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Der Attributo-Zauber
#1
Irgendwie funktionieren diese "Attributo"-Zauber bei mir nicht so richtig. Für gewöhnlich wird das entsprechende Attribut bei erfolgreichem Sprechen des Zaubers um "(ZwF/3)+1" gesteigert. Da wird doch normalerweise nichts gewürfelt, oder? Wenn ich also beispielsweise einen ZwF von 6 habe, dann müsste das Attribut doch um 3 Punkte gesteigert werden, und zwar jedesmal, oder? Das ist bei mir aber nicht der Fall. Ich habe es dann auch oft, dass das Attribut nur um 2 gesteigert wird oder so. Ähnliches tritt auch bei höheren ZwF auf. Bei ZwF 18 beispielsweise müsste das Attribut um 7 gesteigert werden, aber da habe ich es zwischendurch immer mal wieder, dass "nur" um 4, 5 oder 6 Punkte gesteigert wird. Natürlich wird das Attribut auch oft korrekt gesteigert. Aber eben nicht immer. Was aber ja eigentlich nicht sein kann, oder?

Ist das hier ein Bug? Hat sonst noch jemand Probleme damit? Oder verstehe ich die Beschreibung des Zaubers nur nicht richtig und es wird doch in irgendeiner Form im Hintergrund gewürfelt? Ich weiß jetzt leider nicht genau, ob da in der ungepatchten Version auch schon der Fall ist, jedenfalls fahre ich ja mittlerweile mit dem neuesten Patch. Kann jemand was dazu sagen? Denn ich finde es schon ein wenig lästig, das bei schweren Kämpfen manchmal mehrmals probieren zu müssen, bis das entsprechende Attribut (vornehmlich die KK) korrekt gesteigert wird.
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#2
Der Bonus des Zaubers hängt von den ZfP ab. Es wird im Hintergrund gewürfelt, allerdings bei Zaubern nicht ersichtlich. Wenn der Held alle Talentpunkte des Attributo zum Ausgleich seiner Zauberprobe verbraucht hat, damit der Zauber überhaupt gelingt, hat er ZfP 0 am Ende. Sprich, die Eigenschaft erhöht sich nur um einen Punkt (ZfP0/3=0+1=1).
Hat der Held keine Talentpunkte zum Ausgleich der Zauberprobe verbraucht, hat er maximale ZfP bis zur Höhe seiner aktuellen Talentpunkte auf dem Zauber.

Gwendala hat z.B. Attributo IN auf 6. Braucht sie nichts zum Ausgleichen, erhält sie ZfP 6 und somit das Maximum, um IN um 3 Punkte zu erhöhen. Der vierte Punkt käme, wenn du den Attributo auf 9 steigerst und sie beim Zaubern ebenfalls keine Punkte zum Ausgleich verbraucht.

Was man aber leider nicht sehen kann, wie die Würfe bei den Zaubern im einzelnen ausfallen. 100% sicher ist man, wenn die geprobten Eigenschaften auf mindestens 20 sind. Dann entspricht ZfW = ZfP, weil der Zauberer garantiert nichts zum Ausgleich des Zaubers verbrauchen wird.

Das Phänomen tritt in allen Versionen auf.
Zum NLT-Wiki: http://nlt-wiki.crystals-dsa-foren.de/doku.php , Zum Drakensang-Wiki: http://drakensang-wiki.crystals-dsa-foren.de/doku.php
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#3
(08.07.2009, 00:09)Crystal schrieb: Hat der Held keine Talentpunkte zum Ausgleich der Zauberprobe verbraucht, hat er maximale ZfP bis zur Höhe seiner aktuellen Talentpunkte auf dem Zauber.

Ah, das habe ich nicht gewusst. Danke dir, das erklärt natürlich alles. Also macht es durchaus Sinn, einen Attributo beispielsweise auf 8 zu steigern, auch wenn man die 9 noch nicht erreichen kann. Ich habe das sonst immer in 3er-Schritten gemacht, also erst einmal auf 6 steigern, dann - sobald möglich - in einem Schwung auf 9 und so weiter und so fort. Eben weil ich dachte, dass ZfW 6 oder ZfW 8 keinnen Unterschied macht. Denn gerade zu Beginn hat man bei Kladdis beispielsweise ja nicht so viele AP übrig, weil es so viel gibt, was man bei ihr sinnvollerweise steigern könnte. Ähnliches gilt für Gwendala und im Grunde auch für Jost, wenn man ihn schon mit zur Burg Grimmzahn nehmen will.

Das ist dann auch bei allen Zaubern so, ja? Es gibt ja noch weitaus mehr wichtige Zauber, die vom ZfW abhängen, wie beispielsweise der "Fulminictus" oder der "Dschinnenruf". Gut zu wissen, dass es hier überall noch derbe Abzüge geben kann. Zu blöd, dass man die Würfelergebnisse nicht auch in der Konsole abrufen kann. Was das angeht, haben die Zauber, deren Effektivität nur vom Modifikator, und nicht vom ZfW abhängen, ja einen kleinen Vorteil: Man weiß, woran man ist.

Und wie ist das beim "Foramen"? Ich habe bisher nie mit dem gearbeitet, weil "Schlösser knacken" eine mehr als sinnvolle Alternative darstellt. Wie ist das denn theoretisch mit diesem Zauber? Der Zauber kann ja ein Schloss nur dann knacken, wenn der ZfW mindestens der Erschwernis der Probe entspricht. Angenommen man geht bei einer Truhe, die mit einer Erschwernis von 15 versehen ist, mit einem ZfW 15 "Foramen" ran. Dann ist es auch hier so, dass man dann keinen einzigen ZfW als Ausgleich zum Gelingen des Zaubers vergeuden darf? Das wäre dann ja ziemlich mies und man müsste eigentlich fast noch ein paar weitere Steigerungspunkt investieren, damit der Zauber nicht vollkommen zum Frustfaktor ausartet. Ich habe wie gesagt leider keine Erfahrungen mit dem Zauber. Aber er erscheint mir wirklich immer unattraktiver...
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#4
(08.07.2009, 01:47)Pergor schrieb: Also macht es durchaus Sinn, einen Attributo beispielsweise auf 8 zu steigern, auch wenn man die 9 noch nicht erreichen kann.
Wenn Drakensang bei ZfP 8 aufrundet, dann ja. Kann ich aber nicht sagen, ob dem so ist. Meist rundet das Spiel eher ab, als auf. :rolleyes:

(08.07.2009, 01:47)Pergor schrieb: Ich habe das sonst immer in 3er-Schritten gemacht, also erst einmal auf 6 steigern, dann - sobald möglich - in einem Schwung auf 9 und so weiter und so fort.
Genau, das würde ich allgemein auch empfehlen, es so beizubehalten. Der ZfW (Zauberfertigkeitswert) sollte immer sauber durch 3 teilbar sein, damit die effektive Anzahl ZfP (Zauberfertigkeitspunkte) bei der Probe den höchstmöglichen Bonus bei der Eigenschaft erzielen.

(08.07.2009, 01:47)Pergor schrieb: Das ist dann auch bei allen Zaubern so, ja?
Das rechnerische Prinzip ist bei jedem Zauber genauso, der auf die ZfP abzielt, um besser zu sein. Also sprich, die Punkte, die bei der Probe stehenbleiben, sind maßgebend, wie stark ein Zauber tatsächlich wirkt.

(08.07.2009, 01:47)Pergor schrieb: Und wie ist das beim "Foramen"?
Der ZfW muss mindestens so hoch sein, wie die Erschwernis, damit die ZfP genauso hoch ausfallen können, wie der ZfW, um die Erschwernis ausgleichen zu können.
Ist er niedriger, würfelt der Zauberer bei jedem Wurf gegen die Differenz zur Eigenschaft. Ist die Erschwernis 20 und hat Jost nur ZfW 15, dann müssen alle drei Würfe 5 Punkte unter der Eigenschaft liegen. Ein Punkt mehr bei nur einem Wurf und die Truhe bleibt zu.
Nicht der ZfW öffnet die Truhe, sondern die ZfP. :)

Allerdings wird beim Foramen keine Erschwernis in der Konsole angezeigt, obwohl vorhanden. Einen Schlossknacker mit blanken Händen die Öffnung misslingen lassen, damit man die Erschwernis "sieht" und dann den menschlichen Vollmagier mit seinem Foramen auf die Truhe loslassen, damit man das Ergebnis nachvollziehen kann.
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#5
(08.07.2009, 02:04)Crystal schrieb: Genau, das würde ich allgemein auch empfehlen, es so beizubehalten. Der ZfW (Zauberfertigkeitswert) sollte immer sauber durch 3 teilbar sein, damit die effektive Anzahl ZfP (Zauberfertigkeitspunkte) bei der Probe den höchstmöglichen Bonus bei der Eigenschaft erzielen.

Bis gestern hätte ich dir zugestimmt. Aber wenn man ja vorher erst einmal möglicherweise Zfp aufwenden muss, um den Zauber überhaupt zu schaffen, dann ist es doch eben sinnvoller, sich von dieser 3er-Variante zu lösen und immer den Attributo auf den höchstmöglichen Wert zu steigern. Wenn ich die 9 noch nicht erreichen kann, dann kann ich es ja dennoch auf 8 steigern, damit ich immer mindestens zwei Zfp übrig habe, die als Ausgleich für die Würfelwerte dienen können, und dann immer noch genug zu haben, um die maximale Steigerung des Attributs rauszuholen. Jetzt, wo ich weiß, dass da auch gewürfelt wird, scheint mir das die bessere Vorgehensweise zu sein. Ich meine, man kann es natürlich immer so oft probieren, bis es klappt. Aber da sehe ich lieber zu, dass die paar AP zusätzlich etwas früher aufwende und das Steigern des Attributs etwas glatter funktioniert. Denn wenn man, wenn man die maximale Steigerung des Attributs erreichen will, keinen einzigen Zfp zum Ausgleich "verlieren" darf, dann ist das ja eine ziemlich schwere Angelegenheit. Es sei denn, man steigert die Attribute, auf die geprobt wird, entsprechend hoch. Aber wer steigert schon, um beim Beispiel des "Attributo KK" zu bleiben, Klugheit und Charisma? Aber der Elfenkämpfer, der für den "Attributo KK" ja die beste Wahl ist, kommt beispielsweise mit KL 9 daher, das ist ja richtig übel. Ancoron hat KL 10, das ist auch nicht viel besser.
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#6
(08.07.2009, 11:28)Pergor schrieb: Aber wer steigert schon, um beim Beispiel des "Attributo KK" zu bleiben, Klugheit und Charisma? Aber der Elfenkämpfer, der für den "Attributo KK" ja die beste Wahl ist, kommt beispielsweise mit KL 9 daher, das ist ja richtig übel. Ancoron hat KL 10, das ist auch nicht viel besser.
Charisma ist ja insofern kein Problem, da man ja die Waldelfenhandschuhe, das Seeleninstrument und die Maske des Meisters zu Hilfe nehmen kann und zur Not auf ein CH-Elixier zurückgreifen kann, das 5 Punkte verleiht (durch den krassen Mangel an Parfüm wirklich nur im Notfall).

Klugheit ist da das große Problem, das stimmt. Der eine Punkt durch das KL-Elixier fällt nicht großartig ins Gewicht und Gegenstände dafür gibts auch kaum (ich kenne nur den KL-Ring aus Burg Grimmzahn und halt eben den KL-Bonus durch den Helm der Flammen).

Jost und Kladdis sind mit KL 14 die klügsten, wenn man Auralia mal außen vor lässt. Wenn die beiden vorher einen maximierten Attributo KL auf den Elfenkämpfer oder Ancoron sprechen, dauert es mit dem Attributo KK in der Regel nicht so lange, bis er die maximalen ZfP ausspuckt.
Der Elfenkämpfer müsste dann halt nur seine Kameraden zuerst besprechen und zum Schluss sich selbst, damit er selber auch noch vom Attributo KL profitiert, der dann gleich durch den KK-Zauber ersetzt wird.

Natürlich kann man solche Spielchen während eines Kampfes nicht machen, aber z.B. bevor man den Raum mit dem Zyklopenskelett betritt, funktioniert das ganz gut.
Zur Unterstützung kann man später noch den Titaniumring benutzen, mit den drei KK-Punkten käme ein Elfenkämpfer auf 21 22, dann würde es nur noch auf KL ankommen, da CH schon durch o.g. Gegenstände abgedeckt wäre.
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