mein Problem war und ist da eher der Fokus auf die Heldenrolle (eben typisch High Fantasy). Das man es dann leider selten schafft, dem eigentlichen Hauptcharakter irgendetwas darüber hinaus zu geben (Facetten), ist die Krux dieser typischen Handlung. Ich denke das dies eher eine Einschränkung darstellt, weil der Handlungsrahmen bereits bei Beginn festgelegt ist und der Spieler damit auf eine Richtung fixiert wird. In Inquisition ist es eher noch schlimmer, weil da viel zu wenig Hintergründe zur besseren Einordnung der eigenen Figur vorhanden sind und man auch nur diese eine Richtung ausspielen kann.

Ich denke man kann das Thema Weltenrettung nur bis zu einem gewissen Grad variieren und hoffe mal, dass Bioware sich für einen evtl. Nachfolger eine etwas komplexere Story ausdenkt. Genug Ansatzpunkte wären vorhanden. Ein Problem stellen für mich auch immer die Antagonisten dar, egal ob nun eher diffus (Dunkle Brut + Erzdämon) oder wie im aktuellen Teil eine konkrete Person, deren Motivation aber nicht wirklich über das was man vom Szenario erwartet hinausreicht. Ähnlich wie in fast allen Filmen, bleibt die Gegenseite relativ blass, sie tut eben was sie tut und der Held muss sie aufhalten. Vielleicht ist das auch eher ein Problem der eigenen Erfahrung, da ähnliche Plots im Fantasy Genre ja andauernd wiederverwertet werden.

Zitat:Da ich beim Erwerb eines Bioware-Spiels schon wusste, worauf ich mich einließ, habe ich mich auch nicht an der leeren Spielwelt (das interaktive Medium ist in diesem Aspekt zu ganz wesentlich entwickelteren Angeboten fähig) gestört. Mal was pflücken, mal wen anklicken, fertig. Was soll's.
Insgesamt hat mir Dragon Age 1 gut gefallen. Am Stück konnte ich es wegen der mich zu sehr nervenden Schwemme immergleicher Kampfklickfolgen nicht durchspielen, doch die beiden längeren Spielpausen bewahrten mir den Spaß.

Je größer die Spielwelt, umso schwieriger ist es diese sinnvoll zu füllen, was meine Abneigung gegen Open World RPGs mittlerweile stark erhöht hat. Evtl. schafft es ja The Witcher 3 mal eine relativ große Spielwelt auch dementsprechend glaubwürdiger mit Inhalt und Geschichten zu füllen, ohne dabei zu sehr auf 08/15 Standardquests zurückzugreifen.
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#11
@ Silencer
Ganz sicher spielt der Kampf in den meisten Rollenspielen eine dominante Rolle, aber nicht jedes Spiel des Genres hätte deswegen automatisch ein Problem. Du schreibst ja selbst über Dragon Ages Schwachstelle, zu wenig Variationen vorzuhalten. Genau das spießt es in meinen Augen treffsicher auf. Ein möglichkeitsreicheres System wäre taktisch interessanter und entsprechend langsamer langweilig. Es muss ja nicht gleich wie "Temple of the Elemental Evil" oder Jagged Alliance 2" aufgezogen werden - wenngleich ich gegen diese Richtung nichts hätte. Ganz und gar nichts.

Fandest du die Spielwelt von Dragon Age 1 tatsächlich derart groß? In wirklich begehbaren Quadratmetern stand die hinter "Gothic II" (2002) zurück und das hat dieses Spiel nicht davon abgehalten, sinnvoll arrangiertes Klickmaterial und Interaktionsangebote anzuhäufen. Ich sehe Bioware eher im Inszenatorischen stark, während tüchtige Spielmechaniker sich anderswo massieren. Macht nichts. Studios mit unterschiedlichen Stärken (oder einfach nur einem bewusst gewählten Fokus?) erhöhen die Vielfalt im Angebot.
Die Vielfalt fehlt mir aktuell etwas im Hauptprogramm jenseits der Nische. So etwas wie "Dragon Age 1" würde ich auch heute noch gerne spielen, indes erhalte ich, sobald ich etwas mit hohem Produktionswert erwerben möchte, gefühlt nur noch Vertreter eines einzigen Genres: das Actionadventure-RPG.
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#12
Die Welt von Origins war meiner Meinung nach genau richtig. Nicht so groß, dass man sich verläuft und ich in meinem verdammten Perfektions-Wahn einen Anfall bekomme. Aber doch groß genug, um doch das Gefühl von Weite (zugegebenermaßen auch stark durch die nicht zu begehende Grafik verursacht) zu vermitteln.
Was beinahe schon zu groß war, sind die tiefen Wege. Aber klar, die unterhöhlen ja quasi ganz Thedas, vom spielerischen Wert her passt die Größe halt. Aber oh Gott, diese Monotonie. Und noch ein Stein. Ein Stein. Oh, ein Hurlock. Und ein Oger. Ein Stein. Mit einem zweiten Stein. Und ein Genlock. Oh, Branka. :D
Orzammar finde ich unglaublich anstrengend.


(07.03.2015, 14:42)Silencer schrieb: Gibt es noch andere Aspekte, die dir gefallen oder nicht gefallen haben? Da es ja ein Kernelement ist, wie siehts diesbezüglich mit der Partyzusammenstellung und Interaktion im Vergleich zu Origins/DA2 aus?

Hey, es ist ein BW-Spiel! Ich habe gar keine andere Wahl als die Charaktere zu lieben. :D
Nein, ernsthaft, von den Partymitgliedern gibt es niemanden, den ich als Totalausfall bezeichne. Bull ist ja wohl ein Geniestreich. :D Cole ist unglaublich interessant (an dieser Stelle verweise ich auf das dritte Buch "Zerrissen", wo er einer der Hauptakteure ist und man sehr viel mehr als aus dem Spiel über ihn erfährt) und gibt wirklich sehr viele neue Einblicke, wenn man ihn gemeinsam mit Solas in der Party hat.
Selbst die Oberzicke Vivienne hat irgendwas. Sie ist ein schrecklicher Mensch, aber als Charakter absolut glaubwürdig und toll geschrieben.
Cass mit ihrer Vorliebe zu Schrittromanen. Sera mit ihren Streichen - ihre persönliche Quest hat mich so zum Lachen gebracht. Ich hatte an diesem Abend bereits ein oder zwei Gläser Wein intus und dann kam diese Quest, wo man mit ihr zusammen durch die Feste streift und Blödsinn macht. Ich saß vor meinem PC und habe geheult vor Lachen. :D
Späherin Harding hat mich zum ersten Mal den Wunsch spüren lassen, eine Zwergenromanze spielen zu können. Selbst die Neben-NPCs sind echt gelungen. Auch die Berater sind super. Ich habe mich so gefreut, als bekannt gegeben wurde, dass Cullen dabei ist - und dann auch noch als Romanze. ;)

DA DA:I ja leider weiterhin den Bug hat, dass Banter nicht richtig abgespielt werden, habe ich sehr viele noch gar nicht gehört. Aber ich finde es zum Beispiel auch nicht schlimm, dass man nur noch in der Feste mit den Begleitern sprechen kann. Habe ich auch in Origin nie gemacht, dass ich außerhalb des Camps da groß gesprochen hätte. Es galt die Bösen zu vernichten. Keine Zeit für viele Worte. :D
Die Interaktion zwischen den Charakter und den Begleitern und auch den Begleitern untereinander fand ich in allen drei Teilen super und glaubhaft. Ich fühle mich immer wie in einer Gruppe von Leuten, die ich kenne, nicht nur aus dem Spiel. Und wenn ein Spiel sowas schafft, dann macht es etwas richtig.

Mein Alltime-Favorit ist aber Zevran. Ich kann nichts dagegen tun. Nicht mal Garrus hat es geschafft, ihn vom Thron zu schubsen. Tja, für immer vereint mit der Assassine. Was soll man tun?

Zitat:Wie bewertest du das Kampfsystem im Vergleich mit Origins?

Viel actionlastiger, aber auch schneller und glaubhafter. Da ich gerade Origins spiele und direkt davor Inquisition, habe ich den direkten Vergleich und ich muss sagen - es ist schon echt langatmig. Allerdings hat das Kampfsystem schon seit DA2 seine taktische Tiefe verloren.
Andererseits gibt es auch bei Origins ab einem bestimmten Level selbst auf Alptraum kaum Stellen, wo man wirklich taktisch vorgehen muss. :/

Beide Systeme sind unterschiedlich, haben Vor- und Nachteile. Aber ich mag schon das schneller, actionlastigere ab Teil 2 lieber. BW sollte es aber nicht noch schneller machen, denn gerade beim Schurken ist es jetzt schon ziemlich ... hui hui huuuui tot.

Zitat:Die Story fand ich nicht so gut, der quasi Wink ganz am Ende, wirkt auf mich etwas zwanghaft, weil man ja noch irgendetwas für eine etwaige Fortsetzung bieten möchte.

So unterscheiden sich die Meinungen - mich hat der Wink am Ende total erwischt, ich bin wirklich neugierig, was jetzt weiter passiert und ich saß beim ersten Mal wirklich da und habe gedacht "Whoot?!". Gezwungen fand ich es nicht, wenn man mal drauf achtet, fällt sogar auf, dass über das gesamte Spiel hinweg Anspielungen gemacht werden.

Was den Bösewicht angeht - der ist wirklich schwach. Aber mal ehrlich, das war in allen drei DA-Spielen bisher so.
Mir fallen sowieso nur sehr wenige Oberbösewichte ein, die mich fasziniert haben. Kuja aus FF9. Final Fantasy macht bei den Graustufen sowieso sehr viel richtig. Aber das ist ein anderes Thema. :D
For what it's worth, I'm glad it's you. It was nice to be happy ... for a while.
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#13
(07.03.2015, 17:21)HelmhamsterHD schrieb: @ Silencer Ein möglichkeitsreicheres System wäre taktisch interessanter und entsprechend langsamer langweilig. Es muss ja nicht gleich wie "Temple of the Elemental Evil" oder Jagged Alliance 2" aufgezogen werden - wenngleich ich gegen diese Richtung nichts hätte. Ganz und gar nichts.

Ich habe eher das Gefühl, dass sich RPGs derzeit nur in diese eine Richtung entwickelt. Diese Vereinfachungen scheinen ja die Masse mehr anzusprechen. Insofern stimme ich natürlich zu, es müsste eigentlich noch vielmehr Varianten zwischen einem sehr komplexen und einem sehr einfachen System geben.

(07.03.2015, 17:21)HelmhamsterHD schrieb: Fandest du die Spielwelt von Dragon Age 1 tatsächlich derart groß? In wirklich begehbaren Quadratmetern stand die hinter "Gothic II" (2002) zurück und das hat dieses Spiel nicht davon abgehalten, sinnvoll arrangiertes Klickmaterial und Interaktionsangebote anzuhäufen. Ich sehe Bioware eher im Inszenatorischen stark, während tüchtige Spielmechaniker sich anderswo massieren. Macht nichts. Studios mit unterschiedlichen Stärken (oder einfach nur einem bewusst gewählten Fokus?) erhöhen die Vielfalt im Angebot.

Damit meinte ich eher Dragon Age Inquisition. Dragon Age Origins hätten einige etwas weitläufigere Areale eher gut getan. Da lag es sicherlich nicht an der Spielweltgröße, aber komplexere Interaktionsmöglichkeiten bei RPGs scheinen mir generell im Laufe der Zeit eher abgenommen zu haben. Bei Gothic 2 gabs dagegen andere Baustellen, wobei man ja Gruppe und Einzelcharaktespiele auch nicht so gut vergleichen kann. Im Sinne der Interaktion wäre auch bei Gothic 2 mehr möglich gewesen. Ich meinte also nur generell, dass es auch bei solch einer noch überschaubaren Spielweltgröße noch viele Aspekte gibt, die man verbessern/weiterentwickeln könnte. Bei den aktuellen Open World Titeln habe ich da generell meine Zweifel, weil es ja zum Beispiel bei Dragon Age oder Skyrim sicherlich weniger eine Frage der Manpower oder des Budgets wäre. Wirklich weiterentwickelt haben sich die RPGs in dieser Hinsicht eigentlich nicht, heutzutage protzt man eben mit Spielweltgröße und Grafik, aber wie gesagt, mal schauen was der dritte Witcherteil daraus macht.

(07.03.2015, 17:21)HelmhamsterHD schrieb: Die Vielfalt fehlt mir aktuell etwas im Hauptprogramm jenseits der Nische. So etwas wie "Dragon Age 1" würde ich auch heute noch gerne spielen, indes erhalte ich, sobald ich etwas mit hohem Produktionswert erwerben möchte, gefühlt nur noch Vertreter eines einzigen Genres: das Actionadventure-RPG.

Stimmt diese Vielfalt scheint es derzeit nicht mehr zu geben, gerade die wenigen Großproduktionen orientieren sich scheinbar alle an MMOs oder Skyrim oder was gerade Erfolg verspricht (obwohl ja derzeit noch einige zumindest vielversprechende Kickstarterprojekte ausstehen). Dark Souls ist für mich zum Beispiel auch noch kein vollwertiges RPG, da mir dafür die Interaktion innerhalb der Geschichte viel wichtiger sind, als ein RPG Level\Kampfsystem. Einfach mehr RPG also vielmehr Charakterentwicklung, Interaktion mit der Spielwelt und interessante vielschichtige Geschichten.

(07.03.2015, 18:21)Calesca schrieb: DA DA:I ja leider weiterhin den Bug hat, dass Banter nicht richtig abgespielt werden, habe ich sehr viele noch gar nicht gehört. Aber ich finde es zum Beispiel auch nicht schlimm, dass man nur noch in der Feste mit den Begleitern sprechen kann. Habe ich auch in Origin nie gemacht, dass ich außerhalb des Camps da groß gesprochen hätte.Die Interaktion zwischen den Charakter und den Begleitern und auch den Begleitern untereinander fand ich in allen drei Teilen super und glaubhaft. Ich fühle mich immer wie in einer Gruppe von Leuten, die ich kenne, nicht nur aus dem Spiel. Und wenn ein Spiel sowas schafft, dann macht es etwas richtig.

Ich hatte mir gerade hier noch mehr Entwicklung und vor allem Einfluss auf die Spielwelt im Vergleich zu Origins erwartet. Es ist zwar schön, dass man mit den Charakteren über ihre Probleme und Einstellungen reden kann, aber ich hatte nicht allzu oft das Gefühl, wirklich wichtige Entscheidungen zu treffen (zumal sich diese dann kaum auswirken). Ich bin mir nicht sicher, ob in Inquisition die Charaktere die Party endgültig verlassen würden, falls sich der interne Zustimmungswert auf dem Tiefpunkt befindet. Die individuellen Szenen sind gut gelungen (Sündenfall,Buchszene), davon hätte man ruhig noch mehr einfügen können. Ich kann durchaus nachvollziehen, wenn das als herausragender Aspekt von Dragon Age Inquisition viele andere Schwächen dieses Spieles überstrahlt.

(07.03.2015, 18:21)Calesca schrieb: Viel actionlastiger, aber auch schneller und glaubhafter. Da ich gerade Origins spiele und direkt davor Inquisition, habe ich den direkten Vergleich und ich muss sagen - es ist schon echt langatmig. Allerdings hat das Kampfsystem schon seit DA2 seine taktische Tiefe verloren.
Andererseits gibt es auch bei Origins ab einem bestimmten Level selbst auf Alptraum kaum Stellen, wo man wirklich taktisch vorgehen muss. :/

Glaubhafter (oder ist das nur auf den Vergleich mit Origins bezogen)? Das kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Gerade das man sich praktisch unverwundbar machen kann, zerstört doch eher die Glaubwürdigkeit der Kämpfe, solange Block oder Barriere wirken, kommt doch nicht einmal der Schaden eines Drachens durch. Origins hatte auch kein soviel besseres System/Balancing, aber bot etwas mehr Möglichkeiten. Gegen etwas actionlastigere, schnellere Kämpfe ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber diese sollten nach Möglichkeit nicht zu sehr nach Schema F ablaufen, also es fehlen definitiv mehr Variationen.

(07.03.2015, 18:21)Calesca schrieb: So unterscheiden sich die Meinungen - mich hat der Wink am Ende total erwischt, ich bin wirklich neugierig, was jetzt weiter passiert und ich saß beim ersten Mal wirklich da und habe gedacht "Whoot?!". Gezwungen fand ich es nicht, wenn man mal drauf achtet, fällt sogar auf, dass über das gesamte Spiel hinweg Anspielungen gemacht werden.

Solche Anspielungen, die man vorher garnicht verstehen und nicht entsprechend deuten kann, da ja ein paar wesentliche Infos fehlen, sind mir etwas zu wenig. Ich meine klar man soll es auch nicht sofort erraten können, aber wozu war dann der Rest der eigentlichen Hauptgeschichte eigentlich gut?
Da hätte man doch lieber die Hauptgeschichte komplexer gestalten können. Der "Cliffhanger" verfehlt natürlich nicht seine Wirkung, aber eine direktere Verbindung zur eigentlichen Hauptgeschichte wäre imo besser gewesen.

(07.03.2015, 18:21)Calesca schrieb: Was den Bösewicht angeht - der ist wirklich schwach. Aber mal ehrlich, das war in allen drei DA-Spielen bisher so.

Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass dies den Entwicklern nicht bewusst ist, warum nicht etwas mehr Hintergrundbezug (es gibt doch eigentlich genug Möglichkeiten) und etwas mehr Charaktertiefe (zumal man den Charakter ja schon im Vorgänger per DLC eingeführt hatte). Selbst wenn man nur auf einen typischen Machtcharakter hinaus will, so eindimensional sollte der heutzutage eigentlich nicht mehr sein. Eigentlich würde man auch eine Entwicklung innerhalb der Spielereihe erwarten und auch wenn es vorher immer so war, kann man doch daran arbeiten.
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#14
Die Kämpfe waren mir auch etwas zu viel bei Origins. Andererseits habe ich mich dabei selten gelangweilt, weil es immer wieder spannend wurde: unterschiedliches Terrain, besondere Fähigkeiten der Gegner das Experimentieren mit unterschiedlichen Gruppenkonstellationen sorgen für Abwechslung.

Gerade den Bösewicht fand ich bei DA:O gut gelungen.
Diese Art von Bösewicht gefällt mir jedenfalls besser als der x-te Weltvernichter-Dämon, wie ihn fast jedes Rollenspiel bietet.
Hallo, ich bin's - der Bart von Fidel Castro. Und mir ist total langweilich nie geschnitten wurde.
I'm a roleplayer. My dice are like my relationships: platonic and unlucky.
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#15
(08.03.2015, 01:43)Silencer schrieb: Ich bin mir nicht sicher, ob in Inquisition die Charaktere die Party endgültig verlassen würden, falls sich der interne Zustimmungswert auf dem Tiefpunkt befindet.

Ja, das geht.

Zitat:Glaubhafter (oder ist das nur auf den Vergleich mit Origins bezogen)?

Ja, nur auf Origin bezogen. In Origin stehen halt alle da und machen lustige Sachen mit ihren Waffen. Immer die selbe Bewegung. Langsam.
In DA2 und Inquisition wird mit den Waffen halt mehr gemacht, es ist schneller und realistischer. Wenn ich gerade von drölf Genlocks angegriffen werde, dann stehe ich doch nicht doof auf der Stelle, da gebe ich doch alles, was mir der Stab/Bogen/Schwert hergibt.

Und dass man am Ende geradewegs unverwundbar wird, hast du in allen drei Teilen.
Die Drachen in Emprise sind übrigens trotzdem noch eine kleine Herausforderung, gerade der letzte Feuerdrache.
Wenn du wirklich eine Herausforderung willst, kannst du aber auch ohne Tank loslegen. Nimm mal Bull als Zweihand-Druff-da-Krieger mit statt Blackwall oder Cass als Tank. Da wirst du ziemlich verprügelt. :D


Zitat:Solche Anspielungen, die man vorher garnicht verstehen und nicht entsprechend deuten kann, da ja ein paar wesentliche Infos fehlen, sind mir etwas zu wenig. Ich meine klar man soll es auch nicht sofort erraten können, aber wozu war dann der Rest der eigentlichen Hauptgeschichte eigentlich gut?

Naja, das Spiel hat meiner Meinung nach drei Hauptpunkte:
- Templer-Magier-Konflikt, der relativ früh gelöst wird
- graue Wächter-Problematik im Mittelteil (ich denke, da wird entweder noch ein DLC kommen oder in DA4 das Thema nochmal weitergeführt. Es gibt viele Anspielungen, dass der Ruf mehr ist, als er scheint. Und der Held von Ferelden sucht ja, sofern er noch lebt, eine Heilung im Westen. Überhaupt zeigt vieles nach Westen, insofern gehe ich davon aus, dass wir entweder Thirashan sehen werden oder Andersfels endlich kennenlernen)
- und gegen Ende wirst du schon relativ stark in die Elfen-Thematik geführt
Ganz überraschend war es letztendlich nicht, dass am Ende ... das passierte, was passierte.

(08.03.2015, 03:07)Hendrik schrieb: Gerade den Bösewicht fand ich bei DA:O gut gelungen.
Diese Art von Bösewicht gefällt mir jedenfalls besser als der x-te Weltvernichter-Dämon, wie ihn fast jedes Rollenspiel bietet.

For what it's worth, I'm glad it's you. It was nice to be happy ... for a while.
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#16
(08.03.2015, 10:12)Calesca schrieb: Ja, nur auf Origin bezogen. In Origin stehen halt alle da und machen lustige Sachen mit ihren Waffen. Immer die selbe Bewegung. Langsam. In DA2 und Inquisition wird mit den Waffen halt mehr gemacht, es ist schneller und realistischer. Wenn ich gerade von drölf Genlocks angegriffen werde, dann stehe ich doch nicht doof auf der Stelle, da gebe ich doch alles, was mir der Stab/Bogen/Schwert hergibt.

Gut dafür gäbe es ja dann mehr Variationsmöglichkeiten und Animationen, was teilweise bei Inquisition zu sehen ist, aber von alleine ausweichen/bewegen funktioniert da auch noch nicht allzu gut. Die Einstellungsmöglichkeiten gegenüber Origins erscheinen mir relativ wenig.

Zitat:Und dass man am Ende geradewegs unverwundbar wird, hast du in allen drei Teilen.
Die Drachen in Emprise sind übrigens trotzdem noch eine kleine Herausforderung, gerade der letzte Feuerdrache.Wenn du wirklich eine Herausforderung willst, kannst du aber auch ohne Tank loslegen. Nimm mal Bull als Zweihand-Druff-da-Krieger mit statt Blackwall oder Cass als Tank. Da wirst du ziemlich verprügelt. :D

Ja es gibt natürlich immer irgendwelche Konstellationen (Skills,Klassen) die suboptimal sind. Ich meinte aber eher, dass zum Beispiel bei besserem Balancing 4 Magier eigentlich nie funktionieren sollten. Der ritterliche Verzauberer und die entsprechenden Skills machen das aber möglich (da praktisch unverwundbar). Da fragt man sich, warum man überhaupt einen "Tank" (Champion,Templer) mitnehmen sollte. Und ja es stimmt, dass ist ein Problem der Dragon Age Reihe an sich, weil es in dieser absoluten Form in anderen RPGs nur sehr selten vorkommt (Gamebreaker). Wobei mir gerade einfällt, das war auch in der NLT möglich (Armatrutz), aber diese Spielreihe ist ja auch schon etwas älter. ;)

Zitat:Naja, das Spiel hat meiner Meinung nach drei Hauptpunkte:
- Templer-Magier-Konflikt, der relativ früh gelöst wird
- graue Wächter-Problematik im Mittelteil (ich denke, da wird entweder noch ein DLC kommen oder in DA4 das Thema nochmal weitergeführt. Es gibt viele Anspielungen, dass der Ruf mehr ist, als er scheint. Und der Held von Ferelden sucht ja, sofern er noch lebt, eine Heilung im Westen. Überhaupt zeigt vieles nach Westen, insofern gehe ich davon aus, dass wir entweder Thirashan sehen werden oder Andersfels endlich kennenlernen)
- und gegen Ende wirst du schon relativ stark in die Elfen-Thematik geführt
Ganz überraschend war es letztendlich nicht, dass am Ende ... das passierte, was passierte.

Gerade beim Templer-Magier Konflikt, da hätte man soviel mehr herausholen können. Die Graue Wächter Story war in Ordnung, aber und das nervt mich wirklich an Inquisition, Ein Hauptcharakter aus den vorigen Teilen bekommt einen größeren Auftritt und der eigentlich wichtigere, schreibt dir nur einen kurzen Brief :rolleyes:. Ich denke da hätte man doch soviel mehr Möglichkeiten gehabt, die vorherigen Teile/Charaktere etwas mehr mit einzubeziehen (und wenn es nur ein paar mehr Begegnungen wären), dass erwartet man auch irgendwie bei einer Spielereihe und dann wird man mit einer Kurzszene (Zum Beispiel der König) abgespeist. Warum soviel Aufwand mit dem Keep, wenn das für das eigentliche Spiel sogut wie keine erkennbaren Auswirkungen hat. Da hat Dragon Age Inquisition imo soviel Potenzial unnötig verschenkt. Der Ball an sich war aber immerhin mal eine nette Abwechslung.

(08.03.2015, 03:07)Hendrik schrieb: Diese Art von Bösewicht gefällt mir jedenfalls besser als der x-te Weltvernichter-Dämon, wie ihn fast jedes Rollenspiel bietet.

Da mir langsam die man "muss den Weltenretter spielen" Szenarien zum Hals raushängen, bin ich für etwas weniger Getöse in der Story durchaus zu haben. Bei Witcher rettet man ja auch nicht die Welt und es funktioniert trotzdem als Geschichte mit vielschichtigeren Charakteren. Ich empfinde dieses Szenario als Einbahnstraße, weil man eben schon vorher weiß, im Endkampf wird der Bösewicht besiegt (obwohl man selbst das ja mal etwas mehr variieren könnte). Außerdem hat man dadurch zwangsläufig Probleme noch etwas in etwaigen Fortsetzungen nachzulegen und das größer/besser Prinzip funktioniert eben nicht wirklich gut, wenn man immer schon als Auserwählter/Weltenretter beginnt.
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#17
(06.03.2015, 20:40)Calesca schrieb: Was mir an Inquisition übrigens sehr gut gefällt ist, dass ein Mysterium enthüllt wird - und man merkt, dass die Schauergeschichten, die sich erzählt werden, schon irgendwie stimmen. Und das, wenn man das Ganze noch ein bisschen weiterspinnt, eventuell dazu führt, dass eine andere Geschichte auch stimmen könnte. Und wenn man dann noch Flemeth mit in diese Überlegungen einbezieht ... jo. :D

Da ich DA3 ebenso wie 2 wohl nie spielen werde: Führ das bitte in einem Spoilerkasten aus. :D Mit Bezügen zu DA:O, falls gegeben. Ist zwar ne Weile her, seit ich das zuletzt gespielt hab, aber egal. ^^
Die der Götter Gunst verloren,
sind verfallen einer Macht -
Die sie führt zu fernen Toren,
und durch sie in ew'ge Nacht.
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#18
Sicher? Ich verkacke dir damit das Ende von DA:I. Und allen anderen auch, überlegt es euch gut, drauf zu klicken. Mehr kann man Inquisition nicht spoilern!

For what it's worth, I'm glad it's you. It was nice to be happy ... for a while.
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#19
Wobei nicht klar ist, was Götter in Dragon Age eigentlich sind, schließlich klingt das mit der Verderbnis, Alter Gott wird zu einem Erzdämon generell etwas seltsam. Und gerade Fen'Harrel wird ja nicht gerade positiv dargestellt, gibt dazu (wenn ich mich jetzt recht entsinne) einen entsprechenden Text in den Smaragdgräbern.
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#20
Im Tempel von Mythal erzählt dir Abelas aber, dass Fen'Harrel nicht der Trickser ist, sondern eher der Gott der Rebellion. Und dass die negative Darstellung der Dalish ihm nicht gerecht wird.
Auf welchen Kodex-Eintrag du gerade anspielst, weiß ich leider nicht. :( Aber ich vertraue da den Worten eines Altelfen mehr als das überlieferte Zeug der Dalish.

Ich glaube Solas war es, der meinte, dass die Elfengötter keine Götter in dem Sinne sind, sondern nur extrem mächtige whatever. Er hat das offen gelassen.
For what it's worth, I'm glad it's you. It was nice to be happy ... for a while.
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