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Zum Meckern!
Naja, immerhin hatte laut Wiki der Beckstein Günther die "Killerspieledebatte" losgetreten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Killerspiel
Walisischer Käsetoast [Bild: kaesetoast.png]
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Dabei wussten doch schon die alten Römer um die Bedeutung von Spielen. :P
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(28.07.2020, 13:57)wiese.hano schrieb: Ich räume ein, dass sie Spiele nicht für eine legitime Freizeitgestaltung halten, aber zu behaupten, sie hielten jeden Spieler für einen potentiellen Amokläufer - das geht mMn zu weit, viel zu weit!
Weit weg davon sind sie nicht.
Bei einer Partei, deren Hauptgesichter immer wieder durch entweder totalitäre Ideen (Seehofer) oder absolute Inkompetenz (Scheuer, Dobrindt) auffallen, nehme ich mir diese Überspitzung auch heraus, ohne schlechtes Gewissen.
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(28.07.2020, 11:51)aeyol schrieb: Allein, dass dieser Scheuer überhaupt noch im Amt ist nach allem was er verzapft hat, ist ein Unding.

Wundert mich kein Stück.
Wenn er abgelöst würde, würde wieder ein CSU Politiker folgen. Der dürfte seinen Parteifreund nicht in die Pfanne hauen, müsste also den Maut-Skandal klein halten. Damit würde er sich selbst unmöglich machen. Also will keiner den Posten.

P. S. wieso wird meine Maus zur Katze im Editor?
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(28.07.2020, 14:19)Rabenaas schrieb: Naja, immerhin hatte laut Wiki der Beckstein Günther die "Killerspieledebatte" losgetreten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Killerspiel
Das mag sein, aber alle CSU'ler deswegen über einen Kamm zu scheren, ist mMn weder richtig, noch gut.
(28.07.2020, 16:47)Shihan schrieb: Weit weg davon sind sie nicht.
Bei einer Partei, deren Hauptgesichter immer wieder durch entweder totalitäre Ideen (Seehofer) oder absolute Inkompetenz (Scheuer, Dobrindt) auffallen, nehme ich mir diese Überspitzung auch heraus, ohne schlechtes Gewissen.
Erstmal besser machen! Es ist leider so, dass Experten in der Regel keine guten Politiker sind und umgekehrt, Politiker (wie Seehofer) keine guten Experten (auf einem oder mehreren Fachgebieten). Leider schließt sich das in der Regel gegenseitig aus.

Was sich mir auch nicht erschließt, ist, was die "in den Sand gesetzte" Maut (u.ä. Versagensfälle) mit der Einstellung zur Computerspielwelt zu tun haben soll. Das eine bedingt nicht das andere.

Was ich allerdings kritisiere - aber das betrifft alle Politiker, nicht nur die CSU - dass viel zu oft, ja sogar fast ausschließlich, Symbolpolitik betrieben wird. Aber das liegt wohl mehr am politischen System, als an den Politikern selbst.
"Save early and save often!" - Speichere oft und speichere früh! - Ist eine alte Zockerweisheit.
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(30.07.2020, 12:09)wiese.hano schrieb: Leider schließt sich das in der Regel gegenseitig aus.
Beispiele (außer Seehofer)? Nimm z.B. den Dalai Lama. Manchmal habe ich dass Gefühl, dass Nichtpolitiker (oft) die besseren Politiker sind.

(30.07.2020, 12:09)wiese.hano schrieb: Was sich mir auch nicht erschließt, ist, was die "in den Sand gesetzte" Maut (u.ä. Versagensfälle) mit der Einstellung zur Computerspielwelt zu tun haben soll. Das eine bedingt nicht das andere.
Die Personalie. Scheuer ist jetzt für Computerspiele zuständig.
Walisischer Käsetoast [Bild: kaesetoast.png]
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(30.07.2020, 12:09)wiese.hano schrieb: Erstmal besser machen!
Eben nicht. Dieser Fehlschluss hat mit unserer demokratischen Politik-Landschaft leider gar nichts zu tun.

Nur weil ich kein Politiker bin, darf ich solche, deren Arbeit ich für mangelhaft halte, nicht kritisieren? Nein, das ist so nicht gedacht. Dafür hat man (die Verfassung) andere Wege erbaut.

Ganz im Gegenteil. Wenn sich jemand, den die meisten Deutschen gar nicht wählen können (nur knapp 13 Mio.), herausnimmt, ein Ministeramt bekleiden zu wollen (da wird keiner zu gezwungen), dann muss er/sie/es auch absolut ein Ziel für Kritik sein. Vor allem, wenn diese Jemande mit unglaublicher Regelmäßigkeit weder Experten noch gute Politiker sind.

(30.07.2020, 12:09)wiese.hano schrieb: as ich allerdings kritisiere - aber das betrifft alle Politiker, nicht nur die CSU - dass viel zu oft, ja sogar fast ausschließlich, Symbolpolitik betrieben wird. Aber das liegt wohl mehr am politischen System, als an den Politikern selbst.
Da wiederum bin ich absolut bei dir. Das ist in der Tat ein großes Übel!
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(30.07.2020, 21:40)Rabenaas schrieb:
(30.07.2020, 12:09)wiese.hano schrieb: Leider schließt sich das in der Regel gegenseitig aus.

Beispiele (außer Seehofer)? Nimm z.B. den Dalai Lama. Manchmal habe ich dass Gefühl, dass Nichtpolitiker (oft) die besseren Politiker sind.
Ich kann keine konkreten Personen anführen. Aber es ist doch so - das leuchtet dir bestimmt ein - dass es einige Menschen gibt, die total intelligent sind und dieses Land entscheidend voran bringen könnten, wenn sie die Macht dazu hätten. Und genau da liegt das Problem: Solche Menschen sind in der Regel nicht daran interessiert Macht zu haben oder gar auszuüben. Gleichwohl sind sie charakterlich gar nicht in der Lage, sich solche Macht zu sichern und zu erhalten. Und da liegt der Hase - mMn - im Pfeffer.
Als Beispiel kann ich da nur meinen Vater anführen: Er hat gute Ideen, wie Gesetze sein sollten und wie das politische System umgebaut werden könnte, damit es dem Wählerwillen wieder besser entspricht. Aber keiner würde auf ihn hören! Außerdem könnte er sich in der politischen Landschaft gegen andere Mächte und Strömungen nicht durchsetzen (u.a. wahrscheinlich deswegen, weil die Ideen bei Politikern und der Bevölkerung sehr unpopulär wären). Er ist eben kein Politiker, sondern Wissenschaftler.
Das macht - hoffe ich - deutlich, dass nicht jeder zum Politiker "geboren" ist und die, die es sind, handeln oft unvernünftig. Wir können da als Wähler nur versuchen, das beste draus zu machen (und vielleicht hoffen, dass mal ein Politiker die Bühne betritt (oder am besten gleich mehrere), der sowohl die Eigenschaften, die ein Politiker in sich tragen muss um erfolgreich zu sein und jene, die einen überragenden Intellekt ausmachen, in sich vereint).
Jedenfalls ist es so, dass es an der Politik immer etwas zu kritisieren gibt - egal, welche Partei (oder Koalition) an der Macht ist. Das gilt auch für jede Entscheidung die ein Politiker treffen kann. Kritik gibt es immer - egal, wie gut oder schlecht dessen Entscheidung ist. Deshalb würde ich sagen: Kritik ist richtig und wichtig - aber bitte in den richtigen Bahnen und Kanälen. Der Stammtisch (oder dieses Forum) sind dafür gewiss nicht der richtige Platz, sondern es gilt, sich für die eigenen Ideen stark zu machen und den Versuch zu unternehmen, Einfluss auszuüben - z.B. indem ihr euch einer Initiative anschließt oder eure lokalen Politiker kontaktiert. Es gibt da viele Möglichkeiten, aktiv zu werden, die ich auch nicht alle kenne.
"Save early and save often!" - Speichere oft und speichere früh! - Ist eine alte Zockerweisheit.
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