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"Kult"filme
#41
(23.01.2022, 02:44)Tobi schrieb: - Der Hauptmann von Köpenik, mit Heinz Rühmann.

Sofaschlaff saug ich mir den Schinken rein und denke die ganze Zeit nur: hier stimmt was nicht... was stimmt denn hier nicht... irgendwas ist nicht richtig... bis er den Uniformrock kauft. In Farbe! Der verdammte Film war in Farbe!

(23.01.2022, 09:05)Rabenaas schrieb:
(23.01.2022, 02:44)Tobi schrieb: - Der Hauptmann von Köpenik, mit Heinz Rühmann.

Habe ich einstmal im Unterricht gesehen (bunt) und kürzlich die ältere Fassung von '31 in schwarz-weiß. Die alte ist viel besser imho.
Aber der von 1931 ist nicht mit Heinz Rühmann sondern mit Max Adalbert. Laut Wikipedia ist der mit Rühmann von 1956. Der müsste, denke ich, schon immer ein Farbfilm gewesen sein.

Laut Wikipdia hat der Süddeutsche Rundfunk nur vier Jahre später, also 1960, eine weitere Verfilmung vorgenommen mit Rudolf Platte in der Hauptrolle. Und das soll ein Schwarz-Weiß-Film gewesen sein. Ich denke, den habe ich nie gesehen.

Die Neuverfilmung von 1997 mit Harald Juhnke in der Hauptrolle blieb m.E. dann deutlich hinter derjenigen mit Heinz Rühmann zurück.

Die Wikipedia nennt noch zwei weitere Neuverfilmungen von 2001 und 2005, ohne dass es Artikelseiten dazu gibt. Die kenne ich auch nicht.
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."
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#42
(23.01.2022, 10:13)Zurgrimm schrieb: Aber der von 1931 ist nicht mit Heinz Rühmann sondern mit Max Adalbert.

Klar, Adalbert fängt viel besser die Sozialkritik des Stücks ein. Sein Hauptmann ist eine tragischer Held, der von Rühmann eher ein komischer, finde ich.
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#43
Vielleicht hatten wir damals als die Rühmann-Verfilmung erschienen ist, noch keinen Farbfernseher und sind deshalb irritiert. :D 

Ich habe nur die Rühmann-Verfilmung gesehen und mochte die. Vielleicht auch die Version mit Harald Juhnke. Habe den Film immer als tragikomisch empfunden.
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#44
Na, das wär n Ding, wenn ich die Rühmann-Verfilmung nur zufällig immer in s/w gesehen hätte. Theoretisch nicht ganz auszuschließen würde es mich doch arg verblüffen. Bei Gelegenheit recherchier ich das nochmal. :think:

Ja, die 1931er Verfilmung ist härter am Wind. Aber die Rühmann-Version trifft besser den Schnittpunkt aus Tragik und Komik, finde ich. Man möchte lachen und weinen, gleichzeitig. Das ist, was ich an der 1956er Fassung besser finde. "Erst kommt die Wanze, dann die Wanzenordnung".
"Es gibt Zebras, die freiwillig hinter Gittern sitzen, um wie weiße Pferde auszusehen."
Stanislaw Jerzy Lec

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