Themabewertung:
  • 3 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
ForenRPG - Rollenspiel-Thread
Fannwyn zuckt mit den Schultern. Warum nicht? und nickt dabei.

Derzeit gibt es ja nichts zu tun und schlafen werde ich heute Nacht wahrscheinlich eh nicht mehr können. Zum Erholen ist dann morgen Zeit.

Kurz überlegt der Jäger, dann meint er freundlich lächelnd Ich heiße übrigens Fannwyn mehr an die Gruppe denn nur an Jasper gerichtet. Dafür war bisher ja keine Zeit.
Die der Götter Gunst verloren,
sind verfallen einer Macht -
Die sie führt zu fernen Toren,
und durch sie in ew'ge Nacht.
Leise murmelnd:

Hmmm ... leicht süßlich sagt Ihr ... und grünlich trübe ... ... das könnte ... oder vielleicht ... hmmm ... Am besten lese ich noch einmal nach.


Auf Fannwyn's Vorstellung hin fällt ihr plötzlich auf, wie unhöflich sie doch war. Sie nickt ihm mit einem Lächeln zu und wendet sich dann ebenfalls an die Runde.

Ich heiße Breenanin.

Dann verbeugt sie sich noch einmal leicht, diesmal an die ganze Runde gewandt.

Anschließend wendet sie sich wieder ihren bisherigen Gesprächspartnern zu.

Ich möchte noch etwas nachschlagen. Dank der Großzügigkeit von Mutter Bridagh, kann ich zum Glück in den Büchern des Perainetempels nachlesen. Ich hoffe, ich finde die richtigen Beschreibungen. Vergiftungen sind leider nicht meine Stärke.


Dann wendet sie sich an die Efferdgeweihte. Kurz überlegt sie, was nun zu sagen ist, und vor allem wie. So viele neue Eindrücke in so kurzer Zeit. Und plötzlich steht sie auch noch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit so vieler wichtiger und angesehener Personen. Naja, wenigstens ist sie damit nicht alleine. Sie schüttelt die Gedanken ab und konzentriert sich wieder auf das jetzt:

Habt Dank für den Segen und Euer Geschenk.

Dabei hält sie die Schuppe mit beiden Händen hoch und verbeugt sich vor der Geweihten.

Ich werde mein Möglichstes tun, Euch nicht zu entäuschen.

Dann hängt sie sich die Schuppe um, und begibt sich zum Ausgang. Dort wartet sie ab, ob ihre neuen Weggefährten und Mithelden sich ihr anschließen wollen.
"Research is like sex: sometimes something useful is produced, but that's not why we do it." -- Richard Phillips Feynman, Physiker und Nobelpreisträger, 1918-1988
Jasper folgt der Magierin zum Ausgang. Also gut, schaun wir uns die Sache ma an, seufzt er. Oder war es eher ein Gähnen? Schon reichlich spät, hoffe, 's dauert nich mehr all zu lange. Heut is 'ne Menge passiert, und wir sind wohl alle ziemlich müde.
Hallo, ich bin's - der Bart von Fidel Castro. Und mir ist total langweilich nie geschnitten wurde.
I'm a roleplayer. My dice are like my relationships: platonic and unlucky.
Breenanin steuert zuerst Richtung des Raumes, mit den (immer noch) "Bewußtlosen". Sie sieht sich die Flüssigkeit noch einmal genau an und untersucht auch zwei der Schlafenden, die immer noch nicht wach zu bekommen sind.

Ich muß kurz etwas nachlesen gehen. Im Moment geht es ihnen aber den Umständen entsprechend gut.


Breenanin begibt sich wieder in Mutter Bridaghs Kammer und versucht das Buch wiederzufinden, indem sie eine Antwort vermutet. Nach einigen Minuten hält sie schließlich ein großes dickes Buch über Kräuter und Tränke in Händen und blättert sorgfältig darin. Schließlich findet sie, wonach sie gesucht hatte. Die Beschreibung des Schlaftrunks gleicht dem gefundenem "Gift" sowohl in Aussehen als auch dem beschriebenen Geruch. Auch eine Therapie ist schnell gefunden. Sie ist so einfach wie wirkungsvoll: ausschlafen.

Etwas ärgerlich schlägt die Magierin das Buch wieder zu. Ihre Neugierde würde in der nächsten Stunde wohl noch nicht befriedigt. Sie begiebt sich wieder in die Kementate zu ihrem Begleiter, der schon etwas unruhig und ungeduldig zu sein scheint.

Die gute Nachricht: Es geht ihnen allen gut und sie sind nicht in Gefahr. Im Gegenteil. Wenn sie wieder aufwachen, dürften sie sich sogar ziemlich gut fühlen. Das Mittel ist ein Schlaftrunk, der die Heilung fördern soll. Ein tiefer Schlaf für Verwundete, die, zum Beispiel aufgrund von Schmerzen, sonst nicht schlafen könnten.
Die schlechte Nachricht ist jedoch, daß wir sie wohl kaum wecken werden können. Sie müssen einfach ausschlafen.

Vielleicht sollten wir das Angebot der Efferdgeweihten annehmen und auch ein paar Stunden ruhen?


Fragend sieht Breenanin ihren Begleiter an.
"Research is like sex: sometimes something useful is produced, but that's not why we do it." -- Richard Phillips Feynman, Physiker und Nobelpreisträger, 1918-1988
Nach den Anstrengungen des letzten Abends viel Breenanin in einen tiefen, traumlosen Schlaf im selben Moment in dem ihr Körper die sauberen Laken des weichen, komfortablen Bettes berührte. Obwohl sie auch in der Kammer im Perainetempel hätte schlafen können, entschied sie sich, ihren neuen Kameraden zum Efferdtempel zurückzubegleiten und das Angebot der Efferdgeweihten anzunehmen. Das ihr zugewiesene Schlafgemach ließ keine Wünsche offen. Als sie endlich erwachte, hatte die Sonne schon einen Gutteil des Weges zu ihrem höchsten Stand hin geschafft. Sie fand ihre Kleidung ordentlich zusammengelegt und sauber wieder, und an der Waschschüssel stand ein voller Krug frischen Wassers nebst Seife und Handtüchern.

Nach einer sehr ausführlichen Morgenwäsche verläßt die Magierin in ihren frischen Kleidern ihr Gemach. Auf dem Weg ins Freie überlegt sie kurz, was wohl als erstes zu tun sei. Da sie keinen ihrer neuen Weggefährten entdecken kann (vielleicht schlafen sie noch, oder treffen ihre eigenen Vorbereitungen für die bevorstehende Aufgabe), macht sich die junge Magierin auf den Weg zurück in den Pereinetempel. In Mutter Bridaghs Kammer angekommen, sortiert Breenanin erst einmal ihre Aufzeichnungen. Danach durchsucht sie die vielen Bücher und sortiert sie nach (ihrer Meinung nach) Wichtigkeit und Kategorie. Mit einem Buch über die "wichtigsten" Heilplanzen, deren Zubereitung und Anwendung fängt sie dann schließlich an. Nach mehreren Querverweisen zu anderen Büchern, und einer kurzen Pause, in der sie nach den nur langsam, nach und nach erwachenden "Opfern" des letztnächtlichen Angriffes sah, hatte sie schließlich in relativ kurzer Zeit eine Liste zusammengestellt über Kräuter, deren Anwendugsgebiete und Zubereitung, mit Verweisen auf die häufigsten Krankheiten und Wundverläufe, einschließlich deren Beschreibung. Auf ein paar Vergiftungen waren bereits auf der Liste.

Wieder sortiert Breenanin ihre Aufzeichnung und erstellt rasch eine Einkaufsliste. Als sie damit die Burg verläßt, und sich eine Einkaufsstrategie überlegt, bringt sich schließlich ihr Magen knurrend in Erinnerung. Also lenkt sie ihre Schritte zuerst in die Taverne, wo sie überraschend freundlich begrüßt und bedient wird. Dennoch ist ihr nicht sehr wohl in der Taverne, da sie von allen Gästen mit neugierigen Blicken geradezu durchbohrt wird. Daher verzichtet sie schließlich auch auf alle höfliche Zurückhaltung und läßt die Tischmanieren beiseite, was ihren Aufenthalt in der Taverne drastisch verkürzt. Wenige Augenblicke nachdem sie die Taverne verlassen hat, hört sie, wie sich die Gaststätte wieder mit der "normalen" Geräuschkulisse füllt. Warum war es so unangenehm leise, als sie drinnen war? Und warum durfte sie ihr Essen nicht bezahlen?

Breenanin schüttelt die Gedanken ab und lenkt ihre Schritte zum Stand von Riganna. Während der letzten Schritte auf den Stand zu, kramt sie ihre Einkaufsliste hervor. Doch noch bevor sie etwas sagen kann, wird sie schon von der Kräuterhändlerin begrüßt.

Efferd zum Gruße! Ihr wurdet mir schon angekündigt. Was kann ich für Euch tun?

Nun ist die junge Magierin vollends verwirrt. Nun gut, die Ereignisse letzter Nacht mögen sich herumgesprochen haben. So groß ist dieser Ort nicht. Aber woher wissen die Leute von ihr. So genau kann sie doch nicht beschrieben worden sein. In Gedanken scheint Breenanin ihr Gegenüber nicht besonders intelligent anzusehen, denn die Kräuterhändlerin nickt, mit einem unter extremen Ansträngungen in ein freundliches Lächeln gebanntes Lachen, in Richtung Breenanins Brust. Als diese dem Blick folgt, bemerkt sie, daß sie das Geschenk der Efferdgeweihten über ihrer Kleidung trägt und so allmählich fällt der Kreuzer bei Breenanin. Erleuchtendes Wissen spiegelt sich im Gesicht der jungen Frau, als sie ihren Blick in Richtung Taverne lenkt.

Oh!

Breenanin verbirgt die Schuppe unter ihrer Kleidung und wendet sich wieder Riganna zu, die immer noh damit beschäftigt ist, ihr Lächeln unter Kontrolle zu halten.

Ich brauche einige Kräuter, Pasten und Tränke. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Zusammen schafften es die beiden Frauen, vieles auf der Liste in Rigannas Angebot zu finden. Für manches fand sich wirkungsvoller Ersatz. Natürlich war auch einiges nicht vorhanden. Letztlich war Breenanin aber zufrieden. Auch, weil Riganna sich mit einigen Giften auskennt und für die junge Magierin nützliche Tips und Gegenmittel hatte.

Während die Kräuterhändlerin Breenanins Einkäufe zusammenstellt und auch noch einige Pasten fertigt, macht diese sich zum Krämer auf. Schnell findet sie einen passenden Rucksack, Nachschub an Pergament und ein paar kleine Streifen Stoff, die sich für Verbände eignen. Beim Schmied gegenüber bekommt sie auch ein extra scharfes, nicht zu großes Messer. Allerdings war es gar nicht so einfach wieder vom Schmied wegzukommen. Dieser war aus irgendeinem Grund völlig aus dem Häuschen, daß "endlich mal wieder jemand nach scharfem Stahl fragt". Schließlich konnte sie sich aber doch entschuldigen und holt von Riganna ihre Bestellung ab. Sie verstaut alles sorgfältig in ihrem neuen Rucksack und bringt die Einkäufe zurück in den Perainetempel.

Als sie erneut die "Kemanate der Schlafenden" aufsucht, herrscht dort reges Treiben. Mittlerweile ist auch der letzte erwacht, der Praiosgeweihte ist dabei alle zu befragen, und Ywain untersucht mit einigen Helfen jeden Einzelnen auf eventuelle Nach- oder Nebenwirkungen. Auch die übrigen Flaschen selbst werden wohl gerade untersucht. Breenanin nickt Ywain mit einem freundlichen Lächeln erleichtert zu und betrachtet die Szene noch einen Augenblick, bevor sie sich entfernt.

Wieder in Mutter Bridaghs Kammer, sortiert sie noch einmal ihre Einkäufe und ihre restliche Habe. Dabei muß sie an ihr Zelt und an Valeija denken. Sie nimmt sich fest vor, nach beiden zu suchen, vielleicht noch heute. Als sie sich wieder einem der Bücher zuwendet, beschließt sie noch, in der nächsten Pause, wenn sich der erste Tumult gelegt hat, mit Ywain zu sprechen. Und vielleicht kann sie sogar mit dem Praiosgeweihten reden. Eigentlich ist ihr bei dieser Idee gar nicht wohl, aber die Neugierde zu erfahren, was denn nun genau geschehen ist, überwiegt.
"Research is like sex: sometimes something useful is produced, but that's not why we do it." -- Richard Phillips Feynman, Physiker und Nobelpreisträger, 1918-1988
Erschöpft und sehr verwirrt von den Vorgängen der letzten zwei Tage verlässt der Elf die Gruppe, nachdem die Befragung durch die Geweihten vorüber ist.

Langsam spaziert er zum See, um den Gesang des Wassers zu lauschen. Welche düsteren Geheimnisse wohl unter der Oberfläche schlummern? Als er am Ufer ankommt, ist von der Spannung allerdings nichts mehr zu spüren. Der See hat sich wieder in sich selbst zurückgezogen, als wäre er von der Einmischung in seine Angelegenheiten gekränkt. Vorsichtig setzt der Elf seine Beinflöte an die Lippen, und spielt eine sanfte Melodie zur Besänftigung. Kurz darauf ist von ihm nichts mehr zu sehen, oder zu hören.

Am nächsten Tag wird er im Dorf auftauchen, und allerlei Fragen über den Verbleib einer Frau seines Volkes stellen. Die Dorfbewohner sind immer noch verängstigt, aber höflich. Schließlich hat das merkwürdige Spitzohr den Segen der örtlichen Efferdtgeweihten. Das hat sich herumgesprochen. Antworten erhält er jedoch keine. Viele haben kaum je einen wie ihn gesehen, und die Dorfälteste ist ausgerechnet jetzt in ein Nachbardorf verreist, um ihre kranke Schwägerin zu pflegen.

Gegen Mittag hat er dann seine Suche beendet, und sucht seine neuen Gefährten im Efferdtempel ...
Am Abend war aus dem Praiosgeweihten nichts herauszubekommen. Er war zwar höflich (war das wirklich ein Praiosgeweihter?) doch bestimmt und vertröstete Breenanin auf den nächsten Tag, da er sich erst ein Bild machen müsse. Auch mit Ywain konnte sie nicht sprechen, da dieser bereits im Perainetempel unterwegs war, um nach dem Rechten zusehen und um zu überprüfen, ob auch sonst nichts fehle. Also war die junge Magierin etwas enttäuscht wieder zu "ihren" Büchern zurückgekehrt und dann relativ früh zu Bett gegangen.

Am Morgen war Breenanin schon zeitig am See, um zu baden. Danach gönnte sie sich ein Frühstück. Alleine, den sie konnte kein bekanntes Gesicht entdecken. Schließlich entschied sie sich, bis zum späten Vormittag noch ein wenig zu studieren. Auf dem Weg zu "ihrer" Kammer und in den beiden Pausen, die sie einlegte, hatte sie gehofft, Ywain irgendwo anzutreffen. Doch der blieb leider verschwunden.

Nun, etwas weniger als zwei Stunden bevor die Sonne ihren höchsten Stand erreicht, packt Breenanin ihre Sachen zusammen und begibt sich Richtung Rondraschrein. Auf halben Weg trifft sie Valeija, die sie freudig begrüßt. Kurz erzählen sich die beiden Frauen ihre Geschichte der letzten beiden Tage (und Nächte). Als Breenanin zwischendurch erwähnt, daß sie ihr Zelt nicht mehr finden konnte, bringt Valeija dieses zum Vorschein und übergibt es der Besitzern. Sehr bald wird aus dem Gespräch klar, daß sich die Wege der beiden Frauen wohl trennen werden. So verabschieden sie sich schließlich und Breenanin sieht Valeija noch einige Augenblicke nach, bis diese hinter einem Haus verschwindet. Kurz verweilt ihr Blick noch in dieser Richtung, bevor sich die junge Magierin mit einem Ruck umdreht und ihrem Ziel entgegen eilt. Doch nicht der Schrein selbst ist ihr Ziel, sondern das einzelne Haus daneben. Als sie es erreicht, holt sie noch einmal tief Atem und klopft dann gegen die Tür.
"Research is like sex: sometimes something useful is produced, but that's not why we do it." -- Richard Phillips Feynman, Physiker und Nobelpreisträger, 1918-1988
Es ist schon recht spät, als Jasper im Tempel des Efferd erwacht. Stöhnend richtet er sich auf, und er braucht ein paar Sekunden, um sich zu orientieren. Er lässt sich zurück auf sein Lager fallen, reibt sich die Augen und bleibt noch ein paar Sekunden liegen. Dann gibt er sich einen Ruck und steht auf. Dann woll'n wir mal Efferd huldigen, brummt er und tastet über sein stoppeliges Kinn. Dann begibt er sich, zusammen mit Rike, zum See, um sich zu waschen und eine Runde zu schwimmen. Mit Sorgfalt reinigt er sich, schrubbt sich ordentlich den Körper ab. Auch Rikes Fell wird durchgebürstet. Anschließend holt er sein Rasierzeug aus dem Lederetui und schabt sich den Bart ab, bis sich sein Kinn glatt anfühlt.

So gereinigt kehrt er in den Tempel zurück, um ein kurzes Gebet an Efferd zu richten. Schließlich geht er in die Schänke, um mit Rike ein anständiges Frühstück einzunehmen. Gut. Jetzt kann der Tag beginnen.

Jasper besucht den örtlichen Krämer, ersteht dort einen Tiegel Lederfett zur Pflege seiner Rüstung und stabilen Zwirn, um seine Kleidung auszubessern. Dann sucht er seine Kameraden, findet schließlich Fannwyn und setzt sich zu ihm. 'n Tach. Na, gut geschlafen?, sagt er und beginnt, seine Rüstung mit dem Lederfett zu behandeln. Zwischendurch schaut er immer mal wieder auf, unterhält sich mit dem Jäger über den gestrigen Tag und das, was ihnen bevorsteht. Nach Havena also. Kommst du hier aus der Gegend? Wie weit wird's wohl sein von hier bis nach Havena, drei Tagesmärsche bestimmt, oder noch mehr? Müssen mal überlegen, was wir noch alles brauchen für unterwechs. 'N büschen Marschverpflegung un so, wasserdichtes Zelttuch, 'n paar Stricke, um's aufspannen zu können. Könn' wir ja zusammen benutzen, da muss nicht jeder extra seins mitnehm'. Den üblichen Kram, Feuerzeuchs, 'n Kochpott oder 'ne Pfanne oder so was, ein, zwei Beutel, falls wir unterwechs was finden, vielleicht kannste ja auch was Jagen, oder is das hier verboten?
Hallo, ich bin's - der Bart von Fidel Castro. Und mir ist total langweilich nie geschnitten wurde.
I'm a roleplayer. My dice are like my relationships: platonic and unlucky.
Fannwyn überlegt, ob er wirklich im Tempel schlafen sollte, oder nicht doch lieber wieder in das Lager am Turnierplatz zurückkehrt. Nach kurzer Überlegung entscheidet er sich für den Tempel und versucht noch etwas Schlaf zu finden. Das gelingt aber nicht sonderlich, also steht er nach einiger Zeit wach Herumliegens wieder auf und verlässt das Gebäude Richtung See. Die Praiosscheibe schickt bereits erste Helligkeit voraus, aber ihr rot verbirgt sie noch. Am See angekommen lässt sich Fannwyn im Gras nieder und lässt seinen Blick über die glatte, sich kaum bewegende Oberfläche des Gewässers schweifen.
Welche Geheimnisse es dort drinnen wohl noch geben mag?

Gedankenverloren schlägt der Jäger seinen linken Handschuh um und gibt einen schrillen Pfiff von sich. Wenige Augenblicke später hört er auch schon das Rauschen von Finlays Federn, als dieser auf seinem Arm landet.

Na, konntest du wenigstens etwas Ruhe finden und schlafen?

Der Vogel sieht Fannwyn fragend an und legt den Kopf schief, bis sein Gegenüber grinsen muss und ihn am Hals krault.

Ich weiß, dich kann eh nichts aus der Ruhe bringen.

Noch eine ganze Weile sitzen die beiden auf der Wiese, als sich der Himmel irgendwann langsam aber sicher rot färbt und der neue Tag endgültig anbricht. Noch einmal fährt der Jäger dem Falken durch das Gefieder und entlässt ihn dann wieder in die Lüfte.

Für ein paar Minuten betrachtet Fannwyn das Lichtspiel der ersten Sonnenstrahlen auf der Wasseroberfläche, die sich mit dem aufkommen eines lauen Lüftchens angefangen hat, zu kräuseln.
Irgendwann steht er dann doch auf und macht sich auf den Weg zum Zeltlager.
Dort angekommen begibt er sich zu seinem Zelt und vergewissert sich, dass noch alles dort ist, wo es sein sollte. Seinen Bogen wickelt er in ein einfaches Tuch und verstaut alles, das er nicht am Körper tragen kann, provisorisch im Rucksack, da er später noch ein paar Besorgungen machen muss und es sich deshalb nicht lohnt, ordentlich zu packen. Schließlich baut er das Zelt ab, legt es fachgerecht zusammen und verschnürt es zu einem einigermaßen handlichen Packen. An einer der zahlreichen Fressbuden lässt er sich einen Happen Brot und Käse geben. Für ein richtiges Frühstück ist auch später noch Zeit. Im Anschluss sieht er sich nach einem Krämerstand um, an dem er seine Lederbänder ersetzen kann, die er in der Nacht verbraucht hatte, um den Barbaren zu fesseln. Die Ereignisse erscheinen ihm bei diesem Gedanken bereits wie in weiter Ferne. Da er jedoch nichts passendes findet, macht sich Fannwyn auf den Weg zurück ins Dorf. Hier wird er dann auch fündig.

Der kleine Einkaufsbummel und die nicht vorhandene Nachruhe lassen ihn irgendwann recht hungrig werden, der Happen vom Morgen war da eindeutig zu wenig. Also bestellt er sich in der Taverne ein ausgiebiges Frühstück. Wurst, frisches Brot, Honig und ein heißer Kräutertee, das vertreibt die Mattheit in den Gliedern.
Mit dem Essen lässt sich der Jäger Zeit und beschließt im Anschluss, es sich noch irgendwo gemütlich zu machen und dem Treiben auf der Straße zuzusehen. Also verlässt er das Gasthaus und lässt sich auf der nächsten Bank nieder, die er finden kann.

Trotz anderer Pläne achtet Fannwyn kaum auf die Menschen auf der Straße und lässt sich einfach mit geschlossenen Augen von der Sonne bescheinen. Fast schläft er schon ein, da merkt er, wie sich jemand neben ihn setzt. Es ist der Recke mit dem Hund.

'n Tach. Na, gut geschlafen?

Müde lächelnd sieht er den Mann an.

Eher nicht, ganz im Gegenteil. In dem Tempel hab ich kein Auge zubekommen und dann hat sich's auch nicht mehr gelohnt zu schlafen. Aber hier in der Sonne, da ist man doch nah dran, einfach wegzunicken.

Es entwickelt sich ein ruhiges Gespräch zwischen den beiden über die vergangenen und die kommenden Ereignisse, während Jasper an seiner Ausrüstung arbeitet und Fannwyn immer wieder mal die Augen schließt und die Sonne genießt.

Nach Havena also. Kommst du hier aus der Gegend? Wie weit wird's wohl sein von hier bis nach Havena, drei Tagesmärsche bestimmt, oder noch mehr? Müssen mal überlegen, was wir noch alles brauchen für unterwechs. 'N büschen Marschverpflegung un so, wasserdichtes Zelttuch, 'n paar Stricke, um's aufspannen zu können. Könn' wir ja zusammen benutzen, da muss nicht jeder extra seins mitnehm'. Den üblichen Kram, Feuerzeuchs, 'n Kochpott oder 'ne Pfanne oder so was, ein, zwei Beutel, falls wir unterwechs was finden, vielleicht kannste ja auch was Jagen, oder is das hier verboten?

Um ein Zelt brauchst du dich nicht zu sorgen. Fannwyn deutet auf das Bündel neben seinem Rucksack.
Das gehört zwar einem Freund, aber der ist bereits nach Havenna aufgebrochen und solange können wir das ja nehmen. Wenn wir erstmal in der Stadt sind, wird sich dann zeigen, wie es für danach aussieht. Zum Rest kann ich erstmal nicht viel sagen, das sollten wir wohl besser mit den anderen besprechen. Nicht, dass wir dann alles doppelt und dreifach haben. Und das Jagen.... man darf sich nur nicht erwischen lassen. Der Jäger zwinkert Jasper verschwörerisch zu und muss dann breit grinsen.
Die der Götter Gunst verloren,
sind verfallen einer Macht -
Die sie führt zu fernen Toren,
und durch sie in ew'ge Nacht.
JackyD:
Kurz nachdem du anklopfst, öffnet dir eine alte Frau die Tür.
Was gibt es?
Die Zwölfe zum Gruß. Mein Name ist Breenanin Sommerwind. Ich bin auf der Suche nach Informationen über meine verstorbenen Eltern.
Kommt erstmal rein.
Die Frau stellt sich als Elwine Kurstan vor und geleitet dich in die Küche und bietet dir etwas zu trinken an. Schließlich erzählst du die ganze Geschichte. Dass das Haus deiner Eltern, Radagast und Naichoryss Grünenfeld, in Gerasim abbrannte und deine Eltern darin umkamen, dass du dich an nichts erinnern kannst, weil du erst 2 warst. Und dass du nach deine Ausbildung nun der einzigen schwachen Spur, die es noch gibt, gefolgt bist, in der Hoffnung noch etwas herauszufinden.
Du bist die kleine Grünenfeld? Dass ich das noch erlebe? Weißt du, dass deine Mutter damals eine wackre Kriegerin und Heldin war? Jaja, es ist wahr, sie hat so manchen Räuber und Bandit Mores gelehrt. Angeblich soll sie sogar einen echten Raubritter aus dem Weiden das Handwerk gelegt haben. Aber dass sie auch einen echten Drachen erlegt hat, halte ich für unwahr. Lügengeschichten eben, um das neugierige Volk aufs Korn zu nehmen. Ihren Radagast, einen wirklich anständigen Mann, hat sie auf ihren Reisen kennen gelernt. Er war immer ihr Gewissen und hat dafür gesorgt, dass sie nicht zu viel Blödsinn anstellt...
Achja, die gute alte Zeit...
Übrigens ist es dem neuen Baron zu verdanken, dass das Turnier nicht mehr im Namen deiner Mutter ausgetragen wird! Dieser hirnverbrannte Ochse. Praios vergib!
...
Und die sollen bei einen Brand ums Leben gekommen sein? Das kann ich mir gar nicht vorstellen, bei dem, was sie alles erlebt haben. Aber Rondra wird schon einen Platz an ihrer Tafel für die beiden bereit gestellt haben, sie ist ja groß genug!
...
Naja, sei es wie es sei. Die beiden haben sich hier mit so 35 Götterläufen zu Ruhe gesetzt, da sie das Abenteurerleben genug genossen haben. Eigentlich wollten sie ihre Ruhe, deswegen haben sie auch das abgelegene Yantibair gewählt. Trotzdem kamen immer wieder leute vorbei und wollten irgendwas von den beiden. Manchmal waren auch wirklich schlimme Gesellen darunter. Denen möchte man nicht alleine begegnen. Naja und als dann du unterwegs warst, haben sie sich entschlossen, wegzuziehen. Wohin wusste niemand. Gerasim anscheinend. Weiß nicht viel über die Stadt, außer dass dort Elfen hausen sollen.
...
Und sie sollen echt in einem Feuer umgekommen sein?
Apropos Feuer, ich muss ja kochen! Nun, husch raus mit dir! Tut mir leid, aber wenn mein Männe nicht zeitig sein Mahl bekommt, wird er immer so unleidlich. Kannst ja heut abend nochmal vorbeischauen, da haben dann wir beide für dich Zeit.

Ich weiß nicht genau, ob ich heut Abend noch hier bin, ich muss nach Havena reisen.
Oh, naja macht nichts, wenn du mal wieder da bist, kannst du jederzeit vorbeischauen, wenn ich nicht grad Essen machen muss. Im Rondraschrein gibt es übrigens ein Buch, in dem ein paar Heldentaten deiner Eltern stehen.
Mit diesen Worten wirst du vor die Tür geschoben und sie wird hinter dir zugeknallt.
Danke...

Du beschließt noch kurz das Buch im Rondraschein zu überfliegen, bevor du dich zurück zum Efferdtempel begibst. Tatsächlich scheint jedes Wort von Elwine der Wahrheit zu entsprechen. Deine Eltern, v.a. deine Mutter waren echte Helden! Sie haben Räuber zu Strecke gebracht, einige Keiler, die armen Bauern das Leben schwer machten, getötet und sogar den Raubritter Gurvan von Runhag gefangen und den Praiosgericht überstellt.

Etwas verwirrt über deine Herkunft machst du dich auf dem Weg zum Efferdtempel.



Gegen Mittag im Efferdtempel:
Efferd zum Gruße. Verzeiht bitte, dass ich mich erst jetzt um euch kümmere, aber ich habe noch Zwiesprache mit meinen Herrn gehalten. Wenn ihr etwas essen wollt, dann bedient euch. Die Novizen haben etwas zubereitet. Achja, bevor ich es vergesse: hier sind zwei Botschaften. Die erste ist für den Praiostempel in Havena, in dem um Unterstützung wegen dem Skelett gebeten wird. Und der zweite ist für den alten Efferdtempel in Havena für den Hochgeweihten Graustein. Er wird euch weiter unterstützen. Mir bleibt nur noch, euch viel Erfolg und den Segen der Götter zu wünschen. Eure Taten werden ganz sicher nicht unbeachtet bleiben.
Ist Unmögliches denkbar? Und wenn ja, warum Pfefferminztee?

*****
Tore schlägt die Schuppe in einen Lappen ein, auch wenn ein Stück einer toten Seeschlange als Trophäe gelten mag
ist ihm dieser Glücksbringer eher suspekt.

Gähnend macht er sich dann auf zum Zeltplatz hier kann er jetzt nichts mehr tun. Um die Vergifteten
kümmern sich schon Heilkundige und einen Fußmarsch nach Havena will er lieber ausgeruht antreten.

Nachdem Tore sich morgens am See gewaschen hat widmet er sich erst einmal der Pflege seiner Waffen
sollte die Efferd-Diar doch recht haben und Tore wirklich auserwählt sein, werden er
und seine neuen Gefährten ihre Waffen noch brauchen.

Gegen Mittag geht Tore zurück zur Halle des Efferd um sich mit seinen Gefährten zusammenzufinden.
Dort angekommen bietet ihm einer der Novizen etwas zu essen an, was Tore gerne annimmt.
Nachdem er seine Rüstung ordentlich mit dem Lederfett behandelt hat und gleich auch die metallenen Schnallen und Bänder ein wenig damit geschmiert um den Rost fernzuhalten, nimmt er sich seine Kleidung vor und stopft ein paar kleinere Löcher in seinem Hemd. Auch die Blätter seines Streitkolbens werden gepflegt.

Auf Fannwyns Kommentar zum Jagen antwortet Jasper mit einem Stirnrunzeln, denn eigentlich ist er kein Freund der Wilderei. Andererseits, ohne Fannwyn würde er vielleicht heute nicht mehr hier sitzen. Deshalb antwortet er, etwas brummig "Das mit dem Zelt is gut. Und was die Jagd angeht, ich denke, wir finden unterwechs auch genuch Gasthäuser, da muss man ja nich unbedingt wildern.

Bald darauf gesellen sich auch Gelwas und Tore zu ihnen, Jasper begrüßt beide freundlich und setzt dann seine Arbeit fort. Dabei erörtert er mit ihnen ebenfalls die benötigte Ausrüstung.

Schließlich ist Jasper mit seinen Ausbesserungen fertig, zieht sein Hemd wieder an und packt Nadel, Faden und Fett in seinen Beutel. Die Schuppe trägt er über dem Hemd. Die Rüstung lässt er stehen, das Fett soll noch etwas einziehen. Mit einem Blick auf die Gefährten meint er: Seid ihr noch 'n Weilchen hier? Könnter auf meine Rüstung aufpassen, das Fett muss noch einziehen. Ich guck mal, ob ich Breenain finde, hat einer von euch sie irgendwo gesehn? Werd mit ihr noch mal über den Kram reden und dann zum Händler und das Zeuch gleich mitbring'

Anschließend begibt er sich zu Breenain und dann zum Krämer, um die restlichen Einkäufe zu erledigen.
Hallo, ich bin's - der Bart von Fidel Castro. Und mir ist total langweilich nie geschnitten wurde.
I'm a roleplayer. My dice are like my relationships: platonic and unlucky.
Ihr habt alle eure Sachen, wie Einkaufen etc. erledigt und begebt euch zum Efferdtempel, um eure neuen Kameraden zu treffen und eure bevorstehende und unbekannte Aufgabe zu bereden. Ihr wisst nicht wirklich, was auf euch zukommen wird oder wohin euch euer Weg führt.

Aber ihr scheint von Efferd dazu auserwählt zu sein, diesen Weg zu betreten und auch wenn euch das ein wenig verunsichert, fühlt ihr euch doch ein wenig... behütet.

Gerade diskutiert ihr, wie ihr in der riesigen Stadt Havena denn die Magierin finden wollt, als sich die Geweihte zu euch gesellt.

Efferd zum Gruße, meine Freunde.
Wie ich sehe, seid ihr bereit aufzubrechen.
Ich habe euch noch ein letztes, üppiges Mahl bereiten lassen, bevor ihr aufbrecht.


Gemeinsam nehmt das Mahl zu euch. Die Geweihte versucht ein angenehmes Gespräch zu führen, aber man merkt sichtlich, dass eure Gedanken woanders liegen. Nach dem Essen gibt sie jedem von euch kleine, schwere Lederbeutel.

Ich habe für jeden von euch 10 Dukaten als weltliche Anzahlung für eure Queste. Außerdem habe ich euch die Anzahlung von denen, die im Turnier eingeschrieben waren, wieder gebracht.

Nun bleibt für mich nur noch den Segen des Herrn auf euch herab zu rufen und euch zu entlassen.

Die Geweihte segnet euch noch einmal, bevor ihr euch herzlich von einander verabschiedet und den Tempel verlasst. Draußen warten etliche Dorfbewohner auf euch, um euch ebenfalls zu verabschieden und euch alles Gute zu wünschen. Jeder von euch bekommt sogar noch ein kleines Stoffbündel, in dem etliche Leckereien zu finden sind. Vom scharfen Schlehenschnaps bis hin zum würzigen Schinken.

Und so verlasst ihr gemeinsam den Ort Yantibair.

Die Reise selbst verläuft sehr ereignislos und so erreicht ihr am frühen Nachmittag des dritten Tages Havena.
Schon von weitem kündigt Havena sich an. Die Hauptstadt Albernias und größte mittelreichische Stadt am Meer der sieben Winde erhebt sich stolz vor euch am nördlichsten Arm des großen Flusses. Berühmt durch die Prinzessin-Emer-Brücke, eine Meisterleistung des Mechanikus Leonardo, einen der größten Efferdtempel, unter dem angeblich eine Legatin Efferds hausen soll, oder die Havena-Bullen, eine der erfolgreichsten Immanmannschaften Aventuriens, berüchtigt durch die Unterstadt, das mahnende Überbleibsel der großen Flut von vor 300 Jahren, zieht Havena ein Unzahl verschiedenster Menschen an, deren Absichten sicherlich nicht immer koscher sind, wie die Redensart sagt.

Trotzdem durchströmt euch eine Welle voll Zuversicht und so schickt ihr euch an, die Stadt zu betreten...




_________________________________________________________________
Ende Teil 1
Ist Unmögliches denkbar? Und wenn ja, warum Pfefferminztee?

*****




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste