Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Steam
#1
Hallo,

habt Ihr dies schon gelesen? Lohnt sich.

https://www.rockpapershotgun.com/2017/02...ews-fixes/


Gruß
Patrick
Zitieren
#2
Zitat:Steam needs curation, and yes, guess what, that will be boring work. But at this point, boring work is the only thing that will fix the problems.
Steam müsste ohne DRM, Onlinezwang und seinen Steamclient auskommen, so wie GOG. Dann wäre es schon mal um Lichtjahre besser.
Walisischer Käsetoast [Bild: kaesetoast.png]
Zitieren
#3
Naja, wer sich nur auf eine Quelle verlässt, was Produktbewertungen betrifft, ist auch irgendwie ein bisschen selbst schuld. Da hilft auch Humble Bundle manchmal, kleine Spiele zu entdecken, die man sonst übersehen hätte (sowohl auf Steam als auch bei GOG). Bei Steam entdecke ich oft interessante Spiele erst dadurch, dass Freunde sie spielen oder sich wünschen (Activity Feed).

Abgesehen davon find ich die Vorschläge "vorgeschlagen, weil Sie Spiele aus der Kategory X und Y gespielt haben" meist gar nicht so unpassend. Diese Empfehlungen-Kategorie auf der Steam Startseite heißt auch nicht "Empfehlungen", sondern "Empfohlen und angesagt" - ist doch klar, dass sie da auch die "Kassenschlager" listen, die Sachen die grad viel gekauft werden. Das machen Buchläden doch auch, die mischen oft eigene Empfehlungen + die derzeitigen Bestseller auf dem Präsentationstisch. Und ich hab da schon das ein oder andere eher "nischige" Spiel gesehen.

Dass eine einzige negative Bewertung bei Steam ein Spiel gleich "verreißen" kann, ist natürlich doof, aber wo ist das denn nicht so? Bei GOG oder amazon zB. ist das doch nicht anders, wenn der erste nur einen Stern gibt, oder? Wobei das mit den Sternen vielleicht etwas transparenter ist im Sinne von "es ist halt durchschnittlich". Bei Steam hab ich keine echte Option, ein Spiel "unter Umständen" zu empfehlen, wenn ich eine Rezension schreibe. Und man kann raten, was denn nun der Unterschied zwischen "größtenteils positiv" oder "sehr positiv" sein soll. ;)

Was die Abschaffung von Greenlight betrifft, bin ich aber auch skeptisch. Muss man mal sehen welche Auswirkungen das hat und wie teuer es wirklich wird für die einreichenden Entwickler. Dazu gabs nen interessanten Thread auf reddit. Die Summen - 100 $ vs 5000 $ waren ja Vorschläge von den Entwicklern, nicht von Steam. In manchen Ländern, in denen Spiele entwickelt werden, wären die 5000 $ mehr als ein Jahreseinkommen.

Auch itch.io hat so eine Einreichungsgebühr für Spiele, und Spiele verkaufen sich dort offenbar bedeutend schlechter als über steam. Deren Marketingmaschine funktioniert halt schon.

Als Konsument halte ich den Weg "auf itch.io suchen/gucken" (nach unbekannteren kleinen Spielen) und dann ggf. bei GOG oder Steam kaufen (wenn man die Steam Community Features mag :-) - auch der Steam Client hat nicht nur Nachteile) für recht sinnvoll.
Zitieren
#4
(14.02.2017, 19:35)Rabenaas schrieb:
Zitat:Steam needs curation, and yes, guess what, that will be boring work. But at this point, boring work is the only thing that will fix the problems.
Steam müsste ohne DRM, Onlinezwang und seinen Steamclient auskommen, so wie GOG. Dann wäre es schon mal um Lichtjahre besser.


Hallo,

'One ring to bind them all' - auch wenn es vielleicht etwas kitschig klingt, bei Steam (und natürlich auch Origin und Uplay) stimmt es halt leider - bei Origin bekommt man wenigstens von Zeit zu Zeit neue Freebies, bei Uplay war die 30 Jahre Ubisoft-Aktion auch nett und die Spiele, die man in diesem Rahmen für lau bekam.

So sehr ich auch akzeptiere, dass Leute ihr geistiges Eigentum schützen wollen, glaube ich dennoch, dass die gegenwärtigen Schutzmethoden eher "Sonntagsraubkopierer" im Zaum halten und nicht wirkliche Profis - siehe z.B. den angeblich ach so revolutionären Kopierschutz der Neuauflage von Doom... Profis lachen drüber, manchmal lauter, manchmal leiser und manchmal vielleicht auch ein kleines bisschen später... Im Endeffekt sind Steam und Co eigentlich nur Schikanen für ehrliche Kunden.

Eine weitere Sache, die mich bei Steam, Origin, Uplay etc. nervt, ist dass sie im Endeffekt auch anscheinend nur Bloatware sind - wie oft hat man es schließlich, dass sich besagte Plattformen dazu berufen fühlen, mal wieder ein manchmal relativ umfangreiches Update herunterzuladen. Es wäre nett, wenn man sich auf das Wesentliche beschränken könnte. After all, a noose is a noose and remains a noose - regardless of how you try to dress it up!

Nichtsdestotrotz bevorzuge ich definitiv GOG. Man bekommt Installer, die funktionieren, egal ob man gerade im Internet ist, oder nicht - und vor allem ohne an irgendeinen blöden Pflichtclient gebunden zu sein (obwohl es da auch mittlerweile einige Ausnahmen geben soll...). Bei Steam muss man sich anscheinend einmal pro Woche einloggen, damit man das, was man artig gekauft, auch tatsächlich spielen kann. War zumindest so bei Half-Life 2. Ich weiß nicht, ob dies immer noch so ist, aber ich gehe davon aus. Vor ein paar Jahren war es halt bei mir so, dass ich trotz Flatrate nur ins Internet gegangen bin, wenn ich unbedingt musste oder wollte.


Gruß
Patrick
Zitieren
#5
Hallo,

danke für den Tipp mit itch.io :-).


Gruß
Patrick
Zitieren
#6
Das Erschreckende ist eigentlich, dass für viele Spieleentwickler der Grund zu Steam zu gehen ist, dass normale Anwender offenbar nicht mehr in der Lage sind ein Spiel zu installieren und gegenenfalls Updates einzuspielen.
Gehen sie über Steam fallen viele Supportfälle weg, die meist gar nicht am Spiel selber liegen sondern daran das Nutzer ungeeignete Hardware, falsche DirectX oder .net Versionen oder alte Grafikttreiber haben.Wenn dann auch noch etwas Kopierschutz dazukommt ist dass für sie fast optimal.
Zitieren
#7
Zumindest etwas positives kann ich zu Steam vermelden - vor ein paar Tagen fand ich durch Zufall unter meinen "Trading Cards" auch ein 50% Discount-Voucher für Motorsport Manager.
Zitieren




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste