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Content Management Systeme
#1
Hat jemand hier Erfahrung mit Content Management Systemen?

Ich möchte da ein paar evaluieren (Typo3 und Drupal auf jeden Fall. Vielleicht auch Modx? Contao?). Sollten schon welche sein, die eine ausreichend große Verbreitung haben, dass man bei eventuellen Problemen auch Community-Lösungen findet. Bisher habe ich nur mit Wordpress gearbeitet, und etwas weniger sicherheitslückenanfälliges wäre nicht schlecht. Sollte aber halt auch zukunftssicher sein - auch was die Möglichkeiten responsiver Gestaltung angeht - auch auf Basis von Templates/Themes, deren Gestaltung man dann nur noch anpassen muss.

Über Typo3 und Drupal liest man leider, dass die eine sehr steile Lernkurve haben, Typo3 braucht wohl vergleichsweise viel RAM (?) und über Typo3 habe ich oft gehört, dass die Contentverwaltung eher ein Graus ist. Dafür ist die Möglichkeit, Seiten mehrsprachig bereitzustellen, wiederum ein Plus.
Das System sollte jedenfalls stabil sein und auch effizient/schnelle Ladezeiten haben. Ich brauch's aber bloß für eher kleine Projekte.

Vielleicht habt ihr ja Tipps? :)
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#2
Bei großen Seiten wie Zeitungen und Shops mit vielen Autoren und ständig aktualisiertem Content machen CMS Sinn. Für kleine bzw. relativ statische Projekte und Blogs ist es eigentlich unsinnig, die Seiten ständig dynamisch generieren zu lassen. Static Site Generators wie Jekyll und Hugo bieten eine Trennung von Content und Darstellung (Themes etc.), und der Output ist fix und fertiges HTML (und CSS und JS und JPG und ...). Dein Content kommt einfach als Text in Markdown-Dokumente. Deployen kann man das durch simples Kopieren auf den (gunstigen da minimalen) Webserver. Plugins für Galerien etc. gibt es auch. Das ist sehr sicher, da die Angriffsfläche ebenfalls minimal ist.

https://www.staticgen.com/
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#3
Ah cool, die sehen interessant aus.

Ich muss schauen ob sowas den Anforderungen genügt, da kann im Detail ja immer noch irgendwas auffallen. Aber da werde ich auf jeden Fall mal reinschauen, vielen Dank für das Stichwort! :)
Hmmm Ruby Umgebung.
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#4
Ausgehend von diesem Artikel würde ich zu Contao oder Redaxo tendieren. Beides sind deutsche CMS und bieten entsprechend deutschsprachige Foren zum Erfahrungsaustausch und zur Hilfestellung an. Beide erfordern etwas Erfahrung und Einarbeitung in Sachen Templates, aber das scheint auch deren einzige Schwachstelle zu sein.
Zudem bieten beide Websites eine Online-Demo an, wo man sich die Software mal von innen anschauen kann, ohne sie sich installieren zu müssen.

Typo3 scheint für die Privatperson overpowered zu sein, Wordpress leidet regelmäßig unter Sicherheitsmängeln und stellt bei hoher Besucherfrequenz hohe Anforderungen an den Datenbankserver, Drupal ist schwerfällig und erfordert stetige Kontrolle, Joomla wird erst durch Plugins praktikabel und hat kein gutes Rechtesystem.

Für die NLT-Hilfe hab ich mich damals für e107 entschieden, das könnte eventuell auch eine Option sein, aber sollte ich heute eine CMS-Lösung neu aufsetzen wollen, würde ich zu Contao gehen. Zukunftssicher halte ich alle bis auf e107.
Zum NLT-Wiki: http://nlt-wiki.crystals-dsa-foren.de/doku.php , Zum Drakensang-Wiki: http://drakensang-wiki.crystals-dsa-foren.de/doku.php
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#5
(02.02.2019, 20:13)aeyol schrieb: Hmmm Ruby Umgebung.

Hugo ist ein einzelnes natives Binary, lean and mean, batteries included. ;)

Jekyll ist das ältere Projekt mit der größeren Community, aber man benötigt halt Ruby und ggf. auch noch NodeJS. Ich kann beide empfehlen, aber Hugo noch etwas mehr.
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#6
Ah, deutschsprachig müsste die Community gar nicht sein. Also wenn es da etwas gibt, was international verbreitet und empfohlen ist - man also in englischer Sprache Antworten und Lösungen findet - wäre das mindestens gleichermaßen interessant. Die deutsche Sprache wird weltweit ja nunmal eher nicht soviel gesprochen (und geschrieben), was in meinen Augen die potentielle Community automatisch eher klein macht.

Schwerfälligkeit klingt auf jeden Fall gar nicht gut ... ansonsten habe ich bei Joomla bezüglich der Sicherheit auch eher Negatives gelesen. Wenn e107 vermutlich eher nicht so zukunftssicher ist, kommt es jedenfalls schonmal nicht in Frage. :)

Ob es nun tatsächlich ein CMS sein sollte oder etwas in der Art, wie Rabenaas vorschlägt, muss ich noch prüfen. Hm! Ich merke aber, dass ich auf brauchbare Templates als Basis angewiesen bin, wenn es um modern wirkende Gestaltung geht ... die eben nicht statisch, sondern dynamisch und animiert wirkt. Auch abgesehen von der Responsivität. Mit css etc. kann man sicher - wenn man es beherrscht - in all diesen Systemen eine Menge oder auch "alles" machen, aber ich erhoffe mir da eher eine ausreichende Auswahl qualitativer Templates, die die nötigen Funktionen schon mitbringen und nur angepasst werden müssen. Da gehören eben auch Kinkerlitzchen wie Video-Header und sowas dazu.

So wie ich mich kenne, werde ich wohl trotzdem versuchen, Typo3 mal zu installieren. Einfach nur um zu gucken, ob ich es hinbekomme.  :P

edit:
Ah danke Rabenaas! Das mit Hugo vs Jekyll ist eine interessante Zusatzinformation. Meine Aufmerksamkeit hatte nämlich erstmal Jekyll geweckt, aufgrund der bekannten Referenzen im Showcase. :)

Ich merke schon, damit lässt sich eine Menge Zeit verbringen ...
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#7
Bis runter zu CSS würde ich auch nicht freiwillig gehen. Dann doch lieber Bootstrap oder eine der Alternativen. Die sind ausgereift, aufpoliert und konfigurierbar.
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