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Deathfire - Guido Henkels neues Rollenspiel
(06.12.2013, 15:15)consolidation schrieb: PayPal hat ungefähr den gleichen "Datenvertraulichkeit"-Stellenwert wie Goggle und die NSA. Wer sich zu so etwas entscheidet kann wirklich nur sehr schwer mit "Datenschutz" gegen eine deutsche Bank argumentieren ;)
Das ist nur bedingt richtig. Bei Paypal muß ich mich anmelden, wenn ich bestimmte eBay-Aktivitäten durchfüren möchte (z.B. hochpreisigere Käufe, da sonst kein Käuferschutz). Wenn ich das deshalb trotz einiger Bauchschmerzen tue, dann bedeutet das noch lange nicht, daß ich keinen Wert mehr auf Datenschutz lege und meine Daten auch jedem anderen Unternehmen geben würde.

Es ist immer eine Abwägung zwischen Vor- und Nachteil. So habe ich mich z.B. kürzlich sehr über die DHL geärgert, daß sie mich dazu zwingt, einen Postpay-Account anzulegen, damit ich die Online-Frankierung weiterhin nutzen kann. Da ich diese aus Bequemlichkeitsgründen aber hin und wieder nutzen will, habe ich diese Kröte gleichwohl geschluckt und mich angemeldet. - Das bedeutet aber deshalb noch lange nicht, daß ich das auch bei irgendeinem anderen mir unbekannten Unternehmen tue, weil ich vereinzelt mal irgendein Computerspiel für unterstützenswert halte.

Wer mal eine Kröte schluckt, muß deshalb noch lange nicht bereit sein, den ganzen Froschteich zu entvölkern. ;)
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."
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Jedenfalls hoffe ich, dass G3 im Frühjahr erneut mit Deathfire in den Kickstarter-Ring steigt, dann haben auch alle Deutschen Zeit, sich bis dahin eine Kreditkarte zu besorgen. ^^

Es dauert eben eine Weile, bis die Deathfire-Community aufgebaut ist, da Guido Henkel eben nicht so bekannt ist wie Tim Schafer, Brian Fargo oder Jordan Weisman, die damals zudem eine mordsmäßige Show abgeliefert haben bei Doublefine Adventure, Torment: Tides of Numenera und Shadowrun Returns.
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(06.12.2013, 22:49)Todesfeuer schrieb: Es dauert eben eine Weile, bis die Deathfire-Community aufgebaut ist, da Guido Henkel eben nicht so bekannt ist wie Tim Schafer, Brian Fargo oder Jordan Weisman, die zudem eine mordsmäßige Show abgeliefert haben.

Ganz ehrlich? Die drei zuletzt genannten sagen mir gar nichts. Guido schon. :)

Gruß

Kjaskar
Ich spiele, also bin ich!
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(06.12.2013, 22:54)Kjaskar schrieb:
(06.12.2013, 22:49)Todesfeuer schrieb: Es dauert eben eine Weile, bis die Deathfire-Community aufgebaut ist, da Guido Henkel eben nicht so bekannt ist wie Tim Schafer, Brian Fargo oder Jordan Weisman, die zudem eine mordsmäßige Show abgeliefert haben.

Ganz ehrlich? Die drei zuletzt genannten sagen mir gar nichts. Guido schon. :)

Gruß

Kjaskar

Tim Schafer machte berühmte Adventure-Spiele wie Day of the Tantacle und Full Throttle (Vollgas) oder Videospiele wie Psychonauts und Brütal Legend.

Brian Fargo war der Gründer von Interplay und hat Torment: Tides of Numenera auf Kickstarter präsentiert, das zwischenzeitlich mit $4.000.000 maßlos überfinanziert ist.
Das Gute ist, dass dort Werbung für Deathfire gemacht wurde, aber leider haben von den 74.000 Backern bei Torment bis jetzt bloß wenig Interesse an Deathfire gezeigt. :(

Jordan Weisman hat glaube ich damals Shadowrun für das SuperNes mitentwickelt und ist darüberhinaus für Crimson Skies und MechWarrior 3 und 4 bekannt.
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(06.12.2013, 23:23)Todesfeuer schrieb:
(06.12.2013, 22:54)Kjaskar schrieb:
(06.12.2013, 22:49)Todesfeuer schrieb: Es dauert eben eine Weile, bis die Deathfire-Community aufgebaut ist, da Guido Henkel eben nicht so bekannt ist wie Tim Schafer, Brian Fargo oder Jordan Weisman, die zudem eine mordsmäßige Show abgeliefert haben.

Ganz ehrlich? Die drei zuletzt genannten sagen mir gar nichts. Guido schon. :)

Gruß

Kjaskar

Tim Schafer machte berühmte Adventure-Spiele wie Day of the Tantacle und Full Throttle (Vollgas) oder Videospiele wie Psychonauts und Brütal Legend.

Brian Fargo war der Gründer von Interplay und hat Torment: Tides of Numenera auf Kickstarter präsentiert, das zwischenzeitlich mit $4.000.000 maßlos überfinanziert ist.
Das Gute ist, dass dort Werbung für Deathfire gemacht wurde, aber leider haben von den 74.000 Backern bei Torment bis jetzt bloß wenig Interesse an Deathfire gezeigt. :(

Jordan Weisman hat glaube ich damals Shadowrun für das SuperNes mitentwickelt und ist darüberhinaus für Crimson Skies und MechWarrior 3 und 4 bekannt.


Danke für die Erklärung.
Hab ich fast alles gezockt. Mir waren die Namen dahinter nur nie so präsent. Ich hab da eher die Firmenlabel in Erinnerung.

Gruß

Kjaskar
Ich spiele, also bin ich!
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Mich hat das was ich über Deathfire gelesen habe, nicht überzeugt. Ich mag Spiele mit Charakter (-en), und genau die fehlen mir da. Gerade wenn man das mal mit Spielen wie Planescape Torment, The Witcher oder Blackguards vergleicht. Das Kreaturendesign empfinde ich als sehr 80er (und anatomisch wenig durchdacht)... wenn das gewollt ist, ok, viele scheinen es ja zu mögen oder zumindest nicht als schlimm zu empfinden, aber für mich spielte es in die Entscheidung rein, hier nicht zu backen. Die Geschichte mit den als Untote wiederkehrenden Freunden finde ich grundsätzlich als Idee super, aber ohne emotional überzeugenden Protagonisten ist mir das Schicksal dieser Leute einfach egal. Falls das Spiel irgendwie finanziert werden kann, dann würde ich es aber zumindest wegen der Psycho Engine mal anspielen um zu sehen, inwiefern die sich dahingehend von anderen Spielen wie Baldur ´s Gate oder Dragon Age unterscheidet, ob sie die Charaktere "glaubhaft" macht.
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(06.12.2013, 23:23)Todesfeuer schrieb: Jordan Weisman hat glaube ich damals Shadowrun für das SuperNes mitentwickelt und ist darüberhinaus für Crimson Skies und MechWarrior 3 und 4 bekannt.
Jordan Weisman ist der Gründer von FASA, wo Shadowrun und MechWarrior unter der Federführung von Weisman erfunden wurden. Er hat vor allem einen Ruf sowohl im Pen&Paper, im traditionellen Spielesektor als auch in der Computerspielbranche, da FASA in allen Bereichen tätig war. Bücher haben sie glaube ich auch lizenziert.

(07.12.2013, 12:43)aeyol schrieb: Das Kreaturendesign empfinde ich als sehr 80er (und anatomisch wenig durchdacht)...
Ja, den Eindruck mit den 80ern hatte ich auch und das ist einfach nicht meins.
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(02.12.2013, 13:12)consolidation schrieb: Wie dem auch sei, vielleicht wird das Projekt ja dennoch durchgezogen, und falls dann Vorbestellt werden kann (zwecks Finanzierung) werde ich das auch "bedenkenlos" riskieren.

(04.12.2013, 00:50)Darthcast schrieb: Meine bei Kickstarter angelegten Kröten würde ich bei nicht Gelingen der Kampagne ebenfalls irgendwo anders zwecks Vorbestellung etc. überweisen.

(05.12.2013, 14:29)Blackfury schrieb: Das finde ich eine sehr interessante Frage, schliesslich ist der Greenlightplatz (ich nenn's jetzt einfach mal so) auch was wert, sollte man jetzt trotzdem noch auf konventionelle Weise versuchen das Spiel zu realisieren.

Nachdem der Kickstarter gestartet ist, gibt es jetzt den Plan B. Deathfire soll im Episodenformat entstehen. Wer also bereit ist, seine Kröten nochmal bereitzustellen, hat dazu die Gelegenheit.

http://www.kickstarter.com/projects/g3st...sts/687176
http://deathfiregame.com/pledge-information/
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Nach dem, was da steht, ist der Plan B sogar besser, weil ressourcen- und kostensparender. Was man sich genau unter der Episodenveröffentlichung vorstellen muss, kann uns Guido hier vielleicht auch noch mal selbst erklären. :)
Zum NLT-Wiki: http://nlt-wiki.crystals-dsa-foren.de/doku.php , Zum Drakensang-Wiki: http://drakensang-wiki.crystals-dsa-foren.de/doku.php
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Das ist interessant. Ich hätte dazu ein paar Fragen:

- Nun ist plötzlich doch eine Zahlung per Paypal möglich. Wieso jetzt, wo es vorher offenbar nicht ging?
- Wieviel Geld muß zusammen kommen, damit das Spiel (oder die ersten Episoden) tatsächlich produziert werden?
- Wieviele Episoden wird das Spiel haben? Ich lese da, daß man bis zu einem Beitrag von 15 $ die Episoden 1-3 bekommt, ab 20 $ die Episoden 1-3 und 4-6. Kommen da später noch welche dazu? Und falls ja, wieviel muß man dann "nachlegen", um das Spiel komplett zu bekommen?
- Ist es wirklich ausgeschlossen, als Unterstützer einen physischen Datenträger zu bekommen? Downloadversionen sind so... naja, unsicher und unhübsch.
- Gilt es immer noch, daß es auch eine deutsche Version des Spiels für Unterstützer geben wird? Denn es ist ja schon auffällig, daß es auch von der (neuen) Pledge-Seite keine deutsche Übersetzung zu geben scheint.
- Wie genau funktioniert das "Pledgen" über Paypal? Wo muß man sich dafür (außer bei Paypal) anmelden? Welche Daten muß man hinterlegen?

Ich hoffe, das waren jetzt nicht zu viele Fragen auf einmal. ;)



EDIT: O.K., ich habe gerade gelesen, daß 50.000 $ das Ziel für Kapitel 1 sind. Das wirft die Frage auf, was ist, wenn danach das Interesse abflaut. Dann haben alle Unterstützer ein Kapitel 1 finanziert, zu dem die weiteren Kapitel nie produziert werden, womit die Geschichte unvollendet bleibt. Richtig?
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."
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Warum Paypal jetzt möglich ist, liegt auf der Hand. Weil es nicht mehr über Kickstarter läuft, sondern direkt an Guido geht.

edit: schein ja schon ganz gut anzulaufen, bereits über 7.000 $ auf der Website.
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Freut mich, dass es weiter geht. Könnte wohl ein Konto eingerichtet werden, dass man das Geld einfach überweist?
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Und auch 35 USD von mir ;)
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Freut mich ebenfalls sehr, daß es weitergeht. :up:
Aktueller Stand: >16.000 $ bisher. :)


(07.12.2013, 22:56)Zurgrimm schrieb: - Wie genau funktioniert das "Pledgen" über Paypal? Wo muß man sich dafür (außer bei Paypal) anmelden? Welche Daten muß man hinterlegen?

Bin eben eingestiegen. Außer bei PayPal halt auf Deathfiregame.com. Habe mich da im Forum angemeldet, mit Usernamen, Paßwort dafür, und einer realen email-Adresse. Alles andere ist optional.
Im dortigen Forum schrieb jemand, daß momentan das pledgen auch funktioniert, ohne angemeldet zu sein.
Ob es auch gänzlich ohne Account dort funktioniert, weiß ich nicht. (Käme für mich nicht in Betracht, da hätte ich Bedenken, ob meine Zahlung richtig zugeordnet werden kann, und ob ich dann per Mail auf dem Laufenden gehalten werde.)
Und bei PayPal halt Name, Alter, Anschrift und Kontonummer. (Die bekannte, dicke Kröte, aber naja.)
"Es gibt Zebras, die freiwillig hinter Gittern sitzen, um wie weiße Pferde auszusehen."
Stanislaw Jerzy Lec

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(08.12.2013, 15:03)Tobi schrieb: Ob es auch gänzlich ohne Account dort funktioniert, weiß ich nicht. (Käme für mich nicht in Betracht, da hätte ich Bedenken, ob meine Zahlung richtig zugeordnet werden kann, und ob ich dann per Mail auf dem Laufenden gehalten werde.)
Vielleicht kann ja Guido Henkel dazu noch Genaueres sagen. :frage: Denn zumindest eine eMail-Adresse wird ja im Rahmen der Paypal-Zahlung dem Empfänger ohnehin mitgeteilt.
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(07.12.2013, 12:43)aeyol schrieb: Mich hat das was ich über Deathfire gelesen habe, nicht überzeugt. Ich mag Spiele mit Charakter (-en), und genau die fehlen mir da. Gerade wenn man das mal mit Spielen wie Planescape Torment, The Witcher oder Blackguards vergleicht. Das Kreaturendesign empfinde ich als sehr 80er (und anatomisch wenig durchdacht)... wenn das gewollt ist, ok, viele scheinen es ja zu mögen oder zumindest nicht als schlimm zu empfinden, aber für mich spielte es in die Entscheidung rein, hier nicht zu backen. Die Geschichte mit den als Untote wiederkehrenden Freunden finde ich grundsätzlich als Idee super, aber ohne emotional überzeugenden Protagonisten ist mir das Schicksal dieser Leute einfach egal. Falls das Spiel irgendwie finanziert werden kann, dann würde ich es aber zumindest wegen der Psycho Engine mal anspielen um zu sehen, inwiefern die sich dahingehend von anderen Spielen wie Baldur ´s Gate oder Dragon Age unterscheidet, ob sie die Charaktere "glaubhaft" macht.

Also bitte, die 70er und 80er waren der Höhepunkt des Kreaturendesigns. In diesem Jahrzehnt sind Freddy Krueger, Gremlins, Das Ding, Alien und Predator entstanden.
Allein Filme wie Legende mit Tom Cruise, Die unendliche Geschichte, Excalibur oder Der Zauberbogen zeigen noch heute, wie ein Fantasy-Film auszusehen hat.
Dagegen ist Peter Jackson's Herr der Ringe ein billiger Zeichentrickfilm mit seinen computeranimierten Männchen.
Mich erinnern die Monster in Deathfire eher an Godzilla aus den 50er Jahren, aber diese Filme haben ja auch ihren Charme und wenn erstmal die Monster-Ideen der Backer umgesetzt wurden, wird Deathfire bestimmt nicht mehr so einen lieblichen Eindruck machen. :)

Aber ich bin natürlich auch neugierig, welchen Hintergrund und Persönlichkeit die Charaktere im Spiel haben werden, selbst wenn der blonde Elf optisch ein Verschnitt von Legolas ist. ^^

Edit: Ein Haupt-Charakter vom Spiel wurde ja schon vorgestellt: Der Zauberer und Elf Tesselar
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(08.12.2013, 21:05)Todesfeuer schrieb:
(07.12.2013, 12:43)aeyol schrieb: Mich hat das was ich über Deathfire gelesen habe, nicht überzeugt. Ich mag Spiele mit Charakter (-en), und genau die fehlen mir da. Gerade wenn man das mal mit Spielen wie Planescape Torment, The Witcher oder Blackguards vergleicht. Das Kreaturendesign empfinde ich als sehr 80er (und anatomisch wenig durchdacht)... wenn das gewollt ist, ok, viele scheinen es ja zu mögen oder zumindest nicht als schlimm zu empfinden, aber für mich spielte es in die Entscheidung rein, hier nicht zu backen. Die Geschichte mit den als Untote wiederkehrenden Freunden finde ich grundsätzlich als Idee super, aber ohne emotional überzeugenden Protagonisten ist mir das Schicksal dieser Leute einfach egal. Falls das Spiel irgendwie finanziert werden kann, dann würde ich es aber zumindest wegen der Psycho Engine mal anspielen um zu sehen, inwiefern die sich dahingehend von anderen Spielen wie Baldur ´s Gate oder Dragon Age unterscheidet, ob sie die Charaktere "glaubhaft" macht.

Also bitte, die 70er und 80er waren der Höhepunkt des Kreaturendesigns. In diesem Jahrzehnt sind Alien und Predator entstanden und das alles ohne billiges CGI, wie es heutzutage üblich ist.
Allein Filme wie Legende mit Tom Cruise, Die unendliche Geschichte, Excalibur oder Der Zauberbogen zeigen noch heute, wie ein Fantasy-Film auszusehen hat.
Dagegen ist Peter Jackson's Herr der Ringe ein billiger Zeichentrickfilm mit seinen computeranimierten Monsterchen.

Stimme dir absolut zu, aber weder der Predator oder das Alien scheinen in Deathfire aufzutauchen.
Von daher verstehe ich die Argumentation nicht so ganz.

Ich denke in Sachen Film und Spiel kann/muss man da schon ein bisschen unterscheiden.
Im Spiel agiert man mit den Kreaturen, sei es friedlich oder in einer Auseinadersetzung. In einem Film guck ich nur was die Kreatur macht..

Gruß

Kjaskar
Ich spiele, also bin ich!
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(08.12.2013, 21:16)Kjaskar schrieb:
(08.12.2013, 21:05)Todesfeuer schrieb:
(07.12.2013, 12:43)aeyol schrieb: Mich hat das was ich über Deathfire gelesen habe, nicht überzeugt. Ich mag Spiele mit Charakter (-en), und genau die fehlen mir da. Gerade wenn man das mal mit Spielen wie Planescape Torment, The Witcher oder Blackguards vergleicht. Das Kreaturendesign empfinde ich als sehr 80er (und anatomisch wenig durchdacht)... wenn das gewollt ist, ok, viele scheinen es ja zu mögen oder zumindest nicht als schlimm zu empfinden, aber für mich spielte es in die Entscheidung rein, hier nicht zu backen. Die Geschichte mit den als Untote wiederkehrenden Freunden finde ich grundsätzlich als Idee super, aber ohne emotional überzeugenden Protagonisten ist mir das Schicksal dieser Leute einfach egal. Falls das Spiel irgendwie finanziert werden kann, dann würde ich es aber zumindest wegen der Psycho Engine mal anspielen um zu sehen, inwiefern die sich dahingehend von anderen Spielen wie Baldur ´s Gate oder Dragon Age unterscheidet, ob sie die Charaktere "glaubhaft" macht.

Also bitte, die 70er und 80er waren der Höhepunkt des Kreaturendesigns. In diesem Jahrzehnt sind Alien und Predator entstanden und das alles ohne billiges CGI, wie es heutzutage üblich ist.
Allein Filme wie Legende mit Tom Cruise, Die unendliche Geschichte, Excalibur oder Der Zauberbogen zeigen noch heute, wie ein Fantasy-Film auszusehen hat.
Dagegen ist Peter Jackson's Herr der Ringe ein billiger Zeichentrickfilm mit seinen computeranimierten Monsterchen.

Stimme dir absolut zu, aber weder der Predator oder das Alien scheinen in Deathfire aufzutauchen.
Von daher verstehe ich die Argumentation nicht so ganz.

Ich denke in Sachen Film und Spiel kann/muss man da schon ein bisschen unterscheiden.
Im Spiel agiert man mit den Kreaturen, sei es friedlich oder in einer Auseinadersetzung. In einem Film guck ich nur was die Kreatur macht..

Gruß

Kjaskar

Naja, da bestimmte Vorbesteller die Möglichkeit haben werden, eigene Monster für Deathfire zu entwerfen, muss man sich theoretisch auf alles gefasst machen. ^^
Natürlich werden diese Kreaturen dann durch ihre jeweiligen Eigenschaftswerte in der Spielwelt definiert.
Ich sehe eher das Problem darin, dass Guido Henkel später vielleicht Stress mit New Line Cinema bekommen könnte, wenn in einem Dungeon plötzlich Freddy Krueger um die Ecke kommt. xD
Aber ich denke, die Hersteller werden schon darauf achten, dass die geistigen Ergüsse der Backer dann auch zum Spiel passen werden.
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@Todesfeuer
Du scheinst nicht verstanden zu haben, worauf ich hinaus wollte. Ich habe mich nicht über die technische Umsetzung und Grafikqualität beklagt (da weiß ich sehr wohl auch aus Erfahrung, dass durch überschaubare Budgets die Möglichkeiten beschränkt sind), sondern über das Design der Kreaturen an sich (welches mich persönlich an sowas oder diese hier erinnerte). Design hat mit Technik erstmal überhaupt nichts zu tun - das fängt schon bei der ersten Bleistiftskizze an!

Man muss kein technisches Wunderwerk vollbringen und sonstwas an CGI/Postproduction drüberkleistern, um eine Kreatur glaubhaft zu gestalten. Die Anatomie muss passen, die Animation muss passen, Texturen müssen passen, der Raum in dem sie sich bewegt...

Aber ja, natürlich hat es zu allen Zeiten auch gute Designs gegeben. ;-)

Ich sehe bei Deathfire mehr Potential in der Psycho Engine (wie schon angedeutet), aber ich kaufe/unterstütze keine Katze in einer Kiste, bei der ich nicht weiß, ob sie noch lebt, wenn ich sie öffne. Der Nächste, bitte. ;-)
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Stimmt, dass die Grafik ein bisschen 80er "campy" wirkt. Mich stört das bei einem Spiel, welches gerade die 80er wieder aufleben lassen soll, wenig. Wie das hinterher im Zusammenhang wirkt, steht eh auf einem anderen Blatt. Entwurfskizzen wirken immer schräger als ingame-Grafik. Hat wohl wieder was mit suspension of disbelief zu tun. Andererseits gebe ich ayeol Recht, dass die Grafik an sich kein Kaufargument ist. Irgendwie - naja, ist schwer in Worte zu fassen. Es fehlt wohl noch etwas Feinschliff.
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