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Ein NLT-Veteran spielt Drakensang: Am Fluss der Zeit
Das mochte und mag ich an Drakensang, dass es so typische DSA Professionen als Spielercharaktere bietet und man nicht den langweiligen Standard Krieger, Magier, Dieb, Bogenschütze spielen muss. :)
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Den Zwölfen zum Gruße!

Inzwischen korrigiere ich mich bezüglich meiner Einschätzung des Prospektors. Ich weiß jetzt, warum ich mit ihm in "Am Fluss der Zeit" fremdelte, obwohl er doch in Drakensang genau die richtige Wahl war.

(09.04.2018, 21:02)Kunar schrieb: Ich habe mich besonders über die Interaktion mit Laurelin gefreut.

Das ist tatsächlich die eine Stärke des Prospektors im Spiel. Es ist auch wirklich eine ungewöhnliche Geschichte, die für ihn erzählt wird. Das Elend beginnt mit der Wahl des ersten Begleiters:

(05.04.2013, 12:02)Kunar schrieb: Offensichtlich muss man sich entscheiden, welchen der beiden Begleiter man rettet. Sehr schwer zu entscheiden. Im Kampf ist Jaakon im Moment die größere Hilfe mit seinen Zaubersprüchen. Außerdem ergänzt sich besser mit dem Prospektor. Andererseits ist es auch recht passend, wenn ein Kampfmagier im Kampf gegen einen anderen Magier stirbt. Außerdem ist es tragischer, jemanden sterben zu sehen, mit dem man sich vorher noch länger unterhalten hatte. Für Fayris spricht, dass man ihr wohl zuerst helfen wird, weil sie etwas zerbrechlicher wirkt und sie "nur" eine Fährtenleserin ist.

(07.04.2013, 12:33)Kunar schrieb: Jaakon ist "auf die Schnelle" für den Kampf etwas besser gerüstet und bei Fayris überschneiden sich einige Wildnisfähigkeiten mit denen des Prospektors. (...) Aber Fayris scheint die einzige weibliche Begleiterin zu sein, die man im gesamten Spiel bekommen kann. Wenn dann der Hauptcharakter männlich ist, wäre es doch ein wenig schade, auf sie zu verzichten. (...) Irgendwie fühlte es sich auch "richtiger" an, Fayris zuerst zu Hilfe zu eilen und die dramatische Sequenz gefiel mir bessen. Deswegen spiele ich mit Fayris weiter.

Man sieht, wie ich damals hin- und herschwankte, wen ich retten soll. Ursprünglich hatte ich mir vorgenommen, Jaakon zu retten. Von den späteren Dialogen ist das Spiel anscheinend eher auf Fayris ausgelegt und ich würde sie beim ersten Durchlauf definitiv empfehlen. Nur leider hat der Prospektor ab dann recht wenig zu tun, denn:

(09.04.2018, 21:02)Kunar schrieb: Bei den Talenten ergaben sich einige Überschneidungen mit Fayris: Sinnenschärfe, Wildnisleben, Pflanzenkunde, Tierkunde.

In Drakensang ergänzte sich der Prospektor dennoch sehr gut mit Gwendala. Warum passte es diesmal nicht so gut?

(09.04.2018, 21:02)Kunar schrieb: Hinzu kam, dass erst sehr spät im Spiel eine erbeutbare gute Armbrust auftauchte. Das machte den Unterschied zu Drakensang besonders spürbar.

Anstatt dass sich hier erneut zwei verschiedene Fernkämpfer begegnen, muss der eine lange Zeit mit einem Anfängerinstrument auskommen (wenn man nicht teuer einkaufen / bauen will). Das relativiert auch den Vorteil "Entfernungssinn".

(09.04.2018, 21:02)Kunar schrieb: Die Waffentalente (Hiebwaffen, Armbrust) habe ich nicht groß gesteigert. Der Prospektor blieb - im Gegensatz zu seinem Vetter in Drakensang - ein Anfänger der Kampfkunst.

Forgrimm bedient auch die Kategorie "Hiebwaffen" wunderbar. Da spielte der Prospektor also automatisch die zweite Geige (und ich trauerte den vergebenen Punkten für den Entfernungssinn hinterhet).

(09.04.2018, 21:02)Kunar schrieb: So wie Drakensang auf Zwerge, so ist dieses Spiel deutlich auf Elfen zugeschnitten (Waffen und Ausrüstung, Anzahl elfischer Charaktere). Wer keine Elfe spielt, hat daher keinen Grund, Jaakon statt Fayris zu retten.

Das ist tatsächlich der eine Grund, warum man wenigstens einen Elfen in der Gruppe haben sollte: Sonst bekommt niemand die elfischen Boni. Damit sind Prospektor und Geode natürlich ein wenig zwischen den Stühlen, weil sie die Naturtalente erlernen, aber genau das auch von Fayris abgedeckt wird.

Die Alternative wäre gewesen, im ersten Durchlauf ohne Elfe und ohne Fayris herumzulaufen - auch kein schöner Gedanke. Nein, der Prospektor ist keine gute Idee fürs erste Mal in Nadoret, sondern eher fürs erneute Durchspielen, wenn man mit dem Spiel schon vertraut ist und mal einige andere Sachen ausprobieren will (Jaakon retten, Kampfweg mit Forgrimm).
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